Projekte

Neubau eines Plus-Energiehauses in Bad Sobernheim
Fertigstellung: März 2012

Wenn ein Gebäude mehr Energie gewinnt als es selbst verbraucht, spricht man von einem Plus-Energie-Haus. Die Voraussetzung ist ein sehr gut gedämmtes Gebäude mit wenig Energiebedarf - ein Passivhaus. Dieses ist optimalerweise nach Süden ausgerichtet und fängt auf passive Weise viel Sonnenenergie duch große Glasflächen ein. Darüberhinaus wird die südliche Dachseite mit einer Fotovoltaikanlage ausgerüstet, die den benötigten Strom liefert. Im vorliegenden Fall wird nur ca. 1/3 des erzeugten Stroms benötigt - 2/3 werden ins Netz eingespeist.

Zukünftig kann der überschüssige Strom in Batterien gespeichert werden (z.B. in der Batterie des Pedelec, des PKW oder auch in einem Batterieblock im Haus, wodurch der Strom dann auch nachts und an sonnenarmen Tagen den Hausgeräten zur Verfügung steht).

Die Fachwelt geht davon aus, dass diese sogenannte Insellösung in der Zukunft an Bedeutung stark gewinnen wird.

Energieberatung und energetische Modernisierung eines Zweifamilienhauses, Eppstein-Niederjosbach
Fertigstellung: 2011

Analye des Ist-Zusstands: Untersuchung der Qualität der Hüllflächen und der Qualität der Haustechnik, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sowie Fördermittelberatung

Eine Grundregel heißt: erst dämmen - dann die benötigte Heizanlage aussuchen. Im vorliegenden Fall konnte durch die Maßnahmen zur Wärmedämmung der Heizenergiebedarf um 60% gesenkt werden. Bei bereits vorhandener Fußbodenheizung fiel die Entscheidung für eine reine Solarheizung.

Mit dem Solaera-System steht eine neuartige Sonnenheizung zur Verfügung, die über eine Wärmepumpe die Wärme direkt von den Dachkollektoren holt - ohne teure Tiefenbohrung. Das energetisch modernisierte Gebäude wird somit in Zukunft ohne fossilen Energieeinkauf auskommen. Insgesamt wurde der Energiebedarf von 292 auf 25 kWh/m2 * Jahr verringert - also um den Faktor 10.

Energieberatung und energetische Modernisierung eines Einfamilienhauses
Fertigstellung: 2007

Analyse des Ist-Zustandes, Gegenüberstellung verschiedener Modernisierungs-Varianten, Grundlagenermittlung, Fördermittelbeschaffung

vorher - ungedämmte Außenbauteile lassen viel Wärme entweichen
nachher - in moderner Ästhetik und gut gedämmt im Zustand eines Energiesparhauses

Neubau von 10 Reihenhäusern in Trebur
(Niedrigenergiebauweise nach KfW-60-Standard)

Projekt

Neubau eines Passivhauses (1,5 liter-Haus) in Bad Schwalbach
Planung: 2006; Fertigstellung August 2007

Passivhäuser zeichnen sich durch ihren sehr niedrigen Wärmebedarf aus. Während das durchschnittliche Bestandshaus in Deutschland ca. 24 l Heizöl je m2 und Jahr zzgl. Warmwasserbereitung benötigt sind es in diesem neuen Komforthaus gerade einmal 1,5 l je m2 und Jahr.

Für die Passivhausbauweise können Bauherren von der KfW-Bank je Wohneinheit 50.000,-- EURO zinsverbilligten Kredit erhalten.

Energetische Modernisierung des 10-Familienhauses
Demminsweg 4 in Wiesbaden

Planung: 2006; Fertigstellung: Dez. 2006

Das Mehrfamilienhaus in Wiesbaden wurde aufgrund eines 1-stimmigen Beschlusses der Wohnungseigentümer im Jahr 2006 umfassend wärmegedämmt und erhielt eine neue Pelletsheizanlage sowie eine therm. Solaranlage zur Brauchwassererwärmung.

Hierfür erhielt die Eigentümergemeinschaft Zuschüsse von Bund, Land Hessen und dem Energieversorger ESWE Wiesbaden von über 30.000,-- EURO. Die Fördermittelberatung erteilte der Energieberater und die Architektin.

Nach Abschluss der Modernisierungsmaßnahmen zeigt die Themrographieaufnahme (mittleres Bild), dass die Wandflächen gut gedämmt sind. Aus einem gekippten Fenster entweicht jedoch viel Wärme. Das rechte Foto zeigt die Dicke der Dämmung, die an der Fensterleibung gut ablesbar wird.

Neubau eines KfW-60-Hauses in Bad Camberg
Planung: 2003; Fertigstellung: März 2004

«Unser Wohlfühl-Haus in Holzrahmenbauweise benötigt nur 60 kWh/m2 Heizenergie im Jahr. Das ist nur 1/4 dessen, was die meisten Bestandsbauten in Deutschland verbrauchen.»

Die Bauherren sind stolz auf Ihre Doppelhaushälfte, die beim Wettbewerb der Allianz Dresdner Bausparkasse im Jahr 2005 den 2.Preis in Höhe von 7.000,-- EURO für preisbewusstes Bauen erhielt.

Aufstockung und energetische Modernisierung
eines Wochenendhauses in Niedernhausen

Planung: 2003; Fertigstellung 2004

Durch eine Aufstockung und einen Wintergarten wurde hier die ursprüngliche Wohnfläche von 43 m2 auf über 100 m2 erhöht. Aus einem kleinen Single-Häuschen wurde ein Wohnhaus. Dennoch konnte der Energiebedarf halbiert werden.




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