Newsletter 12 / 2018

Zum Weihnachtsfest
wünschen wir allen unseren Kunden und Kooperationspartnern
eine besinnliche Zeit.

Zum Jahresende
möchten wir uns für die gute Zusammenarbeit,
das Vertrauen und Engagement bedanken.

Zum neuen Jahr
wünschen wir viel Glück, Gesundheit und Erfolg
sowie weiterhin gute Zusammenarbeit!








Newsletter 11 / 2018
Die Gesetzlichen Fristen nach der 1. BImSchV

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

kennt Ihr/ kennen Sie die gesetzlichen Fristen für die Stilllegung bzw. den Austausch von Öfen?
Aus aktuellem Anlass möchten wir heute einige Infos zu diesem Thema liefern.

Der Gesetzgeber hat Fristen für die Stilllegung / den Austausch alter Geräte festgelegt:
Wenn CO-Emissionen und Feinstaub von alten Feuerstätten höher als in der aktuellen 1. BImSchV vorgeschrieben erreicht werden, müssen die Geräte nachgerüstet oder außer Betrieb genommen werden. Der Zeitpunkt ist abhängig vom Datum auf dem Typenschild des Gerätes.

Datum auf dem Typenschild Zeitpunkt der Nachrüstung oder Außerbetriebnahme
bis einschließlich 31. Dezember 1974 oder Datum nicht mehr feststellbar 31. Dezember 2014
1. Januar 1975 bis 31. Dezember 1984 31. Dezember 2017
1. Januar 1985 bis 31. Dezember 1994 31. Dezember 2020
1. Januar 1995 bis einschließlich 21. März 2010 31. Dezember 2024


Zur Emissionseinstufung haben wir die Feuerstättenampel angehängt. Fragen Sie hierzu auch Ihren Schornsteinfegermeister und/oder Ihren Heizungsbauer.

Die Fördermöglichkeiten

Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit fossiler Energieressourcen sowie aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes fördert die Bundesregierung Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Ziel der Förderung ist es, den Absatz dieser Technologien im Markt durch Investitionsanreize zu stärken und deren Wirtschaftlichkeit zu verbessern.

Die Anschaffung eines Pellet-Einzelofens mit Wassertasche wird deshalb mit einem Zuschuss des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Höhe von bis zu 2.000 Euro gefördert.

Wer den Austausch vornehmen muss, oder wer die Vorteile einer modernen Heizung und eines preisgünstigen Brennstoffes miteinander kombinieren möchte, liegt daher mit einem Pellet-Ofen richtig. Das Gerät kann einen einzelnen Raum – beispielsweise das Wohnzimmer – beheizen und gleichzeitig, bei entsprechender Ausstattung, die Warmwasserversorgung unterstützen. Auf diese Weise verbindet man das besonderen Ambiente eines Kaminofens mit dem Vorteil der gleichzeitigen Warmwasserbereitung.

Nähere Informationen sowie die Förderrichtlinien und Antragsformulare dazu unter www.bafa.de.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Nahetal

Heidrun Hampel





Newsletter 02 / 2018
Versicherungen – welche für Bauherren wichtig ist

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

mit einem Bauvorhaben - ob Neubau und Umbaumaßnahmen - gehen die Bauherren/-frauen auch Risikenein.


Grundsätzlicht haftet der Grundstücksbesitzer für die Gefahren,
die von seinem Grundstück ausgehen
(Foto: H.Hampel)


Wer mit seinem Auto unterwegs ist, hat auch eine Haftpflichtversicherung. Die Deckungszusage der Versicherung ist bereits bei der Zulassung des Fahrzeuges vorzulegen.

Genauso sollte es auch bei jedem Bauvorhaben sein. Wer ein Gebäude neu errichten lässt oder einen Umbau oder Anbau realisieren möchte, sollte über eine Bauherrenhaftpflichtverischerung verfügen. Diese ist in Deutschland (noch) nicht verpflichtend eingeführt. Jedoch sollte jede Architektin/jeder Architekt die Auftraggeber - also seine Bauherrschaft - darüber informieren.

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung deckt viele Risiken, die von dem betreffenden Baugrundstück und den Bauarbeiten ausgehen, ab. Bis zu einem gewissen Rahmen deckt die private Haftpflichtversicherung eventuell ebenfalls diese Risiken ab. Dies gilt es jedoch vor Baubeginn zu prüfen.

Ganz aktuell hat ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) für Aufsehen gesorgt:
Ein Grundstückseigentümer muss nach diesem Urteil (V ZR 311/16) für Schäden am Nachbarhaus haften, weil diese Schäden durch Dacharbeiten am eigenen Haus entstanden sind. Die Hauseigentümer hatten von einem Handwerker Schäden am Dach beseitigen lassen. Dabei wurden Heißklebearbeiten ausgeführt, die zu einem Glutnest unter den Dachbahnen führten. Dadurch war ein Nachbargebäude im Alstadtzentrum abgebrannt. Die Versicherung des geschädigten Nachbarn forderte darufhin vom Hausbesitzer, der sein Dach hatte reparieren lassen, fast 100.000 Euro. Da beim Dachdecker nichts zu holen war - dieser hatte zwischenzeitlich Insolvenz angemelet - muss der Schadensausgleich über den Auftraggeber des Dachdeckers erfolgen - also über den beauftragenden Hausbesitzer.

Die Richter stellten fest, dass der Nachbar, dessen Gebäude abbrandte, einen Anspruch auf Ausgleich hat (§ 906 BGB).
Hätte der Bauherr, der den Dachdecker beauftragte, eine Bauherrenhaftpflichtversicherung gehabt, wäre die Sache für ihn sicherlich anders verlaufen. Für kleines Geld kann man sich also großen Ärger ersparen!

Wir wünschen einen schönen Frühling
und verbleiben mit sonnigen Grüßen

Heidrun Hampel





Newsletter 08 / 2017
Grundstücksauswahl – was bei der Suche und Auswahl wichtig ist

So wichtig wie das Eigenheim selbst ist das Grundstück, auf dem es gebaut werden soll. Dabei sind nicht nur Lage und Anbindung an den Arbeitsplatz wichtig. Wer sich Schritt für Schritt über sein zukünftiges Baugrundstück informiert, spart unnötige Folgekosten.


Wie wär's mit freiem Blick in die Natur? (Foto: H.Hampel)


Wer schon sein ideales Baugrundstück ins Auge gefasst hat, sollte sich dennoch gründlich darüber informieren, was auf diesem Stück Land möglich und eventuell vorgeschrieben ist.

Nicht immer passt das Grundstück zu den Bauwünschen der Interessenten. Lieber im ländlichen Bereich wohnen oder in der Stadt? Häufig entscheidet darüber der Geldbeutel. Wer die Stadt bevorzugt, muss für ein Baugrundstück tiefer in die Tasche greifen als abseits von Ballungsräumen. Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über das aktuelle Angebot mittels Inseraten in der Regionalzeitung oder auf Immobilienbörsen im Internet. Haben Sie bereits ein Wohngebiet ins Auge gefasst, machen Sie einen Ausflug dorthin, um sich die Lage anzuschauen und eventuell gezielt einen Bauplatz auszusuchen. Auch ein Gespräch mit Anwohnern oder der Gemeindeverwaltung gibt Aufschluss über eventuelle Verkaufsabsichten im Ort.

Auf gute Nachbarschaft
Wichtig ist auch das Wohnumfeld – also die Nachbarschaft. Man sollte sich also zuerst einen Eindruck über Bebauungsdichte (freistehende Wohnhäuser oder Gruppenhäuser?) und die Bewohner verschaffen. Dann nehmen Sie die verkehrstechnische Anbindung und die Infrastruktur genauer unter die Lupe. Für Familien sind Geschäfte, Ärzte, Kindergarten, Schule sowie Freizeitangebote in erreichbarer Nähe ein wichtiges Auswahlkriterium. Auch auf geruchs- oder lärmbelästigende Betriebe in der Umgebung und über zukünftige Planungen in diesem Gebiet sollte geachtet werden. Hier hilft der Bebauungsplan weiter.

Bebauungsplan und Grundbuch
Den Bebauungsplan können Sie in der örtlichen Stadtverwaltung/Bauverwaltung einsehbar. Hier erhalten Sie Auskunft darüber, ob das Grundstück innerhalb eines Bebauungsplanes liegt, und ob es nach Ihren Wünschen bebaubar ist. Auch die Ausrichtung des Grundstücks sowie die Größe sind wichtige Informationen. Die Bebaubarkeit (Anzahl der Vollgeschosse; Gebäudehöhe, gestalterische Vorschriften, Dachform, etc.) geht aus dem Bebauungsplan hervor. Am besten nehmen Sie einen Fachmann/eine Fachfrau mit, da die meisten Interessenten das „Fach-Chinesisch“ des Bebauungsplanes und seiner Anhänge nicht kennen.

Solide Basis fürs Traumhaus
Die Bauverwaltung kann eventuell auch Auskunft geben über die zurück liegende Nutzung und eventuelle Altlasten (Leitungen und Kanäle...) des Baulandes. Auch muss ein Anschluss an den öffentlichen Straßenverkehr sowie an die Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen gewährleistet sein. Ein Bodengutachten sollte man vor der Planung des Hauses in Auftrag geben. Es gibt Auskunft über den Grundwasserspiegel, die Bodenbeschaffenheit und Tragfähigkeit des Bodens. Diese Informationen sind wichtig für das Fundament sowie die spätere Abdichtung des Kellers bzw. der Bodenplatte.

Wir wünschen noch einen schönen Sommer und verbleiben

mit sonnigen Grüßen

Heidrun Hampel





Newsletter 05 / 2017
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

die Diskussion um Solar- und Windstrom ist nach wie vor in vollem Gang. Vielfach wird bemängelt, dass Mieter nicht am regenerativen Strom partizipieren können - jedenfalls nicht zu günstigen Preisen. Lesen Sie heute über die neuesten Veränderungen im Strommarkt:


Mieterstrom-Umfrage ergibt:
Zwei Drittel der Mieter wollen vor Ort erzeugten Strom


Das Bundeskabinett beabsichtigt, ein neues Mieterstromgesetz zu beschließen. Damit wäre der Weg für die Förderung von Mieterstrom geebnet und Unternehmen sowie Dienstleister können sich bei der Umsetzung neuer Projekte auf einheitliche Rahmenbedingungen verlassen.

Dieser Schritt seitens des Gesetzgebers ist dringend notwendig, wie eine räsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick zeigt: 66 Prozent der befragten Mieter können sich vorstellen, Mieterstrom zu beziehen. Lediglich jeder sechste Mieter würde sich gegen Mieterstrom entscheiden.

Mit Mieterstrom können endlich auch Mieter/Bewohner von Mehrfamilienhäusern von der Energiewende und damit von geringen Strompreisen profitieren. Die größte Hürde bei der Etablierung von Mieterstrom dürfte nicht die Akzeptanz der Bewohner sein, sondern fehlende erneuerbare Anlagen. Die Umfrage zeigt, dass in 82 Prozent der Mietwohnungen keine Anlagen installiert sind, mit denen vor Ort grüner Strom erzeugt werden könnte, also beispielsweise Blockheizkraftwerke oder Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen). Nur 12 Prozent der befragten Mieter gaben an, dass ihrer Kenntnis nach erneuerbare Anlagen in ihrer Mietwohnung vorhanden sind. "Um das Potenzial von 3,8 Millionen Wohnungen, die für Mieterstrom in Deutschland laut einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums in Frage kommen, voll auszuschöpfen, müssen in den kommenden Jahren rund 370.000 Solaranlagen installiert werden“, so Gero Lücking, Geschäftsführung Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Das sind lohnende Investitionen und ein wichtiger Impuls für die Energiewende. Mieterstrom entlastet auf lange Sicht das ErneuerbareEnergienKonto (EEG-Konto)."

LichtBlick war das erste Unternehmen, das Mieterstrom für eine Vielzahl von Bewohnern zugänglich gemacht hat. Das erste und größte Projekt steht in Berlin-Hellersdorf. "Seit 2013 setzen wir uns dafür ein, dass Mieterstrom gesetzlich geregelt wird. Bislang mussten alle Projekte einzeln unter anderem mit Netzbetreibern abgestimmt werden, da es keine einheitlichen Rahmenbedingungen gab", so Lücking.

Das neue Gesetz soll nun Klarheit bringen und ist ein wichtiges Signal für den Mieterstrom-Markt. Die Dringlichkeit eines Mieterstromgesetzes, das zukünftig mehr wirtschaftlich rentable Projekte ermöglichen wirdt, zeigt auch die Umfrage: Nur vier Prozent aller Befragten beziehen nach eigenen Angaben bereits Mieterstrom.

Die Ergebnisse beruhen auf einer repräsentativen Umfrage des Markforschungsinstitutes YouGov im Auftrag des Energie- und IT-Unternehmens. An der Befragung im April 2017 nahmen 2.017 Personen teil, darunter 1.371 Mieter.

Quelle: LichtBlick 2017

Mit sonnigen Grüßen

Heidrun Hampel





Newsletter 03 / 2017
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

heute möchten wir über eine neues VHS-Seminar im 1. Halbjahr 2017 informieren. Diese Abendveranstaltung gibt wie gewohnt einen ersten und günstigen Einstieg in das Thema "Gebäude modernisieren - Energie sparen - Fördermittel nutzen".


20. April 2017, 19:00 - 21:15
Gebäude modernisieren - Energie sparen - Fördermittel nutzen
Volkshochschule des Rheingau-Taunus-Kreises in Idstein,
Wiesbadener Str. 51, Geschäftsstelle, Raum 1
Anmeldung direkt bei der VHS Idstein (idstein@vhs-rtk.de)
Tel.: 06126 - 51336, Fax.: 06126 - 56183

Die Inhalte der Kurzseminare werden laufend an die neuen Förderrichtlinien des Bundes und der KfW-Förderbank angepasst. TeilnehmerInnen erhalten auch Informationen zur neuen EnergieEinsparVerordnung (EnEV) 2014.

Schauen Sie hierzu auch auf unsere homepage unter der Rubrik Newsletter oder auch in die Veröffentlichungen der Volkshochschulen.

Wir haben diese Erstinformation für Hausbesitzer (Selbstnutzer oder Vermieter) ganz bewusst auf die Abendstunden gelegt. So können auch Berufstätige teilnehmen. Und die 2-stündige Veranstaltung ist besonders günstig! Es ist viel Zeit für Ihre Fragen vorgesehen.

Sie besitzen eine Eigentumswohnung und möchten einen Vortrag für die Eigentümerversammlung buchen? Sprechen Sie uns einfach an! Wir kommen zu Ihnen.

Mit frühlingshaften Grüßen aus Wiesbaden und aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 02 / 2017
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

der Ausbau der Windenergie wird nach wie vor kontrovers und emotional diskutiert. Doch leben wir wirklich in einem "postfaktischen Zeitalter"? Wir möchten heute einen Beitrag leisten zu mehr Wissenschaftlichkeit und plädieren für die Rückkehr zur Fakten-basierten Argumentation.

Windenergie stellt keine erhöhte Gefährdung für Zugvögel dar

Vogel-Kollisionen mit Windenergieanlagen sind seltene Ausnahmeereignisse
Kollisionen von Vögeln mit Windenergieanlagen gehören zu den größten Kritikpunkten bezüglich der Nutzung von Windenergie. Die Schweizer Vogelwarte Sempach hat im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) eine Studie erstellt, die dieser Fragestellung nachgeht. Die Schlussfolgerungen wurden zusammen mit einer Pressemitteilung des BFE im November 2016 veröffentlicht. Laut Autoren kämen an jeder Windenergieanlage jährlich 20,7 Vögel ums Leben. Ein ausführlicher Faktencheck des Gutachterbüros für erneuerbare Energien und Naturschutz Kohle-Nusbaumer zeigt jedoch, dass die tatsächliche Zahl der Kollisionen weitaus geringer ausfällt und nur 1 Vogelopfer pro Anlage und Jahr beträgt. Die Daten der BFE-Studie bestätigen letztlich, dass Vogel-Kollisionen seltene Ausnahmeereignisse sind, wie bereits in früheren Untersuchungen in anderen Windparks mit starkem Vogelzug festgestellt wurde.

"Es wird höchste Zeit, dass die wissenschaftliche Diskussion der angeblichen Gefährdung von Vögeln durch Windkraft endlich faktenorientiert an Lebendzählungen und Beobachtungen von Vogelpopulationen orientiert wird, statt an weiterhin zweifelhaften Hochrechnungen von angeblich durch Windkraft getöteten Vögel. Zur Bekämpfung des Klimawandels als Hauptursache der Gefährdung vieler Vogelarten, ist der starke Ausbau der Windenergie unverzichtbar. Er darf nicht weiter durch Artenschützer mit wissenschaftlich nicht belegten Behauptungen behindert werden," sagt Hans-Josef Fell, ehemaliger Abgeordneter des Bundestags und Präsident der Energy Watch Group.

Quelle: Hans-Josef Fell 2017 | Präsident der Energy Watch Group (EWG) und Autor des EEG

Sie wollen mehr erfahren? Dann lesen Sie mehr zu der Sudie von Kohle-Nussbaumer.

Mit freundlichen Grüßen aus dem windreichen Reinland-Pfalz

Heidrun Hampel





Newsletter 11 / 2016
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

die Entwicklung auf dem Sonnenstrom-Sektor geht weiter. PV-Module haben heute eine höhere Efffizienz als noch vor wenigen Jahren. Trotz sinkender Einspeisevergütung gibt es viele gute Gründe für die Anschaffung einer PV-Anlage...

Fünf Gründe, warum Hausbesitzer jetzt eine PV-Anlage planen sollten

Mit Solarstrom punkten.
Seit 2012 sinken die Zuschüsse für neue Photovoltaik (PV)-Anlagen laut Bundesverband Solarwirtschaft fast doppelt so schnell wie die Preise für PV. „Warum also noch in Sonnenenergie investieren?“, mag sich so mancher Hausbesitzer fragen. Trotz niedriger Einspeisevergütung und weniger Förderung vonseiten des Staates lohnt sich Sonnenenergie aus vielerlei Gründen. Wir haben einige wichtige Aspekte zusammengestellt, die jetzt für eine PV-Anlage sprechen.

1. Eigenen Strom günstig erzeugen
Die Nutzung von Photovoltaik für den Eigenverbrauch lohnt sich in Zeiten steigender Strompreise mehr denn je. Solarstrom in Verbindung mit einem Energiespeicher macht den Hausbesitzer autarker und unabhängiger vom Strommarkt. Ein Beispiel: Mit einer eigenen Photovoltaikanlage lässt sich Strom heute preisgünstiger – zwischen 12 bis 15 Cent pro kWh – erzeugen, als wenn dieser von einem Netzbetreiber für rund 26 Cent oder mehr pro Kilowattstunde bezogen wird. Mit einer hochwertigen Anlage lässt sich mühelos ein Eigenverbrauch von über 30 Prozent erreichen.

Die Kombination von Solaranlage und Stromspeicher steigert den Eigenverbrauch auf bis zu 60 bis 70 Prozent, denn dieser liefert den grünen Sonnenstrom auch abends noch, wenn die Sonne nicht mehr scheint. Optimierte Haustechnik, die tagsüber läuft, wenn die Anlage am meisten Strom produziert, kann den Eigenverbrauch um weitere 10 bis 20 Prozent auf dann insgesamt 70 bis 80 Prozent erhöhen. Die neuen Energiespeichersysteme haben einen hohen Wirkungsgrad und gewährleisten einen stabilen Stromfluss.

2. Leistungsstarke Technik zu moderaten Preisen
Laut Solar Cluster Baden-Württemberg 2016 sind die Ertragsaussichten für neue Solaranlagen besser denn je, da die Investitionskosten in den vergangenen zwei Jahren abermals gesunken sind. Eine Solaranlage mit einer Leistung von vier Kilowatt Peak (4 KWp), die den Strombedarf einer vierköpfigen Familie deckt, kostet umgerechnet deutlich unter 8.000 Euro netto. Darin enthalten sind hochwertige und leistungsstarke PV-Module, sehr gute Wechselrichter, das Montagesystem sowie die Installation.

3. Robuste Modultechnik
Gab es vor einigen Jahren noch Bedenken hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit und Wetterfestigkeit der Solarmodule, überzeugt die aktuelle Technik mittlerweile auch die Skeptiker. Die Befestigungs-systeme machen Solarmodule extrem sturm- und winterfest. In den letzen Jahren wurde zudem die Leistung und Zuverlässigkeit der Module erheblich verbessert. Manche PV-Anbieter setzen ihre Module vor der Auslieferung deutlich höheren Belastungstests aus, so dass sie bis zu zwölf Jahre Produkt- und 25 Jahre Leistungsgarantie auf ihre Solarmodule gewähren.

4. Stromspeicher
Während die Stromspeicher anfänglich für Ein- bis Zweifamilienhäuser als zu groß erschienen, sind nun auch kleinere Speicher am Markt. Die Entwicklung von Stromspeichern geht rasant vonstatten. Auch die Auswahl wird größer, und der PV-Betreiber kann sich die für ihn am besten geeignete Speicherkapazität aussuchen. Schließlich sollen die PV-Anlage und der Speicher optimal zusammen passen.

5. Aktiv die Umwelt schützen
Laut einer aktuellen Erhebung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zum Thema Umweltschutz liegt der Klimaschutz den Deutschen am Herzen. Für 54 Prozent der Befragten ist das Thema „äußerst wichtig“ oder „sehr wichtig“. 93 Prozent sprechen sich für die Nutzung alternativer Energien aus. Mit der Installation einer Solaranlage agieren Hausbesitzer gleich doppelt nachhaltig. Sie profitieren durch die Investition nicht nur wirtschaftlich, sie leisten außerdem einen Beitrag für die Umwelt. Die Sonne liefert kostenlosen Strom und ist im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie Öl oder Erdgas unerschöpflich. Zudem lohnen sich PV-Anlagen für die verschiedensten Gebäude – vom Einfamilienhaus bis hin zum Gewerbetreibenden.

Mit herbstlichen Grüßen

Heidrun Hampel

P.S.: Bitte beachtet/beachten Sie auch unsere neue Fax-Nummer: 06751 - 1464 961





Newsletter 09 / 2016
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

aus aktuellem Anlass möchten wir hier wieder das nächste VHS-Seminar ankündigen:

13. Oktober 2016, 19:00 - 21:00
Gebäude modernisieren - Energie sparen - Fördermittel nutzen
Volkshochschule des Rheingau-Taunus-Kreises in Idstein,
in der VHS-Geschäftsstelle, Wiesbadener Str. 51, Raum 1, Idstein
Anmeldung direkt bei der VHS Idstein (idstein@vhs-rtk.de)
Tel.: 06126 - 51336, Fax.: 06126 - 56183

Das Abendseminar ist für alle interessierten Hausbesitzer gedacht, die ihre Bestandsimmobilie modernisieren möchten. Auch für Eigentümer, die bereits Teile der Hüllflächen ihrer Immobilie moderniseirt haben (Außenwand, Fenster, etc.), oder die bereits eine neue Heizung installiert haben, jedoch weitere Modernisierungen vornehmen möchten.

Es ist viel Zeit für Ihre Fragen eingeplant!

Die Fördermittel sind weiterhin sehr interessant. Die KfW hat den Förderhöchstbetrag sogar von 75.000,- Eur je Wohneinheit auf 100.000,-- Eur je Wohneinheit aufgestockt. Der Zinssatz liegt nach wie vor bei 0,75%. Und der Kreditbetrag muss nicht vollständig zurück gezahlt werden, denn die Hausbesitzer werden u.U. mit einem Schulderlass belohnt.

Mit hochsommerlichen Grüßen aus Wiesbaden und aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel

P.S.: Bitte beachtet/beachten Sie auch unsere neue Fax-Nummer: 06751 - 1464 961





Newsletter 08 / 2016
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

heute haben wir neue Informationen zum Passivhaus für Sie:

Neue Passivhaus-Klassen beflügeln den Markt für nachhaltiges Bauen

Der Bedarf an klaren Bewertungskriterien für den Einsatz von erneuerbaren Energien an Gebäuden hat sich bestätigt – die dahingehend erweiterte Zertifizierung des Passivhaus Instituts (Darmstadt) stößt in der Fachwelt auf großes Interesse.

Wie die neuen PassivhausKlassen „Plus“ und „Premium“ die bisherige Lücke bei der Abbildung der Energiebilanz von Gebäuden schließen, wurde aktuell auf der Norddeutschen Passivhauskonferenz in Hamburg gezeigt. Die Kombination aus höchster Effizienz und Erneuerbaren steht seit der Einführung der Passivhaus-Klassen aber nicht nur im Fokus bundesweiter und internationaler Debatten. Gebaute Beispiele haben bereits den Nutzen für die praktische Anwendung bewiesen.

Erneuerbare Energie lässt sich an Gebäuden vor allem im Sommer erzeugen, gebraucht wird sie aber eher im Winter – und eine jahreszeitliche Speicherung von Überschüssen ist mit hohen Verlusten verbunden. „Die energetische Bewertung von Gebäuden im Rahmen einer ‚Netto-Jahresbilanz‘ führt daher an der Realität vorbei“, sagt Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus Instituts. „In einem Passivhaus dagegen ist der Energiebedarf für die Heizung so gering, dass die nachhaltig erzeugte Energie sogar im Winter ausreicht.“

Neben dem bewährten Passivhaus Classic gibt es seit April 2015 das Passivhaus Plus und das Passivhaus Premium. Nach klar definierten Kriterien wird hier die Energieerzeugung mit betrachtet. Da alle Gebäude für die Zukunft gebaut werden, und somit nicht auf die Rahmenbedingungen der Gegenwart hin optimiert werden sollten, sind dabei nicht die Primärenergiefaktoren für fossile Brennstoffe maßgeblich. Gerechnet wird stattdessen mit der regionalen Verfügbarkeit von „Erneuerbarer Primärenergie“ (PER / Primary Energy Renewable). Die bei einzelnen Energieanwendungen auftretenden Speicherverluste sind adäquat berücksichtigt.

Der Heizwärmebedarf eines Passivhauses darf 15 kWh/(m²a) nicht überschreiten – das gilt für alle drei Zertifizierungsklassen. Der Grenzwert für den PER-Bedarf liegt beim Passivhaus Classic bei 60 kWh/(m²a). Ein Passivhaus Plus darf nicht mehr als 45 kWh/(m²a) erneuerbare Primärenergie benötigen. Zudem muss es, bezogen auf die überbaute Fläche, mindestens 60 kWh/(m²a) Energie erzeugen. Beim Passivhaus Premium ist der Energiebedarf sogar auf 30 kWh/(m²a) begrenzt, die Energieerzeugung muss mindestens 120 kWh/(m²a) betragen.

Als weltweit erstes Passivhaus Plus wurde im Sommer ein Einfamilienhaus in der Nähe von Karlsruhe zertifiziert. Kurz darauf erreichten auch zwei Gebäude bei Kassel die Kriterien. In Innsbruck wurde unterdessen das erste Mehrfamilienhaus als Passivhaus Plus ausgezeichnet. Weitere Zertifizierungen nach dem neuen System sind bereits in Planung.

Details zu den neuen Gebäude-Klassen werden von Mitarbeitern des Passivhaus Instituts regelmäßig auf nationalen wie internationalen Konferenzen vorgestellt. Auf der Veranstaltung in Hamburg am 8. Oktober war Dr. Benjamin Krick als Referent zu Gast. Am 1. bis 2. Oktober war das Konzept ein inhaltlicher Schwerpunkt auf der Nordamerikanischen Passivhaustagung in Vancouver. Vom 19. bis 21. Oktober präsentiert Jessica Grove-Smith die Gebäude-Klassen und das PER-System bei mehreren Veranstaltungen in Großbritannien. Weitere Vorträge zum Thema sind im November etwa auf dem Passivhauskongress Rheinland-Pfalz (24.11.) sowie auf Fachtagungen in Spanien (26. bis 27.11) und Portugal (27. bis 28.11.) geplant.

Mehr als ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in den Industrienationen fließt in den Betrieb von Gebäuden, überwiegend in die Beheizung. Bis zu 90 Prozent davon können mit dem Passivhaus eingespart werden, der verbleibende Bedarf lässt sich auf nachhaltige Weise mit erneuerbaren Energien decken. Das Passivhaus ist damit nicht nur eine geeignete Lösung für die Energiewende, sondern zugleich eine attraktive Investition für jeden Bauherrn. Eine ausführliche Beschreibung der neuen Passivhaus-Klassen und der Nachhaltigkeitsbewertung nach PER-Faktoren befindet sich auch auf der Internet-Plattform Passipedia.


© Passivhaus Institut | Bewährter Energieeffizienz-Standard in drei Abstufungen: Passivhaus Classic, Passivhaus Plus und Passivhaus Premium. (Quelle IG PASSIVHAUS 2015)


Mit hochsommerlichen Grüßen aus Bad Sobernheim
Ihre/Eure

Heidrun Hampel
(anerkannte BAFA-Beraterin; KfW-Effizienzhaus-Expertin)




Newsletter 06 / 2016
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

es gibt eine neue Plattform der Energieagentur Rheinland-Pfalz, genannt ENERGIEATLAS, auf der interessante Projekte im Bereich Energiesparen vorgestellt werden. Stöbernd Sie doch einfach mal und finden Sie interessante Neubau- oder Modernisierungsprojekte, eine Energiesparkommune oder ein modernes Stromspeicher-Konzept... Durch einen Klick auf das Logo kommen Sie direkt zum Projekt:

bitte anklicken, um zum Projekt zu kommen Da wir ein Kooperationspartner der Energieagentur Rheinland-Pfalz sind, finden Sie auch ein Plus-Energiehaus oder Energie-Gewinnhaus aus unserer Feder.
Das Passivhaus liegt an einem leichten Hang in reiner Südlage, die große PV-Anlage auf dem 30 Grad Süddach macht es zum Plus-Energie-Haus (ca. 85% Einspeisung, ca. 15% Eigenverbrauch).

Mit sommerlichen Grüßen
Ihre/Eure

Heidrun Hampel
(anerkannte BAFA-Beraterin; KfW-Effizienzhaus-Expertin)




Newsletter 05 / 2016
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

der Energieausweis wird sehr kontrovers diskutiert. Einerseits versprach man sich von der Einführung des Ausweises mehr Information und Transparenz für Mieter und Hauskäufer. Andererseits wird bemängelt, das fehlende Kontrollen diesen Effekt mindern. Denn wo keine Kontrolle stattfindet, ob die Daten im Energieausweis überhaupt richtig sind, macht sich schnell Misstrauen breit. Lesen Sie, was die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zu diesem Thema beiträgt:

Verfehlt der Energieausweis das angestrebte Ziel?

Vor fast zehn Jahren wurde im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) der Energieausweis als eine Maßnahme zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit eingeführt. Die Idee war gut, doch die Umsetzung schlecht, bemängelt die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Dadurch hat der Energieausweis nicht den gewünschten Erfolg gebracht und sollte nun dringend überarbeitet werden. Doch auch fehlende Kontrollen mindern den energetischen Effekt. (Foto: dena)

Der Energieausweis wurde 2007 im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) eingeführt, um Auskunft über den Energieverbrauch und -bedarf eines Gebäudes zu geben und eine energetische Vergleichbarkeit zu ermöglichen. Dabei verpflichtet die EnEV, bei Besichtigungen und in Immobilienanzeigen den Energieausweis vorzulegen. Dadurch sollte neben Lage und Preis auch die Energieeffizienz zu einem Entscheidungskriterium bei Anmietung und Kauf geschaffen werden. Zusätzlich sollte ein Anreiz für die Eigentümer geschaffen werden, die Energieeffizienz ihrer Gebäude zu optimieren, um Marktvorteile zu erhalten.

Ungenügende Umsetzung der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie

Doch in der Praxis hat sich der Energieausweis bisher nicht bewährt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) führt dies auf eine unzureichende Umsetzung der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie durch die nationale EnEV zurück. Mit dem Positionspapier “Der Energieausweis - wie sein Potential ausgeschöpft werden kann” zeigt die Umweltorganisation Optimierungsoptionen auf und fordert die konsequente Weiterentwicklung im Rahmen der anstehenden Novellierung der EnEV.

8 Vorschläge zur Optimierung vom Energieausweis

Demnach ist die DUH überzeugt, dass nur eine tiefgreifende Generalüberholung dem Energieausweis eine angemessene Akzeptanz verschaffen, und so das Thema Gebäudeeffizienz auch stärker in die Öffentlichkeit bringen wird. Mit dem Positionspapier offenbaren die Umweltschützer die Defizite und bieten acht Vorschläge zur Optimierung. Vor allem die Verständlichkeit, Einheitlichkeit und Kontrolle stehen dabei im Mittelpunkt. “In Deutschland gibt es derzeit zwei unterschiedliche Energieausweise. Sie sind für den Laien oft unverständlich und sorgen nicht dafür, dass man Gebäude miteinander vergleichen kann. Wir fordern daher einen einheitlichen Energieausweis, der vergleichbare und verständliche Werte zu Gebäuden liefert und Aussagen über Heizkosten ermöglicht”, erklärt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner.

Öffentlichkeit muss mehr über Energie- und CO2-Einsparung informiert werden

Darüber hinaus fordert die DUH eine Beratungs- und Informationskampagne, um das Thema Energiewende und Energieeffizienz im Gebäudebereich stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. Schließlich seien Energie- und CO2-Einsparungen wesentliche Treiber für die Klimaschutzziele, betont Müller-Kraenner.

Fehlende Regelung zur Kontrolle vom Energieausweis

Doch auch eine verstärkte Kontrolle hält die DUH als Schlüssel für den Erfolg vom Energieausweis. “Eine DUH-Abfrage im vergangenen Jahr hat ergeben, dass kein Bundesland kontrolliert, ob die Daten im Energieausweis korrekt sind, ob er wie vorgesehen bei Besichtigungen vorgelegt wird, oder ob er bei der Immobilienwerbung einbezogen wird”, bestätigt Agnes Sauter, Leiterin der Abteilung Verbraucherschutz bei der DUH. So fordert die Deutsche Umwelthilfe neben einer klaren Regelung der Kontrollpflichten, -abläufen und -zuständigkeiten auch eine entsprechende finanzielle und personelle Ausstattung der jeweiligen Behörden. Nur so kann der Energieausweis zu einem Instrument werden, um Transparenz und Vergleichbarkeit zu schaffen, sowie energetische Sanierungen und Energieeinsparmaßnahmen für eine Einhaltung der Klimaschutzziele zu fördern.

Mit sonnigen Grüßen aus dem Naheland verbleibe ich Ihre/Eure

Heidrun Hampel
(anerkannte BAFA-Beraterin; KfW-Effizienzhaus-Expertin)




Newsletter 03 / 2016
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

Was ändert sich in 2016? Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick

Heizen, Bauen, Energie – in diesen Bereichen erwarten Sie 2016 einige Veränderungen. Die wichtigsten Neuerungen sind hier zusammengefasst:
Das Jahr 2016 hält einige Neuerungen parat. Von mehr Fördergeldern und höheren Anforderungen für energieeffiziente Bauvorhaben, über ein Energielabel für alte Heizanlagen bis hin zu einer anderen Vergütung von selbst erzeugtem Strom – Hausbesitzer sollten 2016 einige Dinge im Blick haben. Aber auch Mieter im kommenden Jahr besonders von Energiesparmaßnahmen. Warum das so ist und welche Neuerungen noch auf Sie zukommen, das erklären wir hier.

Energieeffizienzlabel für alte Heizanlagen und Lüftungsanlagen
Für alte Heizungen und Lüftungsanlagen gibt es ab dem 1. Januar 2016 ein Energieeffizienzlabel (siehe auch Newsletter 9-2016). Es ordnet die Anlage einer Effizienzklasse zu, wie Sie es bereits von Haushaltsgeräten oder neuen Heizanlagen kennen. Das Label soll die Austauschrate erhöhen und Verbraucher zum Energiesparen motivieren. Die unten stehende Infografik zeigt Ihnen, welche Informationen Sie dem Label jeweils für neue und alte Heizanlagen entnehmen können. Das Effizienzlabel für Heizungen wird zunächst freiwillig vergeben. Ab 2017 ist der Schornsteinfeger dann verpflichtet, das Etikett auf dem Heizkessel anzubringen. Die Kennzeichnungspflicht gilt zunächst für Heizungen älter als 29 Jahre. Schrittweise bis 2024 sollen dann alle über 15 Jahre alten Kessel ein Etikett erhalten. Beachten Sie jedoch, dass das Label nur etwas über den Gerätetyp aussagen kann. Es gibt keine Auskunft darüber, ob alle Komponenten der Anlage aufeinander abgestimmt sind oder ob die Anlage zum Gebäude passt. Das stellt eine Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich vom Fachmann sicher.


Neubau: Anforderungen und KfW-Förderung für energieeffizientes Bauen steigen
Wer einen Neubau errichten will, muss ab dem 1. Januar 2016 strengere Energie-Einsparvorgaben einhalten. Für Neubauten gelten dann die verschärften Standards der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2014. Die Obergrenze für den zulässigen Energiebedarf eines Gebäudes wird um 25 Prozent gesenkt. Auch die Anforderungen an den Wärmeschutz steigen um 20 Prozent. Betroffen sind alle Bauvorhaben, die ab dem 1. Januar 2016 beantragt, per Bauanzeige angezeigt oder ohne vorherige Beantragung begonnen werden.
Dafür können Bauherren und ab 1. April für energieeffiziente Neubauten doppelt so hohe Förderkredite bei der KfW aufnehmen wie bisher: Der Förderhöchstbetrag pro Wohneinheit wird von 50.000 Euro auf 100.000 Euro angehoben. Die KfW gewährt ab Januar außerdem Zuschüsse für den Heizungsaustausch und den Einbau von Lüftungsanlagen in Höhe von 15 Prozent und maximal 7.500 Euro pro Wohneinheit.

Änderung zur Stromvergütung durch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen
Wenn Sie nach dem 1. Januar 2016 ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer Leistung von unter 50 Kilowatt elektrischer Leistung in Betrieb nehmen, erhalten Sie andere Zuschläge als Besitzer bestehender Anlagen: Aufgrund einer Neufassung des KWK-Gesetzes wird der in das öffentliche Netz eingespeiste Strom stärker gefördert als bisher, der selbst verbrauchte Strom dafür etwas geringer. Künftig erhalten Betreiber einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage einen KWK-Zuschlag von 8 statt bisher 5,41 Cent für jedes Kilowatt in das Netz gespeisten Strom. Die Förderung für selbst verbrauchten Strom sinkt von 5,41 auf 4 Cent pro Kilowattstunde. Zudem wird der Zuschlag nicht mehr für zehn Jahre, sondern für 60.000 Vollbenutzungsstunden gewährt. Förderungen für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen durch die KfW können noch bis zum 31.3.2016 beantragt werden. Danach läuft die Förderung aus.

Strom wird teurer
Strom wird im neuen Jahr für viele Verbraucher teurer. Für eine 4-köpfige Familie kann das Mehrkosten von rund acht Euro im Jahr bedeuten. Strom sparen macht sich also 2016 besonders bezahlt. Der StromCheck auf www.co2online.de/stromcheck hilft Ihnen, Ihren Stromverbrauch zu bewerten und Einsparpotentiale zu erkennen.

Elektrogeräte müssen zurück genommen werden
Am 24. Juli 2016 tritt ein neuer Teil des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes in Kraft. Das Gesetz soll die umweltverträgliche Rücknahme von Elektro- und Elektronikgeräten verbessern. Händler mit mehr als 400 Quadratmeter Verkaufsfläche sind dann verpflichtet, alte Elektrogeräte zurückzunehmen. Dabei müssen größere Geräte wie Fernseher oder Kühlschränke nur bei Neukauf eines entsprechenden Gerätes angenommen werden. Kleinere Geräte wie Handys oder Toaster müssen jederzeit zurück genommen werden. Online-Händler sind künftig ebenfalls verpflichtet, ausrangierte Geräte zurückzunehmen.

(Einige dieser Informationen haben wir der Seite von co2online entnommen).

Mit frühlingshaften Grüßen aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel
(anerkannte BAFA-Beraterin; KfW-Effizienzhaus-Expertin)




Newsletter 02 / 2016
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

heute möchten wir über eine neues VHS-Seminar im 1. Halbjahr 2016 informieren. Diese Abendveranstaltung gibt wie gewohnt einen ersten und günstigen Einstieg in das Thema "Gebäude modernisieren - Energie sparen - Fördermittel nutzen".


10. März 2016, 19:00 - 21:15
Gebäude modernisieren - Energie sparen - Fördermittel nutzen
Volkshochschule des Rheingau-Taunus-Kreises in Oestrich-Winkel,
Vom-Stein-Straße 2 / Rabanus-Maurus-Schule
Anmeldung direkt bei der VHS in Oestrich-Winkel
Tel.: 06723 - 60351 - 29

17. März 2015, 19:00 - 21:15
Gebäude modernisieren - Energie sparen - Fördermittel nutzen
Volkshochschule des Rheingau-Taunus-Kreises in Idstein,
Wiesbadener Str. 51, Gechäftsstelle, Raum 1
Anmeldung direkt bei der VHS Idstein (idstein@vhs-rtk.de)
Tel.: 06126 - 51336, Fax.: 06126 - 56183


Die Inhalte der Kurzseminare werden laufend an die neuen Förderrichtlinien des Bundes und der KfW-Förderbank angepasst. TeilnehmerInnen erhalten auch Informationen zur neuen EnergieEinsparVerordnung (EnEV) 2014. Schauen Sie hierzu auch auf unsere homepage unter der Rubrik Newsletter oder auch in die Veröffentlichungen der Volkshochschulen.

Wir haben diese Erstinformation für Hausbesitzer (Selbstnutzer oder Vermieter) ganz bewusst auf die Abendstunden gelegt. So können auch Berufstätige teilnehmen. Und die 2-stündige Veranstaltung ist besonders günstig! Sie besitzen eine Eigentumswohnung und möchten einen Vortrag für die Eigentümerversammlung buchen? Sprechen Sie uns einfach an! Wir kommen zu Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen aus Wiesbaden und aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 01 / 2016
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

zunächst wünschen wir allen Kunden, Kooperationspartnern, Freunden und Interessenten ein gutes Jahr 2016!

2015 war das zweitwärmste Jahr für Europa

Während das vergangene Jahr global das bislang wärmste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen ist, landet 2015 Europa auf Platz zwei der Rekordskala.

Damit war es im Jahresdurchschnitt auf dem europäischen Kontinent mit 11,099 Grad Celsius etwas kühler als 2014 (11,234 Grad Celsius), wärmer jedoch als noch 2007 (11,079 Grad Celsius). Das geht aus Zahlen des europäischen Regionalzentrums der Weltmeteorologieorganisation (MWO) hervor, das vom Royal Netherlands Meteorological Institute betrieben wird.

Innerhalb Europas gab es große Unterschiede bei den Temperaturen. Zum Beispiel war es im Mai in Spanien mit 40 Grad Celsius ungewöhnlich heiß. Ende Juni erreichten die Temperaturen in Cordoba die 44-Grad-Marke; im Juli verzeichnete Madrid einen neuen Temperaturrekord. Deutschland brachte die sommerliche Hitzewelle einen Allzeit-Temperaturrekord. Dagegen lagen die Wintertemperaturen in Spanien und Portugal unter dem langjährigen Durchschnitt (1981-2010); in Nordeuropa war der Sommer kühler als gewöhnlich; in Irland lagen die Temperaturen ganzjährig unter dem langjährigen Durchschnitt.

Trotz Schwankungen von Jahr zu Jahr gehen die Temperaturen in Europa im Durchschnitt nach oben. "Man sollte nicht erwarten, dass die Jahresdurchschnittstemperaturen in jedem Jahr in Folge und für jede Region einen neuen Rekord bringen", heißt es bei der WMO. "Die Schwankungen folgen jedoch einem langanhaltenden Erwärmungstrend."


© wmo.int | Die Karte zeigt die Abweichungen der sommerlichen Durchschnittstemperaturen vom langjährigen Durchschnitt der Jahr 1981-2010.

Wir möchten weiter dazu beitragen, dass unser Planet bewohnbar bleibt und senden regnerische Grüße aus Bad Sobernheimm

Ihre/Eure
Heidrun Hampel





Newsletter 10-11 / 2015
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

heute möchten wir einen Blick in die Zukunft wagen:

Vom Passivhaus zum Plus-Energie-Haus - wie geht das?

  • ...welche Eckdaten zeichnen das Passivhaus aus?
  • ...wie vollzieht man den Schritt zum Plus-Energie-Haus?
  • ...welche Bedeutung hat die lokale Stromerzeugung heute und in Zukunft?
  • ...wieso heute schon besser bauen als der Gesetzgeber mit der EnEV 2014 fordert?
  • ...und kann das überhaupt wirtschaftlich dargestellt werden?

Lesen Sie hierzu den angehängten Artikel (PDF, 2,91 MB) von Norbert Stärz und Heidrun Hampel, der in der tab 11/2015 erschienen ist. Am Beispiel des Plus-Energie-Hauses in Bad Sobernheim werden die Zusammenhänge erläutert.

Selbstverständlich können Sie Ihre Fragen auch an uns richten. Wir werden versuchen, sie zeitnah zu beantworten.

Wir senden herbstliche Grüße aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 09 / 2015
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

heute möchten wir auf ein neues Label aufmerksam machen, dass ab 26.09.2015 auf neuen Heizkessseln und Warmwasser-Bereitern zu finden sein wird.

Neues Heizungslabel ab 26. September 2015

Von Kühlschränken und Glühbirnen kennen Verbraucher es schon länger, ab dem 26. September 2015 finden sie es nun auch auf neuen Heizungen und Warmwasserbereitern: Das Energielabel der Europäischen Kommission. Das Label soll Verbrauchern die Kaufentscheidung für klimafreundliche Heizkessel erleichtern und die Industrie motivieren, energieeffizientere Geräte herzustellen. Das in Ampelfarben gestaltete Heizungslabel unterschiedet sich auf den ersten Blick wenig von den Etiketten von Kühlschrank und Co: Der Heizung wird eine Effizienzklasse von A++ (sehr effizient) bis G (ineffizient) zugeordnet, welche mit einer Farbe auf der Farbskala Grün (A++) bis Rot (G) gepaart ist. 2019 wird die Bewertungsskala dann auf A+++ bis D angehoben.

Mehr Informationen über das Energielabel und dessen Bestandteile wie Heizleistung, Wirkungsgrad und Geräuschbelastung liefert die Infografik. Das Siegel gilt zunächst nur für neue Heizanlagen bis 70 Kilowatt Wärmeleistung sowie Wasserspeicher bis 500 Liter Fassungsvolumen und betrifft somit alle üblichen Heizungen in Ein- und Zweifamilienhäusern.

Auf der Informationsseite www.co2online.de/heizungslabel gibt es weitere Informationen zu diesem Label und welche Heiztypen genau von der Kennzeichnungspflicht betroffen sind sowie über die Stärken und Schwächen des Heizlabels.

Welche Bedeutung hat das Heizungslabel für den Verbraucher?
Durch das Siegel sollen Verbraucher auf einen Blick erkennen können, wie energieeffizient verschiedene Heizsysteme arbeiten. So sollen ihre Kaufentscheidungen für klimafreundliche Heizkessel besser treffen können.

Hersteller sollen motiviert werden, besonders energieeffiziente Heizkessel und Heizanlagen zu entwickeln. Denn: Rund 80 Prozent der in Haus und Wohnung genutzten Energie werden allein für Heizwärme und die Aufbereitung von Warmwasser aufgewendet. Besonders ineffizient arbeiten alte und technisch überholte Heizkessel. Laut der Gebäudedatenbank der Informationsplattform co2online wird ein Heizkessel in Deutschland im Durchschnitt erst nach 24 Jahre ausgetauscht. Daher soll das Etikett ab Januar 2016 auch für Heizanlagen gelten, die älter als 15 Jahre sind.

Ein Label allein macht allerdings noch keine effiziente Heizung.


Die anliegende Grafik soll die Aussagekraft des Labels erklären. Allerdings gibt das Etikett noch keine Informationen zu tatsächlich anfallenden Energiekosten.

Bei der Suche nach einem neuen Heizkessel sollten Hausbesitzer bedenken, dass das Energielabel nur zur ersten Orientierung dienen kann. Denn: Das Label gibt keine Angaben darüber, ob ein Heizkessel zum Gebäude passt und welche Energiekosten durch einen bestimmten Heizungstyp verursacht werden.
Diese sind auch bedingt durch Faktoren wie beispielsweise die richtige Einstellung der Heizung durch einen hydraulischen Abgleich. Hierbei stellt der Fachmann alle Komponenten einer Heizanlage optimal aufeinander ein - der Heizkessel arbeitet dann effizienter, es entstehen weniger Verluste (siehe auch Newsletter von futurePLAN 8-2009).
Um Fördergeld für einen neuen Heizkessel zu bekommen, ist der hydraulische Abgleich meist Pflicht. Wie viel man mit einem hydraulischen Abgleich sparen kann, können Verbraucher mit dem interaktiven WärmeCheck auf www.co2online.de errechnen.

Mit herbstlichen Grüßen aus dem Nahetal

Heidrun Hampel





Newsletter 08 / 2015
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

aus aktuellem Anlass möchten wir hier wieder die nächsten VHS-Seminare ankündigen:

23. September 2015, 19:00 - 21:00
Gebäude modernisieren - Energie sparen - Förermittel nutzen
VHS des Rheingau-Taunus-Kreises in Geisenheim
Geschäftsstelle Chauvignystr. 21, Geisenheim
Anmeldung : direkt bei der VHS Geisenheim (geisenheim@vhs-rtk.de)
Tel.: 06722 - 503914, Fax: 06722 - 503925

24. September 2015, 19:00 - 21:00
Gebäude modernisieren - Energie sparen - Förermittel nutzen
Volkshochschule des Rheingau-Taunus-Kreises in Idstein,
in der VHS-Geschäftsstelle, Wiesbadener Str. 51, Raum 1, Idstein
Anmeldung direkt bei der VHS Idstein (idstein@vhs-rtk.de )
Tel.: 06126 - 51336, Fax.: 06126 - 56183

Das jeweilige Abendseminar ist für alle interessierten Hausbesitzer gedacht, die ihre Bestandsimmobilie modernisieren möchten. Auch für Eigentümer, die bereits Teile der Hüllflächen ihrer Immobilie moderniseirt haben (Außenwand, Fenster, etc.), oder die bereits eine neue Heizung installiert haben, jedoch weitere Modernisierungen vornehmen möchten.

Es ist viel Zeit für Ihre Fragen eingeplant!

Die Fördermittel sind weiterhin sehr interessant - die KfW hat den Förderhöchstbetrag sogar von 75000,- Eur je Wohneinheit auf 100000,-- Eur je Wohneinheit aufgestockt.


Mit hochsommerlichen Grüßen aus Wiesbaden und aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 07 / 2015
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

heute erhalten Sie gute Nachrichten von der KfW: Die Sanierungsprogramme werden aufgestockt!

Während bisher lediglich 75000 Euro / Wohneinheit angerechnet werden konnten, sind es nun 100.000 Euro / Wohneinheit. Der Zinssatz ist nach wie vor sehr günstig: 0,75 % Zins wird für 10 Jahre festgeschrieben.

Zum Vergrößern bitte anklicken

Als KfW-Effizienz-Experten sagen wir Ihnen, welche günstigen Kredite und Zuschüsse jeweils für Ihre Immobilie zur Verfügung stehen. Verschiedene energetische Modernisierungen bringen einen hohen Nutzen und damit hohe Energieeinsparungen sowie hohe Zuschüsse von der KfW.

Mit sonnigen Grüßen aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 06 / 2015
Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

eine Umfrage unter 76 Ein- und Zweifamilienhausbesitzern wurde von der Deutschen Energie-Agentur (dena) durchgeführt. Die Gebäude wurden zwischen 2003 und 2012 moderisiert. Die interessanten Ergebnisse möchten wir Ihnen/Euch heute näherbringen:

94 Prozent der Effizienzhausbesitzer
würden ihre Modernisierungsmaßnahmen weiterempfehlen


Ergebnisse der Umfrage zu dem Thema "Zufriedenheit im energetisch modernisierten Einfamilienhaus: Effizienzmaßnahmen und Wohnkomfort"

Verbessertes Wohlbefinden überzeugt Modernisierer. Bewohner von Effizienzhäusern sind sehr zufrieden mit den umgesetzten Effizienzmaßnahmen und loben die hohe Wohnqualität. Das belegt eine Umfrage, die die Deutsche Energie-Agentur (dena) in Zusammenarbeit mit dem Berliner Institut für Sozialforschung (BIS) unter selbstnutzenden Eigentümern von Effizienzhäusern durchgeführt hat. So würden 94 Prozent der Hausbesitzer die umgesetzten Modernisierungsmaßnahmen weiterempfehlen. Ungefähr die Hälfte der Bewohner gibt an, dass sich ihr gesundheitliches Wohlbefinden im sanierten Effizienzhaus im Vergleich zu vorher verbessert oder deutlich verbessert hat. Bei rund 40 Prozent der Bewohner ist zudem die Belastung durch bestehende Pollenallergien deutlich zurück gegangen.

"Die dena-Umfrage spiegelt die Erfahrungen von zahlreichen Effizienzhaussanierern und ihren Familien wider – repräsentativ für rund 150 Ein- und Zweifamilienhäuser, die im dena-Modellvorhaben saniert wurden", berichtet die Geschäftsführung der dena. Die Ergebnisse zeigen, dass eine energieeffiziente Modernisierung neben der gewünschten Energie-einsparung zu einer deutlich höheren Wohnqualität und damit zu einer hohen Lebensqualität beiträgt.

Raumtemperatur und Luftqualität haben sich verbessert

Mehr als 80 Prozent der Einfamilienhausbesitzer empfinden Luftqualität und Raum-temperatur im modernisierten Effizienzhaus angenehmer als vor der Sanierung – sowohl im Wohn- und Schlafbereich als auch nach längerer Abwesenheit.

Fast 100 Prozent der Einfamilienhausbesitzer stehen daher voll hinter ihrem Entschluss:
Sie würden wieder energieeffizient sanieren und sich sowohl bei Fenstern und Außenwand-dämmung als auch bei der Heiz- und Lüftungstechnik wieder für die jeweils durchgeführten Sanierungsmaßnahmen entscheiden. Lediglich bei der Photovoltaik-Anlage sinkt die hohe Zustimmungsrate der Einfamilienhausbesitzer auf 73 Prozent – rund ein Viertel würde sich hier also bei der nächsten Modernisierung anders entscheiden. Das mag daran liegen, dass die Umfrage unter den Modernisierern im Zeitraum von 2003 - 2012 durchgeführt wurde. Die Möglichkeiten einer wirtschaftlichen Stromspeicherung stehen aber gerade erst am Anfang.

Weitere Details zur Umfrage

Die dena befragte in Zusammenarbeit mit dem Berliner Institut für Sozialforschung (BIS) 76 Einfamilienhausbesitzer in schriftlichen Interviews zur Nutzung ihrer energetisch modernisierten Wohnhäuser. Die zwischen 2003 und 2012 modernisierten Gebäude stammen aus dem dena-Modellvorhaben Effizienzhäuser. Sie übertreffen die energetischen Anforderungen der jeweils gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) deutlich und gehören zu den energiesparendsten Häusern Deutschlands. Das Modellvorhaben Effizienzhäuser wird seit dem Jahr 2003 von der dena durchgeführt und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt.

Zur Kostenfrage gilt folgendes Fazit:

Die energetische Sanierung zum Effizienzhaus 100 und Effizienzhaus 85 rechnet sich und führt zu einem verbesserten Wohnkomfort. Die energetische Modernisierung hin zum besonders guten Standard Effizienzhaus 70 rechnet sich bei selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern, die ohnehin instand gesetzt werden müssen. Das bedeutet, dass die Kosten der Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz über die eingesparten Energiekosten finanziert werden können. Voraussetzung ist, dass die energetischen Maßnahmen mit sowieso anstehenden Modernisierungs-und Instandhaltungsarbeiten gekoppelt werden. Außerdem sind eine gute Planung, Ausführung und Bewertung des Gebäudes notwendig.

Weitere Details zur Umfrage

Die Ergebnisse stehen unter www.zukunft-haus.info/sanierungsstudie zum Download bereit



Für Fragen zu Ihrem speziellen Vorhaben bzw. der individuellen Situation in Ihrem Gebäude stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit sommerlichen Grüßen

Heidrun Hampel





Newsletter 04 / 2015
Finanzierung von Immobilien und energetischen Modernisierungen

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

heute möchten wir das Thema Finanzierung von Immobilien und Finanzierung von Modernisierungsmaßnahmen aufgreifen. Prüfen Sie, ob eine Umschuldung für Sie in Frage kommt, und wie sich dieser Schritt lohnen kann:

Schenken Sie der Bank keine Zinsen!
Die historische Niedrigzinsphase sollten Haus- und Wohnungsbesitzer für sich nutzen. Wer sein Haus zu Zeiten erheblich höherer Hypothekenzinsen gekauft oder modernisiert und noch nicht abbezahlt hat, kann eventuell günstig umschulden und sich so die historisch niedrigen Zinsen sichern.

Alle Immobilienkredite sollten einer Prüfung unterzogen werden - nicht nur den neuen Käufern bietet sich derzeit ein traumhaftes Zins-Umfeld. Die Immobilienfinanzierung liegt Jahre zurück, und der Ordner irgendwo im Schrank. Viele Immobilienbesitzer schauen nie mehr in die Akte, die Rate wird regelmäßig vom Konto eingezogen. Man will sich nicht mehr mit dieser lästigen Angelegenheit beschäftigen – das Thema war ja damals schon nicht erfreulich. Finden Sie sich in diesem Szenario wieder? Dann geht es Ihnen wie den meisten Menschen.

Viel zu viele beschäftigen sich nicht mehr mit der Immobilienfinanzierung – halten das Thema für abgeschlossen. Dabei könnten sie viel Geld sparen, wenn sie prüfen würden (oder prüfen lassen würden), ob sich eine Umschuldung lohnt. In Zeiten einer Niedrigzinsphase lohnt sich das fast immer, während die Trägheit nur die Banken freut.

Was viele nicht wissen: Die Niedrigzinsphase bietet nicht nur für diejenigen, die jetzt eine Immobilie kaufen oder bauen möchten, eine äußerst günstige Finanzierungsmöglichkeit. Auch die schon bestehenden Immobilienkredite sollten auf den Prüfstand. Denn die meisten der sogenannten „Altkunden“ können ebenfalls von den Niedrigzinsen profitieren.

Sie haben einen Kreditvertrag mit mehr als 10 Jahren Laufzeit abgeschlossen?

Dann gehören Sie zu der Gruppe, bei denen die ersten zehn Jahre nach Vollauszahlung des Darlehens schon vorüber sind. In diesem Fall haben Sie seit Ablauf der zehn Jahre ein gesetzlich verankertes Sonderkündigungsrecht, das ihnen zu jedem Zeitpunkt mit sechs Monaten Frist die Kündigung ihres Kredits erlaubt. Diese Kündigung ist sicherlich in sehr vielen Fällen ratsam. Zumindest sollte sich jeder Betroffene Angebote einholen, denn Ihr Kreditvertrag wurde vor dem Frühjahr 2005 abgeschlossen, als die Zinsen noch zwischen 5% und 7% lagen.

Wegen der damals hohen Zinsen konnte sich der durchschnittliche Kreditnehmer nur 1% Tilgung leisten. Das bedeutet, dass die Schulden auch nach 10 Jahren fast noch genauso hoch sind wie am Anfang.

Dieser – für den Hausbesitzer – negavite Effekt kann nun umgekehrt werden. Wenn der Zinssatz sinkt, kann die Tilgung steigen bei gleichbleibender Monatsrate. Durch den höheren Tilgungssatz können sich Hausbesitzer erheblich schneller entschulden.

Sie haben einen Kreditvertrag mit 10 Jahren Laufzeit abgeschlossen und benötigen in den kommenden 1-2 Jahren eine Anschlussfinanzierung?

Da es nicht viele Hausbesitzer schaffen, innerhalb von 10 Jahren ihre Hypothekenschuld zu tilgen, benötigen die meisten eine Anschlussfinanzierung. Sie sollten sich rechtzeitig nach einer Anschlussfinanzierung bei Ihrer Bank und noch weiteren 2-3 Banken oder freien Finanzierungsberatern erkundigen.

Wir haben mit dem freien Finanzierungsberater Herrn Paul May aus Mainz gesprochen, und auf der Grundlage dieses Gespräches den heutigen Newsletter verfasst. Auch für uns war es sehr interessant, zu erfahren, welche Möglichkeiten bei der Finanzierung von Wohnhäusern bzw. Modernisierungsmaßnahmen bestehen. Neben den Förderkrediten der KfW sowie den bekannten Zuschüssen, über die wir schon des Öfteren informiert haben, gibt es vielfältige Möglichkeiten der Umschuldung und ungeahnte Einsparpotentiale über den zur Zeit historisch niedrigen Zinssatz.

Sie haben sich in einer der beiden Gruppen wieder gefunden?

Dann sollten Sie den nächster Schritt gehen: Suchen Sie Ihren Finanzierungsordner heraus und verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihren Hypothekenkredit. Sprechen Sie einen unabhängigen, freien Finanzierungsberater an. Die Beratung ist meist kostenlos.

Das Gespräch führten Paul May und Heidrun Hampel am 10.04.2015 in Mainz.

Mit frühlingshaften Grüßen aus dem Nahetal Heidrun Hampel
(anerkannte BAFA-Beraterin; KfW-Effizienzhaus-Expertin)





Newsletter 03 / 2015
Noch mehr Förderung für Gebäudemodernisierung

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

seit 1. März 2015 sind sowohl beim Bundesamt für Wirtschaft (BAFA), welches Energiespar-Beratungen fördert, als auch bei der KfW-Förderbank, die Gebäude-Modernisierungen bezuschusst, höhere Förderungen inK Kraft getreten:

  • Der Zuschuss zur Energiesparberatung beträgt nun 800,-- Euro für ein- und Zweifamilienhäuser (vorher 400,-- Euro);
  • ab 3 Wohneinheiten beträgt der Zuschuss nun 1100,-- Euro (vorher 600,-- Euro),
  • wird der Energieberatungsbericht anläßlich der Eigentümerversammlung erläutert, kommen 500,-- Euro hinzu.

Die Energiesparberatung stellt das Fundament für alle weiteren Entscheidungen der Hauseigentümer bzw. Wohnungseigentümer- gemeinschaften dar. Wenn die Entscheidung über Art und Ausmaß der Modernisierung des Wohnhauses getroffen wurde, beginnt die Planung der Maßnahmen sowie die Beantragung der Fördermittel der KfW-Förderbank.
Am Ende der Modernisierungsphase fließen dann die staatlichen bzw. stattlichen Zuschüsse.

Für Art und Höhe der staatlichen Förderung je nachdem, ob Einzelmaßnahmen oder einer der Energie-Effizienzhaus-Standards erzielt wurde, beachten Sie bitte / beachtet bitte diese Liste.



Mit frühlingshaften Grüßen aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel
(anerkannte BAFA-Beraterin; KfW-Effizienzhaus-Expertin)





Newsletter 01 / 2015
Über den Sinn von Wärmedämmung

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

zunächst wünschen wir allen Kunden, Kooperationspartnern, Freunden und Interessenten ein gutes Jahr 2015!

Wir selbst wünschen uns eine differenziertere Disskussion zum Thema Wärmedämmung. Daher möchten wir gleich zu Anfang des Jahres eine Gegendarstellung zu den in letzter Zeit grassierenden und unbegründeten Mitteilungen gegen Wärmedämmung bringen.
Selbst der SPIEGEL, der ja eigentlich für gründliche Recherche bekannt ist, brachte hierzu eine sehr undifferenzierte Titelgeschichte. Die Redaktion hatte wohl nicht mit den zahlreichen Gegendarstellungen gerechnet, die von kompetenter Seite auf sie einprasselte.

Zugegeben, das angehängte Papier ist relativ Lang - es ist aber das Beste, was wir zum Thema Wärmedämmung gefunden haben. Wir hätten es nicht so gut und klar formulieren können. Außerdem ist es von unabhängigen Forschern verfasst und steht nicht im Verdacht, von irgendeiner Seite gesponsert worden zu sein. Aber lesen Sie / lest selbst...

Über den Sinn von Wärmedämmung (PDF-Datei, 5 MB)

Wir senden stürmische Grüße mit hohen Windgeschwindigkeiten aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 10 / 2014
Zahlen-Daten-Fakten für Hausbesitzer

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

heute möchten wir einige Zahlen-Daten-Fakten verbreiten, die so manchen Hausbesitzer verblüffen werden:

Wussten Sie schon, dass...
  • ... der Gebäudebereich für 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und für ein Drittel der CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich ist?
  • ... der mit Abstand größte Anteil des Energieverbrauchs (84 Prozent) eines Haushaltes auf die Raumwärme (71 Prozent) und die Warmwasserbereitung (13 Prozent) entfällt?
    (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)
  • ... die Bundesregierung bis 2020 den Wärmebedarf von Bestandsgebäuden um 20 Prozent senken will?
  • ... der Energieverbrauch von privaten Haushalten für Raumwärme und Warmwasser seit 1995 um 18 Prozent gesunken ist? Die Modernisierung von Heizanlagen und die Sanierung von Gebäuden sind Hauptgründe für diese Entwicklung.
    (Quelle: Shell Hauswärme-Studie 2013)
Wussten Sie schon, dass...
  • ... durch einen neuen Heizkessel in der Praxis im Schnitt 19 Prozent Energie eingespart werden können? (Quelle: co2online-Gebäudedatenbank)
  • ... jedes Jahr 3,2 Prozent der Heizkessel in Deutschland ausgetauscht werden?
    (Quelle:Institut für Wohnen und Umwelt GmbH, Gebäudedatenbank co2online)
  • ... heute noch rund 2,5 Millionen Gas- und Öl-Standardkessel in Deutschland in Betrieb sind, obwohl diese seit etwa 15 Jahren nicht mehr eingebaut werden dürfen?
    (Quelle: Shell Hauswärme-Studie 2013)
  • ... mit Öl und Gas betriebene Niedertemperaturkessel mit 60 Prozent (12,5 Millionen Geräte) noch immer den größten Anteil der Wärmeerzeuger in Deutschland ausmachen? Moderne Gas- und Öl-Brennwertkessel haben gemeinsam einen Anteil von 21 Prozent (4,5 Millionen).
    (Quelle: BDH 2012, ZIV 1995-2013)
  • ... ab 2015 der Austausch aller Konstanttemperatur-Heizkellsel, die älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht werden müssen
    (siehe EnEV 2014)
Wussten Sie schon, dass...
  • ... der Wunsch nach einer Senkung des Heizenergieverbrauchs für Hauseigentümer eines der wichtigsten Motive (79 Prozent) ist, eine Gebäude-Dämmung vorzunehmen?
    (Quelle: Befragung co2online, 2014)
  • ... etwa 75 Prozent der rund 18 Millionen Wohngebäude vor 1979 und damit vor der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet wurden?
    (Quelle: BDH 2010)
  • ... bis Ende 2015 alle obersten Geschossdecken, die nicht den Mindestanforderungen entsprechen, gedämmt werden müssen
    (siehe EnEV 2014)


Wir senden herbstliche Grüße aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 07 & 08 / 2014
Nebenkosten entwickeln sich
zur zweiten Miete


Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

in der Vergangenheit haben wir schon mehrfach über die Möglichkeiten der Heizkostensenkung informiert. Die Kosten für Heizung und Warmwasserbereitung steigen stetig an und machen häufig fast zwei Drittel der Betriebskosten aus. Dies hat der Deutsche Mieterbund ermittelt.
Aber was versteht man unter Betriebskosten? Und welche Kosten dürfen auf die Mieter umgelegt werden? Mit welchen Kosten muss ein Eigentümer/Hausbesitzer rechnen, der seine Immobilie selbst nutzt?

Die Betriebskosten haben sich für viele Menschen zur "zweiten Miete" entwickelt. Nach Daten des Mieterbundes von 2012 summierten sich alle denkbaren Betriebskosten auf 3,19 Euro pro m2 im Monat - im Schnitt waren es 2,20 Euro.

In der unten stehenden Tabelle haben wir die denkbaren Nebenkosten aufgelistet. Den größten Anteil der Betriebskosten machen nach wie vor Heizung und Warmwasserbereitung aus.

Betriebskosten entwickeln sich zur zweiten Miete:

Betriebskosten in Euro
Heizkosten 1,16
Warmwasser 0,27
Wasser/Abwasser 0,35
Grundsteuer 0,19
Hauswart 0,21
Müllbeseitigung 0,16
Aufzug 0,16
Gebäudereinigung 0,16
Sach- und Haftpflichtversicherung 0,15
Gartenpflege 0,09
Gemeinschaftsantenne und Kabelfernsehen 0,14
Straßenreinigung 0,03
Stromkosten der Allgemeinheit 0,05
Schornsteinreinigung 0,03
Sonstige Kosten (z.B. Schwimmbad/Sauna zur gemeinsamen Nutzung) 0,04
Summe: 3,19/pro m2 im Monat


Die umfassende Modernisierung von Bestandsbauten setzt genau hier an, Es geht darum, die Heizkosten und die Kosten der Warmwasserbereitung so weit wie möglich zu reduzieren bei gleichzeitigem Komformgewinn. Dies gilt für vermieteten Wohnraum genauso wie für das selbst genutzte Wohnhaus oder die Eigentumswohnung.

Handlungsbedarf besteht aber auch für Hausbesitzer, die keine umfassende Modernisierung anstreben, denn

- ab 2015 wird der Austausch aller Konstattemperatur-Heizkessel Pflicht, die älter als 30 Jahre sind,
- bis Ende 2015 müssen alle obersten Geschossdecken, die nicht den Mindestanforderungen entsprechen, gedämmt werden.

Für weitere Informationen sprechen Sie uns einfach an.
Wir helfen Ihnen bei der Modernisierung und Energieeinsparung weiter - auch mit Fördermitteln des Staates.


Mit sommerlichen Grüßen

Heidrun Hampel





Newsletter 06 / 2014
Neue EnEV 2014 - Neuerungen, Änderungen

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

Wesentliche Inhalte der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) gemäß Kabinettsbeschluss vom 16. Oktober 2013.

Mit dem Beschluss der Bundesregierung vom 16. Oktober 2013, die vom Bundesrat geforderten Änderungen an der Novellierung der Energieeinsparverordnung zu übernehmen, wurde das Verordnungsgebungsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Die novellierte EnEV tritt sechs Monate nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft.

Wesentliche Inhalte der Novellierung der EnEV
  1. Vorgaben für Neubauten
    • Angemessene und wirtschaftlich vertretbare Anhebungen der energetischen Anforderungen an Neubauten ab dem 1. Januar 2016 um durchschnittlich 25 Prozent des zulässigen Jahres-Primärenergiebedarfs und um durchschnittlich 20 Prozent bei der Wärmedämmung der Gebäudehülle - dem sogenannten zulässigen Wärmedurchgangskoeffizienten.
    • Die Anhebung der Neubauanforderungen ist ein wichtiger Zwischen-Schritt hin zum EU-Niedrigstenergiegebäudestandard, der spätestens ab 2021 gilt. Ab dem Jahr 2021 müssen nach europäischen Vorgaben alle Neubauten im Niedrigstenergiegebäudestandard errichtet werden. Für Neubauten von Behördengebäuden gilt dies bereits ab 2019. Das sieht im Wege einer Grundpflicht das bereits geänderte Energieeinsparungsgesetz, das im Juli dieses Jahres bereits in Kraft getreten ist, vor. Die konkreten Vorgaben an die energetische Mindestqualität von Niedrigstenergiegebäuden werden rechtzeitig bis spätestens Ende 2016 – für Behördengebäude - bzw. Ende 2018 – für alle Neubauten - festgelegt.
    • Bei der Sanierung bestehender Gebäude ist keine Verschärfung vorgesehen. Die Anforderungen bei der Modernisierung der Außenbauteile sind hier bereits sehr anspruchsvoll. Das hier zu erwartende Energieeinsparpotenzial wäre bei einer zusätzlichen Verschärfung im Vergleich zur EnEV 2009 nur gering.
    • Auf Wunsch des Bundesrates wurde die Pflicht zum Austausch alter Heizkessel (Jahrgänge älter als 1985 bzw. älter als 30 Jahre) erweitert. Bisher galt diese Regelung für Kessel, die vor 1978 eingebaut wurden. Nicht betroffen sind Brennwertkessel und Niedertemperaturheiz-kessel, die einen besonders hohen Wirkungsgrad haben. Erfasst werden demnach nur sogenannte Konstanttemperaturheizkessel. Der Anwendungsbereich der Pflicht ist also begrenzt. In der Praxis werden die Kessel ohnehin im Durchschnitt nach 24 Jahren aus-getauscht. Außerdem sind viele selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser von der Pflicht ausgenommen. Hier gilt die bereits seit der EnEV 2002 bestehende Regelung fort, nach der Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die am 1. Februar 2002 in diesen Häusern mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, von der Austauschpflicht ausgenommen sind. Im Falle eines Eigentümerwechsels ist die Pflicht vom neuen Eigentümer innerhalb von zwei Jahren zu erfüllen.
  2. Vorgaben für Energieausweise
    • Einführung der Pflicht zur Angabe energetischer Kennwerte in Immobilienanzeigen bei Verkauf und Vermietung: Auf Wunsch des Bundesrates ist Teil dieser Pflicht nun auch die Angabe der Energieeffizienzklasse. Diese umfasst die Klassen A+ bis H. Die Regelung betrifft allerdings nur neue Energieausweise für Wohngebäude, die nach dem Inkrafttreten der Neuregelung ausgestellt werden. Das heißt: Liegt für das zum Verkauf oder zur Vermietung anstehende Wohngebäude ein gültiger Energieausweis nach bisherigem Recht, also ohne Angabe einer Energieeffizienzklasse, vor, besteht keine Pflicht zur Angabe einer Klasse in der Immobilienanzeige. Auf diese Weise können sich die Energieeffizienzklassen nach und nach am Markt etablieren.
    • Präzisierung der bestehenden Pflicht zur Vorlage des Energieausweises gegenüber potenziellen Käufern und Mietern: Bisher war vorgeschrieben, dass Energieausweise „zugänglich“ gemacht werden müssen. Nun wird präzisierend festgelegt, dass dies zum Zeitpunkt der Besichtigung des Kauf- bzw. Mietobjekts geschehen muss.
    • Darüber hinaus muss der Energieausweis nun auch an den Käufer oder neuen Mieter ausgehändigt werden (Kopie oder Original).
    • Einführung der Pflicht zum Aushang von Energieausweisen in bestimmten Gebäuden mit starkem Publikumsverkehr, der nicht auf einer behördlichen Nutzung beruht, wenn bereits ein Energieausweis vorliegt. Davon betroffen sind z.B.: größere Läden, Hotels, Kaufhäuser, Restaurants oder Banken.
    • Erweiterung der bestehenden Pflicht der öffentlichen Hand zum Aushang von Energieausweisen in behördlich genutzten Gebäuden mit starkem Publikumsverkehr auf kleinere Gebäude (mehr als 500 qm, bzw. ab Juli 2015 mehr als 250 qm Nutzfläche mit starkem Publikumsverkehr).
  3. Stärkung des Vollzugs der EnEV
    • Einführung unabhängiger Stichprobenkontrollen durch die Länder für Energieausweise und Berichte über die Inspektion von Klimaanlagen (gemäß EU-Vorgabe).
    • Bereits vorliegende Energieausweise ohne Angabe von Effizienzklassen behalten ihre Gültigkeit.
Quelle: BMVBS, 16.10.2013

Für Fragen zu Ihrem speziellen Vorhaben bzw. der individuellen Situation in Ihrem Gebäude stehen wir gerne zur Verfügung.


Mit sommerlichen Grüßen

Heidrun Hampel





Newsletter 05 / 2014
Die wichtigsten Änderungen der EnEV 2014

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

Die Bundesregierung hat die Novelle zur Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) im Oktober 2013 endgültig verabschiedet. Die neue EnEV tritt am 1. Mai 2014 in Kraft. Vor allem für Neubauten setzt sie höhere energetische Standards. Aber auch Besitzer älterer Gebäude müssen einige neue Regelungen beachten. Hier die wichtigsten Änderungen:



Neubauten
Ab 1. Januar 2016 müssen neu gebaute Wohn- und Nichtwohngebäude höhere energetische Anforderungen erfüllen: Der zulässige Wert für die Gesamtenergieeffizienz (Jahres-Primärenergiebedarf) wird um 25% gesenkt. Bauherren/frauen, die einen Neubau planen, haben also noch eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2015, während derer sie überlegen können, ob die Gesamtenergieeffizienz des neuen Gebäudes nach alter EnEV 2009 oder neuer EnEV 2014 geplant werden soll. Fachleute empfehlen jedoch, bereits jetzt gem. der neuen EnEV 2014 zu planen.

Altbauten
Insgesamt sind für den Gebäudebestand keine wesentlichen Verschärfungen vorgesehen. Trotzdem müssen auch Besitzer von Bestandsgebäuden einige Vorgaben beachten:

1. Austauschpflicht für alte Öl- und Gasheizkessel
Öl- und Gasheizkessel, die vor 1985 eingebaut wurden, müssen ab 2015 außer Betrieb genommen werden. Wurden die entsprechenden Heizungsanlagen nach dem 1. Januar 1985 eingebaut, müssen sie nach 30 Jahren ersetzt werden. Die EnEV 2014 sieht jedoch eine ganze Reihe von Ausnahmen von dieser Regelung vor:
  • So sind etwa Niedertemperatur- und Brennwertkessel von der Austauschpflicht ausgenommen.
  • Auch Ein- und Zweifamilienhausbesitzer, die am Stichtag 1. Februar 2002 in ihrem Haus mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, sind von der Verpflichtung befreit.
Im Falle eines Eigentümerwechsels muss der neue Hausbesitzer die Austauschpflicht innerhalb von zwei Jahren erfüllen.



2. Dämmung
Oberste Geschossdecken, die nicht die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2 (2013) erfüllen, müssen bis Ende 2015 gedämmt sein. Gemeint sind Decken beheizter Räume, die an ein unbeheiztes Dachgeschoss angrenzen. Die Forderung gilt als erfüllt, wenn das Dach darüber gedämmt ist oder den Anforderungen des Mindestwärmeschutzes entspricht. Ausnahmen gelten, wenn die Hausbesitzer zum Stichtag 1. Februar 2002 in ihrem Haus mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben.

Energieausweis
Der Energieausweis für Gebäude bekommt mehr Gewicht. Verkäufer und Vermieter müssen den Ausweis künftig bereits bei der Besichtigung vorlegen. Nach Abschluss des Vertrages muss der Ausweis dann unverzüglich an den Käufer bzw. Mieter übergeben werden - zumindest in Kopie. Die wichtigsten energetischen Kennwerte aus dem Energieausweis müssen außerdem schon in der Immobilienanzeige genannt werden, zum Beispiel der durchschnittliche Endenergiebedarf des Gebäudes.



Die energetischen Kennwerte werden künftig nicht mehr nur auf einer Skala von grün bis rot dargestellt, sondern zusätzlich einer von neun Effizienzklassen zugeordnet. Ähnlich wie bei der Kennzeichnung von Elektro- und Haushaltsgeräten reicht die Skala hier von A+ (niedriger Energiebedarf) bis H (hoher Energiebedarf). Diese Zuordnung gilt aber nur für neu ausgestellte Ausweise. Bereits vorliegende Energieausweise ohne Angabe von Effizienzklassen behalten ihre Gültigkeit.


Mit frühlingshaften Grüßen

Heidrun Hampel





Newsletter 04 / 2014
EU-Ziele für Erneuerbare Energien würden Europa Milliarden sparen

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

heute möchten wir in die Diskussion um die erneuerbaren Energien einen Aspekt einbringen, der sonst eher vernachlässigt wird: das liebe Geld...

Ehrgeizige EU-Ziele für Erneuerbare Energien würden Europa Milliarden sparen

Ohne ein ehrgeiziges und verbindliches Ziel für den Ausbau der Erneuerbaren Energien drohen Europa bis 2030 jährlich unnötige Milliardenkosten.

So eine der zentralen Erkenntnisse einer Studie, die Greenpeace soeben vorgestellt hat. Bei einem schwächeren Ausbau drängen starre Kohle- und Atomkraftwerke den flexiblen Erneuerbaren-Strom aus dem Netz. Diese Abregelung von nahezu kostenlos verfügbarem Wind- und Solarstrom würde sich alleine in Deutschland bis 2030 auf jährlich 400 Millionen Euro addieren.

"Angela Merkel muss auf einen engagierteren Ausbau der Erneuerbaren in Europa drängen. Die Studie zeigt, dass die Erneuerbaren nicht nur das Klima, sondern auch den Haushalt schonen", so Sven Teske, Greenpeace-Energieexperte und Co-Autor der Studie.

EU-Länder wie Polen, Frankreich und die Tschechische Republik wollen ohne Rücksicht auf Nachbarstaaten an ihrer konventionellen Energieversorgung festhalten. Doch die Studie zum europäischen Netzausbau des Ingenieurbüros Energynautics und Greenpeace zeigt, dass nationale Alleingänge die EU teuer zu stehen kommen würden. Schon wenn nur diese drei Länder ihre Pläne umsetzen, wird es zu einem Konflikt zwischen starren Kohle- und Atomkraftwerken und den flexiblen Erneuerbaren Energien kommen, der alle EU-Staaten viel Geld kosten wird.

MEHR STROM AUS ERNEUERBAREN MACHT NEUE STROMTRASSEN ÜBERFLÜSSIG

Ein Ausbau des Erneuerbaren Stromanteils auf bis zu 77 Prozent im Jahr 2030, so die Studie, wäre mit weit geringeren Investitionen in den europäischen Netzausbau möglich. Weil in diesem Szenario viele kleine Wind- und Solaranlagen statt wenige große Kraftwerken den Strom erzeugen, spart sich Europa insgesamt 24.000 Kilometer an Stromleitungen. Die Versorgungssicherheit wäre dabei rund um die Uhr gewährleistet. "In Deutschland brauchen wir bei einem hohen Erneuerbaren-Anteil zum Beispiel keine Starkstromtrasse mehr, die Braunkohlestrom aus Sachsen-Anhalt nach Bayern transportiert", so Teske.

Greenpeace kritisiert die enttäuschenden Ziele, die die EU-Kommission bislang vorgelegt hat. Diese schlägt einen Anteil der Erneuerbaren Energien von mindestens 27 Prozent vor, der zudem nicht für jedes Land verbindlich wäre. Greenpeace fordert die EU-Regierungs-Chefs auf, für drei national verbindliche Ziele einzutreten: ein Erneuerbaren-Anteil von 45 Prozent, eine CO2-Reduktion um mindestens 55 Prozent, sowie Effizienz-Einsparungen von 40 Prozent.

Quelle: 21.03.2014 Greenpeace | Gregor Kessler 2014

Mit sonnigen Grüßen aus dem Nahetal

Heidrun Hampel





Newsletter 03 / 2014
Am 1. Mai tritt die neue EnergieEinsparVerordnung in Kraft.

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

am 1. Mai 2014 tritt die neue EnergieEinsparVerordnung (EnEV 2014) in Kraft. Damit kommen auf Hausbesitzer und Bauherren einige Veränderungen zu.

Für Neubauten werden ab 1. Jan. 2016 die energetischen Standards erhöht. Diese können aber auch jetzt schon umgesetzt werden. So soll das Ziel, Neubauten ab 2020 nur noch im Passivhausstandard zu bauen, schrittweise erreicht werden. Wir raten Bauherren, schon jetzt die erhöhten Anforderungen zu erfüllen, denn die kleine Mehrinvestition wird sich auszahlen. Darin ist sich die Fachwelt einig.

Bei der Modernisierung von Bestandsbauten wurden keine Verschärfungen in die neue EnEV aufgenommen. Gefördert werden soll weiterhin auf dem jetzigen Modernisierungsniveau. Auch von der KfW-Förderbank sind bisher keine anders lautenden Signale gekommen.

Handlungsbedarf besteht aber auch für Hausbesitzer, die keine umfassende Modernisierung anstreben:

  • ab 2015 wird der Austausch aller Konstattemperatur-Heizkessel Pflicht, die älter als 30 Jahre sind,
  • bis Ende 2015 müssen alle obersten Geschossdecken, die nicht den Mindestanforderungen entsprechen, gedämmt werden,
  • der Energieausweis wird neben dem Energieverbrauch bzw. dem Energiebedarf auch Energieeffizienzklassen enthalten. Das kennen Verbraucher von ihren Elektrogeräten,
  • beim Verkauf oder der Neuvermietung einer Immobilie müssen die Energiekennwerte nun bereits in der Anzeige erscheinen. Dies soll den Interessenten den Vergleich verschiedener Immobilien erleichtern.
Für weiter gehende Informationen speziell für Besitzer von Bestandsimmobilen verweisen wir auf die VHS-Seminare im März.

VHS Geisenheim am 19.03.2014 ab 19:00 sowie bei der VHS Idstein am 20.03. Teil 1 und am 27.03.2014 Teil 2, jew. ab 19:00 (Anmeldung bitte direkt bei der jeweiligen Volkshochschule).

Mit sonnigen Grüßen aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 01 / 2014
Wir wünschen einen guten Start
ins neue Jahr!


Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

wir wünschen einen guten Start ins neue Jahr!

Im alten Jahr wurde die neue EnergieEinsparVerordnung (EnEV 2013) beschlossen, die am 01. Mai 2014 in Kraft treten wird.

Über die Neuerungen werden wir Sie rechtzeitig informieren. Soviel schon heute vorab:

- für Bauherren/frauen von Neubauten gibt es einige Änderungen,
- für Besitzer von Bestandsbauten ändert sich zunächst nichts bei den Vorgaben für die Modernisierung und Förderung,
- Energieausweise sind ab 01.05.2014 für noch mehr Gebäude, die öffentlich zugänglich sind, vorgeschrieben als gem. EnEV 2009.

Wir werden im Laufe des Jahres einzelne Änderungen und Verschärfungen aufgreifen.

Bei Fragen zu Ihrem Neubauvorhaben/Modernisierungsvorhaben sprechen Sie uns einfach an.



Mit freundlichen Grüßen aus Wiesbaden und aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 12 / 2013
Frohe Weihnachten

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

für gewöhnlich finden Sie an dieser Stelle den futurePLAN-Newsletter. Aus gegebenem Anlass aber möchte ich mich bei allen Kunden, Kollegen, Freunden und Bekannten für die gute Zusammenarbeit im letzten Jahr bedanken!

Ich wünsche Ihnen und Euch ein erholsames Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr!

Ab Januar finden Sie hier wieder wie gewohnt den Newslettern mit aktuellen Informationen und Terminen.

Mit winterlichen Grüßen aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 10 / 2013
Zum dem Nutzen von Dämmstoffen

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

da wir in letzter Zeit immer wieder nach dem Nutzen von Dämmstoffen gefragt werden, haben wir unserem Oktober-Newsletter ein Interview zu diesem Thema angehängt. Bei Interesse öffnen Sie einfach den Anhang (PDF: 74,6 KB).

Selbstverständlich gibt es verschiedene Dämmstoffe: von Polystyrol und Resol-Hartschaum über Mineralwolle bis zu Dämmplatten aus nachwachsenden Rohstoffen, sogen. Holzweichfaserplatten. Der Verbraucher hat die Wahl, wie er sei Gebäude dämmen möchte, und es kommt immer auch auf den Einzelfall an.

Unstrittig ist, dass durch Wärmedämmung an den Außenwänden sehr viel Energie eingespart werden kann. Diese Maßnahme ist bei den allermeisten Gebäuden diejenige, die sich am schnellsten amortisiert, da durch sie die meiste Energie einspart werden kann.

Mit herbstlichen Grüßen aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 09 / 2013
Deutscher Umweltpreis vergeben

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

in diesem Monat möchten wir auf die Vergabe des Deutschen Umweltpreises aufmerksam machen (PDF-Download).
Die Preisträgerinnen Ursula Sladek und Carmen Hoch-Heil beschäftigen sich bereits seit langer Zeit mit Umwelt relevanten Fragen und handeln - jede auf ihre Art und Weise - vorbildlich. Beide zeigen, dass ein Jeder/eine Jede von uns im Großen und im Kleinen zur Energiewende beitragen kann.

Mit freundlichen Grüßen aus Wiesbaden und aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 07 & 08 / 2013
Neues Förderprogramm der Stadt Wiesbaden -
über die KlimaschutzAgentur Wiesbaden


Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

für alle Hauseigentümer und Mieter (mit Einverständnis der Eigentümer), die im Stadtgebiet der Stadt Wiesbaden wohnen, gibt es ein neues Förderprogramm, dass für Sie/Euch interessant sein könnte. Es werden auch Einzelmaßnahmen gefördert.

Hier haben wir den neuen Flyer (PDF: 3,21 MB) beigefügt, damit Sie/Ihr sich/euch ein Bild machen können/könnt.
Es sind natürlich die Förderrichtlichien der Landeshauptstadt Wiesbaden zu beachten. Diese findet man auf der Wiesbaden-Seite (www.wiesbaden.de) bzw. auf der Seite der KlimaschutzAgentur (www.ksa-wiesbaden.org).

Die Förderung kann mit anderen Förderinstituten (BAFA, KfW) kummuliert werden. Wichtig ist, dass mit der jeweiligen Maßnahme noch nicht begonnen wurde.

Wir hoffen, dass auf diese Weise die ein oder andere Modernisierungsmaßnahme, die ansonsten vielleicht nicht in Angriff genommen worden wäre, auf den Weg gebracht wird.

Mit sonnigen Grüßen aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 06 / 2013
Die größten Solar-Irrtümer

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

Reduzierung der Ökostromförderung, Einführung einer Strompreisbremse – heute kreisen die Debatten meist um den teuren "Saft" aus der Steckdose. Aber was ist mit der Sonnen-Heizung?

Clevere Hausbesitzer profitieren aber auch, wenn sie bei der Modernisierung von Heizung und Trinkwassererwärmung auf Solarwärme setzen. Und zwar durch staatliche Förderung und die Einsparung fossiler Energieträger. Höchste Zeit also, um mit einigen Missverständnissen in Sachen Sonnenenergie aufzuräumen:

Irrtum 1:
"Mit Sonnenenergie wird nur Strom produziert."

Das ist leider ein großes Missverständnis. Die Kraft der Sonne können Hausbesitzer ebenso sinnvoll zur Gewinnung von Wärme nutzen, denn fast 90 Prozent der Energie im Hauhalt werden für Raumheizung und Warmwasser genutzt. Hausbesitzer sind daher mit einer Solarheizung gut beraten. Es existieren am Markt die verschiedensten Systeme, von der Kombi-Heizung aus Brennwerttherme und Solarmodulen zur Heizungsunterstützung bis hin zur modernen Solarheizung, die keinen zusätzlichen Wärmeerzeuger benötigt. Fast alle sind sowohl im Neubau als auch bei der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden geeignet.

Irrtum 2:
"Erneuerbare Energie aus Sonne wird kaum noch gefördert."

Im Gegenteil! Die Förderung für eine Heizungsmodernisierung mit Sonnenwärme wurde 2012 sogar erhöht, und zwar deutlich. Mindestens 2.000 Euro zahlt der Staat Hausbesitzern, die eine Solar unterstützte Heizung anschaffen. Wer die Solaranlage mit einem Pelletkessel kombiniert, kann sogar mit über 4.900 Euro rechnen. Beim Einsatz einer reinen Solarheizung, wie sie z.B. von Consolar (www.consolar.com) angeboten wird, kann der Zuschuss sogar bis zu 10.000 Euo betragen. Förderinfos finden Modernisierer unter www.bafa.de. Diese Fördermittel können Solarumsteiger neuerdings auch mit zinsgünstigen Krediten von der staatlichen KfW Förderbank kombinieren (www.kfw.de). In manche Fällen erhöhen regionale Programme die Förderung des Bundes.

Irrtum 3:
"Die Energiewende klappt nur, wenn alle auf Ökostrom umsteigen."

Strom wird in der häuslichen Energiebilanz meist überschätzt. Dessen Anteil am Energieverbrauch liegt aber nur bei etwa 13 Prozent. Der Löwenanteil entfällt auf die Wärmegewinnung – mit rund 87 Prozent. Etwa 30 Prozent des jährlichen CO2-Ausstoßes verursachen Heizung und Warmwasserbereitung. Angesichts steigender Preise für Heizöl und Gas ist die Energiewende im Heizungskeller daher ebenso wichtig wie der Umstieg auf Ökostrom. Auch für die Umwelt: Jährlich spart die Nutzung von Solarthermie jetzt schon mehr als eine Million Tonnen CO2 ein.

Irrtum 4:
"Solaranlagen rechnen sich doch nur im Süden!"

Fakt ist: Sonnenenergie lohnt sich für Hausbesitzer – von Ost bis West. Selbst Hamburg zählt im Jahr durchschnittlich 1.487 Sonnenstunden. Genug, um die Häuser an Elbe und Alster mit Solarenergie zu versorgen. Bis zu 50 Prozent Energie und Heizkosten können Modernisierer durch eine neue solar unterstütze Heizung einsparen. Bei gleichzeitig energetischer Modernisierung der Gebäudehülle sogar noch mehr. Auch wenn die Ausbeute im Süden durchschnittlich höher ausfällt – dank moderner Technik erwirtschaften Solarheizsysteme auch in weniger sonnigen Regionen rentable Ergebnisse.

Irrtum 5:
"Heizen mit der Sonne bringt im Winter nicht viel."

Unstrittig ist, dass die Sonnenernte in der kalten Jahreszeit geringer ausfällt als im Hochsommer. Doch übers Jahr geht die Rechnung für Modernisierer auf. Im Sommer können Betreiber von modernen Solarheizungen komplett auf die Sonne setzen. Wenn die Sonne nicht ausreicht, kombinieren manche Systeme die Solarwärmenutzung mit den herkömmlichen Energieträgern Gas und Öl, andere mit erneuerbarer Energie wie Holzpellets. Es gibt aber auch moderne Systeme, die gänzlich auf eine zusätzliche Wärmequelle verzichten. (siehe auch Projekte)

Irrtum 6:
"Speicher für Sonnenenergie sind noch zu teuer"

Hier werden Solarwärme und Solarstrom fälschlich gleichgesetzt. Wärmespeicher für Wasser und Heizung sind längst effizienter Stand der Technik, Stromspeicher (Batterien) im Bereich der Photovoltaik sind ebenfalls bereits am Markt, z. Zt. aber noch relativ teuer.



Mit sonnigen Grüßen aus dem Nahetal

Heidrun Hampel





Newsletter 05 / 2013
Fleischverzehr: größter Rückgang seit Messung

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

auch unser Fleischkonsum trägt zum CO2-Ausstoß und somit zum Klimawandel bei. Glücklicherweise ist der Fleischkonsum im vergangenen Jahr gesunken. Lesen Sie mehr im neuen Newsletter.

Die Schlachtzahlen 2012 sind laut vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts im Vergleich zum Vorjahr um 15 Mio. Tiere gesunken.
Der Fleischverzehr in Deutschland wird erst seit der Jahrtausendwende zuverlässig und regelmäßig erhoben. (Der Fleischverbrauch, der auch nicht verzehrtes – also z. B. weggeworfenes – Fleisch umfasst, wird schon länger erfasst.) Seit Beginn der Messungen war der Fleischverzehr sehr stabil.

Die Jahresschwankungen pro Person beliefen sich meistens nur auf einige hundert Gramm. Die jüngsten Prognosen sagten zwar einen leichten Abwärtstrend voraus, aber es handelte sich um nichts, was der Fleischindustrie wirklich Sorgenfalten auf die Stirn trieb.

Doch dann kam das Jahr 2012 mit seinen etlichen Skandalen, seiner verstärkten Medienberichterstattung und seinen immer aktiveren und professioneller arbeitenden Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen. Diese Faktoren sorgten für einen völlig unerwarteten Rekordrückgang: Der Fleischverzehr pro Person sank in nur einem Jahr um stolze 2,1 kg (Schlachtzahlen um 15 Mio. Tiere zurückgegangen).

Der Fleischverzehr könnte im Jahr 2013 ähnlich stark zurückgehen
Auch das Jahr 2013 verläuft in dieser Hinsicht bislang positiv. So schreibt das Fachblatt "Lebensmittelzeitung" in seiner aktuellen Ausgabe auf der Titelseite: "Stau im Fleischmarkt – ungünstige Marktperspektiven belasten Branche." Weiter heißt es dort: "Die deutsche Fleischwirtschaft steuert auf eine Krise zu." Ein Handelsmanager kommentiert: "Wir haben insgesamt eine eher lustlose Konsumstimmung bei Fleisch und Wurst."

Ein ähnlich starker Rückgang des Fleischverzehrs wie in 2012 wird von Experten nicht ausgeschlossen, denn ein Ende der Skandale ist nicht in Sicht, und auch die schon feststehende Thematisierung der Massentierhaltung im Bundestagswahlkampf dürfte wenig appetitanregend sein. Eine gute Ausgangsbasis also, um den noch immer viel zu hohen Fleischverzehr von 59,5 kg pro Kopf weiter zu senken.

Quelle: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt 2013

Mit frühlingshaften Grüßen von

Heidrun Hampel





Newsletter 04 / 2013
Fracking gefährdet auch Flüsse und Seen

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

aus aktuellem Anlass möchte ich heute einen Artikel von der "Sonnenseite" von Franz Alt weiter leiten:

Fracking gefährdet auch Flüsse und Seen
12.03.2013: Dass Fracking als Methode zur Erdgasgewinnung bedenkliche Folgen für die Umwelt hat, ist prinzipiell nichts Neues. Doch Wissenschaftler der US-Forschungsorganisation Resources for the Future (RFF) in Washington haben jetzt herausgefunden, dass sich die umstrittene Technologie noch stärker auf Gewässer auswirkt als bisher gedacht: Bei der Untersuchung von Wasser aus Fließgewässern, das für eine Fracking-Bohrung verwendet worden war und die Reinigung durch eine Kläranlage bereits hinter sich hatte, fielen erhöhte Chloridwerte auf.

In starker Konzentration schädigen Chloride, die Salze der Salzsäure, das Wasserökosystem. Meist wird im Zusammenhang mit Fracking über das Risiko einer Grundwasserverschmutzung gesprochen. Laut der Studie muss nun auch mit einer Gefahr für Bäche, Flüsse und Seen gerechnet werden.

Schwebstoffe – Stoffe, die sich weder im Wasser lösen noch schwer genug sind, um sich abzusetzen – konnten laut Studie durch die Kläranlagen zwar weitgehend beseitigt werden. In der Nähe von Fracking-Bohranlagen seien derartige Schadstoffe aber dennoch vermehrt zu finden, so die Autoren. Dafür sei Niederschlagswasser verantwortlich, das vom Bohrplatz in die Oberflächengewässer fließt.

Die Studie beruht auf mehr als 20.000 Wasserqualitäts-Untersuchungen an verschiedenen Fracking- und Kläranlagen in Pennsylvania über einen Zeitraum von zehn Jahren.

Fracking kann aber nicht nur dem Grund- und Oberflächenwasser schaden, sondern auch zu weiteren, bisher wenig beachteten Umweltwirkungen wie Habitat-Zerschneidung und starken Treibhausgas-Emissionen führe. Das zeigt ein 80-seitiger Bericht, den dieselbe Washingtoner Forschergruppe bereits im Februar veröffentlicht hatte. Die RFF-Wissenschaftler befragten dafür 215 Experten aus Behörden, Industrie, Forschung und Nichtregierungsorganisationen. Dabei fiel nicht nur die überraschend große Einigkeit unter den verschiedenen Experten auf. Es kam auch heraus, dass die meisten von ihnen für die Oberflächengewässer noch größere Gefahren sehen als für das Grundwasser.

Wegen der zahlreichen Risiken ist Fracking in Frankreich seit 2011 verboten. Auch mehrere deutsche Bundesländer befürworten ein Verbot. Die Bundesregierung hingegen hat kürzlich beschlossen, die unkonventionelle Fördermethode unter Auflagen zu ermöglichen.
Quelle: KLIMARETTER.INFO | scz/mb 2013

Mit frühlingshaften Grüßen von

Heidrun Hampel





Newsletter 03 / 2013
Mehr und mehr Menschen heizen gänzlich oder zusätzlich zur fossilen Heizung mit Holz.
In Zukunft sollen die dadurch entstehenden Emissionen begrenzt werden.


Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

Bis Ende des Jahres müssen Ofenbesitzer nachweisen, dass ihr Modell die Grenzwerte für Emissionen einhält. Stoßen die Öfen pro Kubikmeter Brennstoff mehr als 150 Milligramm Feistaub und vier Gramm Kohlenmonoxid aus, müssen sie laut einer neuen Verordnung in den nächsten Jahren nachgerüstet, ausgetauscht oder stillgelegt werden. Die entsprechenden Nachweise müssen dem Schornsteinfegermeister vorgelegt werden.

Die Werte finden Verbraucher in den Geräteunterlagen, oder ein Schornsteinfeger misst die Werte. Der entsprechende Eintrag eines Ofens in der Datenbank genügt als erforderlicher Nachweis gegenüber dem Schornsteinfegermeister. Das haben das Bundesumweltministerium sowie die Umweltministerien der Länder zugesagt.

Für Öfen, die die Grenzwerte nicht einhalten, tritt die Nachrüstpflicht schrittweise in Kraft:

  • Einzelraumanlagen, die vor dem 31. Dez. 1974 errichtet wurden oder keine Datumsangabe besitzen, müssen bis zum 31. Dez. 2014 nachgerüstet oder ausgetauscht werden.
  • Für Geräte, die zwischen 1975 und 1984 gebaut wurden, bleibt den Besitzern Zeit für den Nachweis bis Ende 2017.
  • Für Geräte, die von 1985 bis 1994 eingebaut wurden, gilt die Nachweispflicht bis Ende 2020 und
  • für Modelle, die seit 1995 errichtet wurden, und die die Gerenzwerte noch nicht einhalten, ist für den Nachweis Zeit bis Ende 2024.
Für bestehende Grundöfen oder Öfen, die fest eingemauert sind, wie Kaminbausätze oder Kamineinsätze, wurden in der BundesImissionschutzverordnung (BImSchV) Sonderregelungen getroffen. Aufgrund ihrer Bauweise können diese Öfen nur mit großen Schwierigkeiten ausgetauscht werden. Für Grundöfen werden auch zukünftig spezielle Regelungen gelten. Grundöfen sind Wärmespeicheröfen, die mineralische Speichermaterialien enthalten. Werden sie erst nach dem 31.12.2014 errichtet und betrieben, müssen sie mit nachgeschalteten Einrichtungen zur Staubreduzierung nach dem Stand der Technik ausgestattet werden. Der Einbau eines Filters wird dann nicht notwendig, wenn durch eine Messung des Schornsteinfegers vor Ort nachgewiesen wird, dass die Grenzwerte der Stufe 1 (der BImSchV) nicht überschritten werden. Am Besten erkundigen sich Ofenbesitzer bei ihrem Schornsteinfegermeister.

Mit freundlichen Grüßen aus Wiesbaden und aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 02 / 2013
Fördermöglichkeiten der KfW-Bank

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

mit unserem Februar-Newsletter möchten wir Sie über die neuen Fördermöglichkeiten der KfW-Bank bei der Modernisierung von Wohneigentum informieren.

Grundsätzlich haben Hauseigentümer immer die Wahl zwischen einem zinsverbilligten Kredit und einem Zuschuss.
Wer eigenes Geld oder einen Kredit einer anderen Bank einsetzen will und kann, ist mit dem Zuschuss der KfW-Bank meist besser bedient.
Aber auch ein KfW-Kredit kann sich lohnen, ist er doch oft mit einem Schulderlass verbunden.

Die höchste Förderung erhält, wer im Wege einer Komplettmodernisierung aus seinem Gebäude ein sogenanntes Effizienzhaus machen kann.
Dabei ist die Höhe des Zuschusses abhängig von der Energieeffizienz, die mit den Modernisierungsmaßnahmen erreicht wird (siehe Tabelle).

KfW-Effizienzhaus 55 25,0% Ihrer förderfähigen Kosten,
bis zu 18.750 Euro pro Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 70 20,0% Ihrer förderfähigen Kosten,
bis zu 15.000 Euro pro Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 85 15,0% Ihrer förderfähigen Kosten,
bis zu 11.250 Euro pro Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 100 12,5% Ihrer förderfähigen Kosten,
bis zu 9.375 Euro pro Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 115 10,0% Ihrer förderfähigen Kosten,
bis zu 7.500 Euro pro Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus Denkmal 10,0% Ihrer förderfähigen Kosten,
bis zu 7.500 Euro pro Wohneinheit
Einzelmaßnahmen 10,0% Ihrer förderfähigen Kosten,
bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit


Zusätzlich kann der Bauherr 50% der Kosten für den Bauleiter/Sachverständigen erhalten, wenn er/sie die energetische Modernisierung durch einen Bausachverständigen/Bauleiter/Architekt begleiten lässt:
- Übernahme von 50% der Kosten bis maximal 4.000 Euro pro Antragsteller/Vorhaben
- Für energetische Fachplanung und Baubegleitung durch Sachverständige
- Für alle, die Wohnraum energetisch sanieren und qualifizierte Sachverständige einbeziehen
- Flexibel kombinierbar mit anderen Fördermitteln

Weitere Programme der KfW können u.U. in Anspruch genommen werden bei:
- Einbau einer Heizanlage unter Einbeziehung erneuerbarer Energien
- Installation einer Fotovoltaikanlage zur Stromerzeugung
- Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung
- Barrierefreier Umbau eines bestehenden Gebäudes uvm

Das Thema Förderung ist sehr vielfältig und in jedem einzelnen Fall individuell zu betrachten. Weitere Informationen erhalten Sie bei unseren im Newsletter 1-2013 veröffentlichten VHS-Seminaren sowie bei jeder einzelnen Energieberatung.

Wir kommen gerne zu Ihnen - sprechen Sie uns einfach an!


Mit freundlichen Grüßen aus Wiesbaden und aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 12 / 2012
Erhöhen erneuerbare Energien den Strompreis?

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

immer wieder hören und lesen wir "die erneuerbaren Energien erhöhen den Strompreis". Aber, muss das sein? Haben wir nicht viel mehr Fördergelder für fossile Kraftwerke (Kohlepfennig) und für die Atomenergie ausgegeben? Und die Endlagerung des atomaren Mülls sowie deren Kosten sind noch lange nicht geklärt!

In meinem Dezember-Newsletter möchte ich deshalb mal neue Argumente in die Diskussion bringen. Lesen Sie hierzu das nachfolgende Interview mit Andew Murphy.

Interview mit Andrew Murphy: Erneuerbare erhöhen die Strompreise ist die zentrale Emotionalisierung der politischen Energiewendendebatte. Andrew Murphy bezeichnet das als „herrschenden Krieg der deutschen Energie-Monopolisten, die wegen des eigenen Existenzkrampfs alles Innovative und nachhaltig Sinnvolle nieder drücken wollen.“ Politisch würden die Stromsteuer und Effekte auf Strompreise als Wahlkampfthemen genutzt. Energie ist ein Grundrecht sagt Murphy, Strom werde aber „nur“ als Gerechtigkeitsthema diskutiert, auf eine Art, wie es typisch von Sozialdemokraten und Grünen üblich ist. Der aktuellen Regierung komme die Dauer dieser zermürbenden Diskussion aus seiner Sicht nur zugute. Obwohl die aktuellen Strompreiserhöhungen Mehrkosten von einer Packung Milch pro Woche mit einem Preis von rund 1,15 Euro pro Bundesdeutschem Haushalt bedeuten, werde das diskutiert, als ob übermorgen sämtliche Menschen erfrieren müssten. Von Elke Kuehnle

Eine Armutsdiskussion aufgrund von Flachbildschirmen werde dagegen nicht geführt. Andrew Murphy ist Investor in Solartechnologie und Experte für "grüne Geldanlagen" in Erneuerbare Energie-Technologien. Der studierte Politologe und Wirtschaftswissenschaftler (Universität Bonn) ist seit 1999 Vorstand der Murphy & Spitz Green Capital AG mit Sitz in Bonn, die auch fundierte Marktstudien über diese Branchen erstellt.

Im Gespräch erläutert der gebürtige Ire seine Meinung über die deutsche Energiewende, die sich in Gerechtigkeits- und Monopolkämpfen verliere, statt Europa wegweisende Signale zu geben. Längst hätten Länder wie z.B. Dänemark die Rolle der Wegweiser in Sachen Energiewende übernommen.

Herr Murphy, Sie kritisieren die Handhabung der EEG-Umlage und den Ausbau Erneuerbarer Energien der deutschen Bundesregierung. Wie begründet sich Ihre Kritik?

Andrew Murphy: Die Bundesregierung geht meiner Meinung nach das Thema Energiewende zu halbherzig und mit zu vielen Ausnahmeregelungen an. Ich halte das für konzept- und strukturlos. Das führt zu enormer Verschwendung bisher eingesetzter finanzieller Ressourcen. Die Schließung der Produktion von bzw. für Erneuerbare Energien in Deutschland ist ein solches Beispiel. Investitionen von Versicherungen in Erneuerbare Energien, das Wärmegesetz, Ausnahmeregelungen etc. werden dadurch tangiert.

In der zweiten US-Wahlkampf-TV Debatte haben beide Kandidaten für das nächste Präsidentenamt in den USA mit dem Argument gepunktet, dass sie die Arbeitsplätze im Umfeld Erneuerbarer Energien aus Deutschland und China in die USA holen wollen. Wir haben in Deutschland einen zu starken Einfluss von Lobbyisten auf die Ausgestaltung der gesetzlichen Grundlagen der Energiewende. Die Energiewende erfordert vor allem eine Wende der Energiewirtschaft. Die deutsche Bevölkerung steht längst mit nahezu 100 Prozent hinter dem Ausbau Erneuerbarer Energien. Die aktuelle Strategie der Politik die Bevölkerung durch die emotionale Argumentation und das Schüren von Ängsten gegen Ökostrom bzw. Erneuerbare Energien aufzubringen halte ich für bedenklich.

Andrew Murphy: "Es ist ein Märchen dass wir in Deutschland keinen Strom haben wenn der Wind nicht weht"

Wie sollte die Integration Erneuerbarer Energietechnologien in die Marktwirtschaft Ihrer Meinung nach aussehen?

Andrew Murphy: Die Wende der Energiewirtschaft erfordert auch die Umstrukturierung der deutschen Kraftwerkslandschaft. Zentrale Speichertechnologie muss auf die dezentrale Energiebereitstellung angepasst werden. Im Rahmen der anstehenden Kraftwerkserneuerungen bedeutet dies den Bedarf an Kombi- und Gaskraftwerken die flexibel auf Stromschwankungen reagieren können. Ich halte es für ein Märchen zu behaupten, dass wenn der Wind nicht weht wir in Deutschland keinen Strom haben.

Nach meinem Kenntnisstand sind Erneuerbare Energien bereits in der Lage den deutschen Energiebedarf komplett abzudecken. Wenn wir die deutsche Energielandschaft stärker auf Speicherung von regenerativ erzeugtem Strom ausrichten, benötigt Deutschland sehr viel weniger Trassen als geplant. Deutschland ist kein Ressourcenland. Auf jedes Dach gehört eine Solaranlage. Auch was die Pläne des Trassenausbaus betrifft halte ich die Vorgehensweise der Bundesregierung nicht für innovativ und optimal. Für Ballungsgebiete ist die unterirdische Verlegung von Übertragungsnetzen sinnvoll und bezahlbar. Die Gerüchte, das würde Millionen Euro pro qm mehr kosten stimmen so nicht. Ein unterirdisch verlegter Kilometer kostet 100 bis 300.000 Euro. Das haben mir Experten versichert.

Andrew Murphy: "Die FDP blockiert die Liberalisierung des Energiemarkts"

Die FDP will den Umbau des EEG. Welche Folgen könnte das haben und wie sollte ein solcher EEG-Umbau aussehen?

Andrew Murphy: Deutsche Arbeitsplätze werden in den USA entstehen, genauso wie es bei anderen Innovationen aus Deutschland war und ist. In Deutschland wird geforscht, entwickelt und gefördert. Die Arbeitsplätze entstehen dann aber im Ausland. Es ist schon irritierend. Wir haben in Deutschland eine Staatsdominanz im Energiesektor in dem Sinne, als dass die FDP die Liberalisierung der Energiewirtschaft blockiert. Aufhören wird der seit einigen Monaten anhaltende Shitstorm auf die deutsche Photovoltaikindustrie und PV-Verwendung erst, wenn auch hierzulande das enorme Potenzial der Solarindustrie erkannt wird und entsprechend strategische Weichen gestellt werden.

Schon heute sind die Gestehungskosten von Solarstrom preiswerter als von Strom aus Offshore-Windparks. Und nicht nur das. Die dezentrale Struktur der Photovoltaik macht kontrovers diskutierte Überland-Hochspannungsleitungen teilweise obsolet. Unter Experten ist es längst Konsens, dass sich die Preise für die Speicherung von Energie innerhalb der nächsten fünf Jahre halbieren werden. Warum dann solch hohe monetäre Ressourcen in Überland-Hochspannungsleitungen stecken, wenn wir uns weit kostengünstiger auf die Speichertechnologien konzentrieren können?

Ich gehe sogar noch weiter: Die massive Subventionierung des Ausbaus der Überlandleitungen kommt einer staatlichen Subventionierung von RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall gleich. Einer Subventionierung alter, verkrusteter Geschäftsmodelle, die sich auf zentrale Energieerzeugung stützen.

Bundesumweltminister Altmaier will an den Sonderregelungen der Befreiung energieintensiver Unternehmen festhalten. Welche Folgen hat diese Sonderregelung und wie sollte diese idealerweise gehandhabt werden?

Andrew Murphy: Das Handelsblatt beschrieb einen interessanten Fall. Eine Aluminiumhütte aus Neuss bei Düsseldorf hat vor zwei Jahren angekündigt ins Ausland zu gehen, wenn der Strompreis stark steigen würde. Wegen der Erneuerbaren Energien kommen sie nun zurück.

Von der Ökosteuer befreit kaufen sie den Ökostrom an der Leipziger Börse zur entsprechenden Tageszeit sehr billig ein. Das Festhalten an Betrieben, die mit dem Weggang ins Ausland drohen, weil sie in Deutschland nicht wettbewerbsfähig seien ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Befreite Unternehmen sollten sich bei den Geringverdienern bedanken, die tatsächlich unter der kommendes Jahr anstehenden Strompreiserhöhung von 1,15 Euro pro Woche leiden sollten.

Folgt man Herrn Altmaiers Vorschlägen, ist nicht nachvollziehbar wie die deutsche Solarindustrie eine Verlangsamung des Ausbaus wirtschaftlich überstehen soll. Warum gibt ein weltweiter High-Tech-Führer wie Deutschland so wesentliche Schlüsseltechnologien wie Sonnen- und Windenergie aus der Hand und was bedeutet das für die deutsche Energiewende?

Andrew Murphy: Das und wie es zur aktuellen Situation kommen konnte ist mir unerklärlich. Vergleicht man, mit welchen Mitteln die anderen Energieerzeugungsarten wie Braunkohle, Steinkohle und Atomstrom in den letzten Jahren finanziell subventioniert wurden wird diese Haltung noch unerklärlicher. Alle drei Energieproduktionsformen haben höhere Beträge erhalten, als die Erneuerbaren Energien. Und das, obwohl diese am meisten Strom liefern! Die Folgen werden aus meiner Sicht die sein, dass 300.000 Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen und die Abhängigkeit von russischem Gas und Arabischem Öl steigt.

Die Anschubfinanzierung für eine neue Industrie, mit der Deutschland selbst erklärter Umwelt- und Exportweltmeister ist, fällt schlichtweg zu schnell. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette wird kein Geld mehr verdient. Und wo kein Geld mehr verdient werden kann, da setzen sich entweder jene durch, die über einen langen Atem verfügen oder jene, die auf einen strategischen Partner zurückgreifen können, wie aktuell die chinesischen Solarfirmen, die vom chinesischen Staat aufgefangen werden. Die Einzigen, die in der Solarwirtschaft heute noch Geld verdienen, sind die Banken.

Nicht die Sonnenkönige wie Frank Asbeck oder die Selbstständigen mit ihrer Solaranlage auf dem Dach. Nein, die Profiteure sind nur noch die Banken mit ihren horrenden Provisionen, die tiefe Gräben in die Bilanzen von Firmen wie SolarWorld und Phönix Solar reißen. Die Unternehmen haben jedoch keine Wahl, es sei denn das Wirtschaften wird eingestellt.

Die bewundernden Blicke deutscher Politiker und DAX-Vorstände auf die weisen strategischen Schritte der chinesischen Staatswirtschaft erblinden beim Anblick der heimischen Solarwirtschaft. China schützt sein Photovoltaik-Standbein, die Zukunftstechnologie schlechthin massiv. Wenn beispielsweise, wie aktuell das chinesische Solarunternehmen LDK Solar seinem Schuldendienst nicht mehr nachkommen kann, springt die öffentliche Hand helfend ein. Die Chancen erkennend hat China mittlerweile über eine Million Arbeitsplätze in der Solarwirtschaft aufgebaut.

Das Gespräch führte die Journalistin und SONNENENERGIE-Autorin Elke Kuehnle am 19.10.2012, eine Aktualisierung erfolgte im November 2012

Wir wünschen Ihnen / Euch allen eine schöne und besinnliche Adventszeit,
Frohe Weihnachten im Kreise Ihrer / Eurer Lieben und alles Gute für das neue Jahr.

Mit winterlichen Grüßen aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 11 / 2012
Neuigkeiten zur Energieeinsparverordnung EnEV 2012

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

heute gibt es Neuigkeiten zur neuen Energieeinsparverordnung EnEV 2012:

Nun ist es soweit - die neue EnEV muss aber wohl EnEV 2013 genannt werden, denn früher wird sie wohl nicht in Kraft treten. Die Bundesministerien haben den Entwurf zur Novellierung der EnEV an die Länder und Verbände zur Stellungnahme versendet.

Wichtige Änderungen im Überblick:
  • Erhöhung der Neubau- Anforderungen in zwei Stufen jeweils 12,5 % (Jahres-Primärenergiebedarf) bzw. 10 % (Wärmedämmung der Gebäudehülle)
  • Keine Anhebung der Anforderungen im Gebäudebestand
  • Die Angabe energetischer Kennwerte in Immobilienanzeigen bei Verkauf und Vermietung wird zur Pflicht
  • Einführung eines unabhängigen Stichprobenkontrollsystems für Energieausweise und Berichte über die Inspektion von Klimaanlagen
  • Einführung von Stichprobenkontrollen zur Einhaltung der EnEV-Neubauanforderungen
  • "EnEV easy" - Vereinfachung des Nachweisverfahrens für neue Wohngebäude
  • Der Primärenergiefaktor für Strom soll von bisher 2,6 auf 2,0 und Anfang 2016 auf 1,8 abgesenkt

Nicht alle haben es mitbekommen: futurePLAN ist umgezogen! Seit 01.08.2012 befindet sich das Büro für zukunftsweisende Architektur in Bad Sobernheim im schönen Nahetal. Bitte übernehmt/übernehmen Sie die neuen Kontaktdaten in Eure/Ihre Adressdatei.

Unser Partnerbüro für die Region Wiesbaden, Main-Taunus-Kreis und Rheingau-Taunus-Kreis ist in Wiesbaden. Nähere Information finden Sie auf dieser Homepage www.future-PLAN.de unter dem Stichwort "Partner".

Es finden weitere VHS-Seminare im Frühjahr 2013 statt in Niedernhausen und Geisenheim sowie Hofheim.
Die genauen Daten erscheinen rechtzeitig in einem meiner Newsletter.

Mit herbstlichen Grüßen aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 10 / 2012
Kleines Gerät, große Wirkung - Rauchmelder retten Leben

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

im Schlaf ist die Gefahr, bei einem Brand ums Leben zu kommen, besonders groß. Ein Rauchmelder kann retten. Doch er muss wichtige Standards erfüllen und am richtigen Ort hängen.
Rund 500 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland bei Bränden. 70 Prozent der Opfer trifft es laut Forum Brandrauchprävention nachts in den eigenen vier Wänden. Den Tod bringt aber nicht das Feuer, sondern der Rauch - 95 Prozent der Brandtoten sterben an einer Rauchvergiftung. "Wenn ich schlafe, ist der Geruchssinn weitestgehend ausgeschaltet, deshalb werde ich auch nicht wach, wenn es brennt", erklärt Christian Rudolph, Vorstand der bundesweiten Kampagne "Rauchmelder retten Leben" des Forums Brandrauchprävention in Berlin. Drei bis vier Atemzüge könnten ausreichen, um an einer Rauchvergiftung zu sterben.
Rauchmelder, auch Rauchwarnmelder, Brand- oder Feuermelder genannt, nehmen schon schwache Schwaden wahr und geben schrill Alarm. Der Einbau ist in immer mehr Bundesländern gesetzlich geregelt. Sie sind bereits in zehn Ländern in privaten Wohnräumen Pflicht: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Bremen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. "Ab 2015 haben wir eine flächendeckende Ausstattung", prognostiziert Rudolph.
Nur Rauchmelder, die eine CE-Kennzeichnung und die DIN-Angabe "EN 14604" tragen, dürfen auf dem Markt sein. Allerdings wurden die Produkte nicht überprüft, sondern der Hersteller erklärt nur, er halte geltende EU-Bestimmungen ein. Prof. Ulrich Adolph vom TÜV Nord Cert rät daher zum Q-Zeichen des Forums Brandrauchprävention. Die Voraussetzungen für dieses Label und für das Q-Zeichen des TÜVs gingen über die gesetzlichen Prüfkriterien der CE-Kennzeichnung hinaus.
Die Geräte und Batterien sollten mindestens zehn Jahre halten, nennt Christian Rudolph ein Kriterium. Andere Rauchmelder machten schon nach einem Jahr schlapp. Das Hessische Innenministerium empfiehlt das VdS-Prüfzeichen. "Rauchmelder gibt es im Angebot schon für 4 oder 5 Euro. Für einen guten Rauchmelder sollte man aber schon 20 Euro anlegen", sagt Prof. Adolph.
Wer in einem Land mit Rauchmelderpflicht in einer Mietwohnung wohnt, muss sich um die Anschaffung der Geräte im Normalfall keine Gedanken machen. Dafür ist der Vermieter zuständig, da es unter seine Verkehrssicherungspflicht fällt. Er sei auch für die jährliche Wartung verantwortlich, so Christian Rudolph. Sind Rauchmelder im Fall eines Brandes nicht betriebsbereit, hafte der Vermieter - es sei denn, er könne die ordnungsgemäße Prüfung nachweisen. Den Einbau zahle meist der Vermieter, die Wartungskosten können allerdings in der Nebenkostenabrechnung auftauchen.
Hauseigentümer müssen selbst für ihre Sicherheit sorgen. Da Rauch nach oben steigt, müssen Rauchmelder immer an der Decke und möglichst in der Raummitte angebracht werden. Zu Wänden und Raumteilern sollte mindestens 50 Zentimeter Abstand sein. Verbraucher haben die Wahl zwischen kleb- und schraubbaren Rauchmeldern. Die klebenden Geräte seien qualitativ nicht schlechter als andere, brauchen aber eine saubere und ebene Unterlage, sagt Christian Rudolph. Auf Raufasertapeten könnten sie leichter herunterfallen.
In Ländern mit Rauchmelderpflicht muss es die Lebensretter laut Gesetz in Kinder- und Schlafzimmern sowie in Fluren, über die Fluchtwege gehen, geben. Rudolph rät noch zu einem Melder im Wohnzimmer. In allen Räumen, in denen - wenn auch nur mal für ein Nickerchen - geschlafen werde, seien sie sinnvoll.
In größeren Häusern ist es aus Sicht des Hessischen Innenministeriums ratsam, die Rauchmelder durch eine Funkverbindung zusammenzuschalten. Löst ein Gerät Alarm aus, werden dann auch alle anderen Warnmelder aktiv - zum Beispiel, wenn im Keller Feuer ausbricht, weckt und warnt der Melder im ersten Stock die Bewohner im Schlafzimmer.
Gesicherte Zahlen über den Nutzen von Rauchmeldern gibt es bisher nur aus dem Ausland. In England und den USA sei die Zahl der Rauchgastoten seit Einführung einer Feuermelderpflicht jeweils um 40 Prozent zurückgegangen, sagt Rudolph. In Schweden sogar um 50 Prozent. Dieser Trend zeige sich auch in Deutschland.
Quelle: Marina Leunig, dpa

Mit freundlichen Grüßen aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 08 / 2012
Es gibt Neuigkeiten!

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

Heute gibt es gleich zwei Neuigkeiten:

Zuschüsse für qualifizierte Energieberatung erhöht
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat zum 1. Juli 2012 die Zuschüsse für die qualifizierte Energieberatung in Wohngebäuden erhöht.
Die sogenannte "Vor-Ort-Beratung" in einem Ein- bis Zweifamilienhaus wird künftig mit einem Zuschuss bis zu 400 Euro gefördert, bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten sind es maximal 500 Euro. Zusätzlich können eine Stromeinsparberatung mit 50 Euro und eine thermografische Untersuchung mit bis zu 100 Euro unterstützt werden. Der nächste Winter kommt bestimmt - gleich nach den Sommerferien dürfte daher die beste Zeit sein, sich über Energiesparmaßnahmen Gedanken zu machen.

futurePLAN zieht um
Ab 01.08.2012 befindet sich das Büro für zukunftsweisende Architektur in Bad Sobernheim im schönen Nahetal. Hier finden Sie die neuen Adressdaten. Bitte übernehmen Sie diese in Ihre Adressdatei.

Unser Partnerbüro für die Region Wiesbaden, Main-Taunus-Kreis und Rheingau-Taunus-Kreis ist in Wiesbaden. Nähere Information finden Sie auf unserer homepage www.future-PLAN.de unter dem Stichwort "Partner".

Ich werde mich noch gezielter der Energieberatung widmen. Sie ist für Besitzer von Bestandsgebäuden nun mal der 1.Schritt zum Ziel - sozusagen das Fundament für alle weiteren Entscheidungen, die mit dem Gebäude zusammen hängen. Sprechen Sie mich also weiterhin an, wenn es um die energetische Modernisierung Ihres Gebäudes geht.

Daneben bin ich nach wie vor für meine Kunden und Interessenten da, die ein Passivhaus planen. Die Baupartner hierfür stehen bereit. Das Passivhaus ist mittlerweile eine erschwingliche und gut durchführbare Alternative geworden!

Da es umzugsbedingt vorkommen kann, dass meine Erreichbarkeit nicht wie gewohnt gegeben ist (bei Telefonie und Internet geht ja manchmal auch etwas schief), machen wir gleich in den ersten 14 Tagen des August 2012 Urlaub. Danach sind wir wieder für Sie/ Euch erreichbar.

Bleiben Sie uns also gewogen!

Wir wünschen Ihnen/Euch einen schönen August und verbleiben
mit sonnigen Grüßen aus Niedernhausen bzw. aus Bad Sobernheim

Heidrun Hampel





Newsletter 07 / 2012
Was ist eigentlich ein Plus-Energie-Haus?

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

Was ist eigentlich ein Plus-Energie-Haus? Grundlage für ein Plus-Energie-Haus ist ein sehr gut gedämmtes Passivhaus. Passivhäuser sind Gebäude, in denen eine behagliche Raumtemperatur sowohl im Winter als auch im Sommer bei extrem geringem Heizwärmebedarf zu erreichen ist. Sie bieten erhöhten Wohnkomfort bei einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/(m2 a) und einem Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltsstrom von unter 120 kWh/(m2 a).

Wird die benötigte Energie selbst erzeugt, spricht man von einem Null-Energie-Haus oder Autarkiehaus.

Aber das Plus-Energie-Haus geht noch weiter! Bei diesem Hauskonzept wird mehr Energie erzeugt, als das Gebäude und seine Bewohner verbrauchen.

Meist wird die benötigte Energie über eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) auf dem Dach erzeugt. Ist die Dachfläche groß genug und die Ausrichtung optimal (30 Grad Neigung, Südausrichtung), kann in vielen Fällen sogar erheblich mehr Strom erzeugt werden, als die Bewohner benötigen, und der überschüssige Teil dieses Stroms wird ins öffentliche Netz eingespeist. Dann spricht man von einem Plus-Energiehaus.
(Definition Plus-Energie-Haus des PHI: BEDARF - ERZEUGUNG <= NULL).



Unser erstes Plus-Energie-Haus ist nun fast fertig gestellt und soll zum 01.08.2012 bezogen werden. Auch das Büro futurePLAN wird dann dort seinen Sitz haben. Wir werden die neuen Kontaktdaten rechtzeitig bekannt geben.

Zunächst wünschen wir Euch/Ihnen einen schönen Sommer - mit hohen Sonnenerträgen - und schöne Ferien.

Mit sonnigen Grüßen aus Niedernhausen

Heidrun Hampel





Newsletter 06 / 2012
Heizölpreise 2012 erneut gestiegen -
im Schnitt um 15 Prozent


Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

eine häufig gestellten Frage bei den Energieberatungen, die wir durchführen, ist die nach der Wirtschaftlichkeit der Modernisierungsmaßnahmen und den Amortisationszeiten der verschiedenen Investitionen. Das hängt natürlich auch von den Energiepreisen ab, die zukünftig weiter steigen dürften. Daher beschäftigt sich unser Juni-Newsletter - mitten im Sommer - mit den Heizölpreisen:

Heizölpreise 2012 erneut gestiegen – im Schnitt um 15 Prozent
Steigende Energiepreise machen Einsparungen durch den milden Winter zunichte.

Keine Entwarnung bei Heizkosten für 2012
Der Heizenergieverbrauch von Wohngebäuden ist 2011 infolge des milden Winters um durchschnittlich 18 Prozent gegenüber 2010 gesunken. Die Heizkosten für Häuser mit Ölheizung sind trotzdem um fünf Prozent gestiegen. Grund hierfür ist der erneute Anstieg des Heizölpreises um durchschnittlich 24,5 Prozent. Weniger drastisch fiel die Energiepreissteigerung bei Erdgas (+ 4,5 %) und Fernwärme (+ 7 %) aus, meldet der Deutsche Mieterbund. (Der Erdgaspreis ist jedoch an den Ölpreis gekoppelt und stiegt regelmäßig 3 Monate später an). Die Heizkosten für Erdgas und Fernwärme sind lediglich infolge des geringeren Jahresverbrauchs um rund zehn Prozent gesunken.

Milder Winter dämpft Heizkostenanstieg
Der Bundesweite Heizspiegel 2012 zeigt: Die Heizkosten für eine 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl betrugen im vergangenen Jahr durchschnittlich 890 Euro. Das sind 40 Euro mehr als 2010 (+ 4,7 %). Mieter mit Erdgasheizungen zahlten 715 Euro und damit 90 Euro weniger als im Vorjahr (- 11,2 %). Die Heizkosten für Fernwärme sanken um 95 Euro auf 785 Euro (- 10,8 %). Wäre der vergangene Winter ähnlich kalt ausgefallen wie im Jahr zuvor, hätte sich der Anstieg bei den Energiepreisen für Heizöl, Fernwärme und Erdgas viel deutlicher auf der Abrechnung bemerkbar gemacht. Doch leider können Mieter und Hauseigentümer nicht jedes Jahr auf das Wohlwollen von Petrus bauen.

Keine Entwarnung für das Jahr 2012
Auch in diesem Jahr dreht sich die Preisspirale unvermindert weiter, warnen co2online und der Deutsche Mieterbund. Der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, schaut mit Sorge auf die aktuellen Preisentwicklungen. "Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres sind die Heizölpreise im ersten Quartal 2012 erneut gestiegen – im Schnitt um knapp 15 Prozent. Der Fernwärmepreis liegt bereits elf Prozent über dem des Vorjahreszeitraums", sagt Siebenkotten. Johannes D. Hengstenberg von der Plattform co2online weist darauf hin, dass aufgrund solcher Prognosen die energetische Modernisierung von Wohngebäuden unverzichtbar bleibe. "Nur so können Eigentümer sich und ihre Mieter langfristig unabhängiger von der Entwicklung der Energiepreise machen", so Hengstenberg. So müssten Bestandsgebäude ausreichend gedämmt und mit effizienten Heizanlagen ausgestattet werden. Auch eine hydraulische Optimierung der Heizanlage gehört dazu.

Wie führe ich eine Energetische Modernisierung durch?
Der erste Schritt zur Modernisierung ist ein Verständnis der eigenen Immobilie und deren Schwachstellen. Bei der VorOrt-Energieberatung (mit Zuschuss des Staates wirklch bezahlbar!) wird zunächst der Ist-Zustand Ihres Gebäudes aufgenommen und bewertet. Dann folgen verschiedene Modernisierungs-Varianten, die mit den Hausbesitzern abgesprochen und diskutiert werden. Am Computer wird jede einzelne Variante durchgerechnet - also simuliert. Am Ende steht ein Energieberatungsbericht, der den Hauseigentümern klar und deutlich vor Augen führt, welche Modernisierungs-Variante für das Gebäude geeignet ist, wieviel diese kostet und ob die Maßnahmen wirtschaftlich sind. Zusätzlich erhalten die Hauseigentümer Tipps zur Fördermittelbeschaffung. Hierbei können verschiedene Förderstellen interessant sein.
Im zweiten Schritt wird die Finanzierung der Maßnahmen von den Eigentümern festgelegt: Eigenmittel einsetzen oder Kredit aufnehmen? KfW-Kredit oder doch lieber die Bausparkasse? All dies sind individuelle Fragen, die von der finanziellen Situation der Hausbesitzer abhängen. Sobald die Finanzierung geklärt ist und die Fördermittel beantragt sind, geht es in die Realisierungsphase.
Übrigens: unsere Modernisierungskunden sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Modernisierung: zum einen wegen der drastisch gesenkten Energiekosten, zum anderen schwärmen die Bewohner aber vor allem vom erhöhten Wohnkomfort, den sie ja kostenlos dazu erhalten.

Wir wünschen Ihnen/Euch einen schönen Sommer und verbleiben
mit sonnigen Grüßen aus Niedernhausen

Heidrun Hampel





Newsletter 05 / 2012
Studie: Energiesparendes Sanieren
von Einfamilienhäusern rechnet sich


Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

bei der KfW-Förderbank und beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft) gibt es wieder etwas Neues. Diese Informationen möchten wir Ihnen/Euch nicht vorenthalten:

Förderung für Denkmäler und Mini-BHKW
Zum 1. April 2012 führte die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den neuen Standard "Effizienzhaus Denkmal" ein und startet die Einzelmaßnahme "Optimierung der Wärmeverteilung". Damit wird der Kreis der förderungsfähigen Gebäude erheblich erweitert und Eigentümer profitieren von 1,5 Milliarden Euro für die Gebäudesanierung, die für 2012 freigegeben wurden. Weiteres Highlight: Mini-BHKW bis 20 kW elektrisch werden wieder über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert.
Das KfW-Programm "Energieeffizient Bauen" fördert die Errichtung, Herstellung oder den Ersterwerb von Eigentumswohnungen und Wohngebäuden einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen mit einem zinsgünstigen Kredit. Als Herstellung gelten auch die Erweiterung bestehender Gebäude sowie die Umwidmung bisher nicht wohnwirtschaftlich genutzter Gebäude. Die Förderung gilt auch für Baudenkmäler oder andere Gebäude, deren Bausubstanz erhalten bleiben soll und bei denen wegen der Auflagen des Denkmalschutzes bauliche Maßnahmen nur eingeschränkt durchführbar sind. Ein Antrag auf Förderung kann jedoch gestellt werden, auch wenn das Gebäude die Anforderungen des KfW-Effizienzhauses 70 nicht erfüllt. Ein Gutachter muss dann nachweisen, dass alle baulichen Maßnahmen unternommen wurden, dieses Ziel zu erreichen.

Energieeffizient Sanieren – Kredit und Zuschuss
Zum 1. April wird zudem der KfW-Standard "Effizienzhaus Denkmal" eingeführt. Die Förderkonditionen entsprechen denen des Effizienzhauses 115, d. h. 10 Prozent Investitionszuschuss oder Darlehen über 75.000 Euro plus Tilgungszuschuss je Wohneinheit. Ab sofort kann beispielsweise auch der Ersatz bestehender Pumpen durch Hocheffizienzpumpen gefördert werden im Rahmen der neuen Einzelmaßnahme "Optimierung der Wärmeverteilung bei bestehenden Heizungsanlagen".
Gefördert wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden; einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen, die vor dem 1. Januar 1995 einen Bauantrag gestellt haben oder für die eine Bauanzeige eingereicht wurde. Private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen können entscheiden, ob sie die energetische Modernisierung lieber mit einem zinsgünstigen Förderkredit finanzieren oder einen Investitionszuschuss nutzen, der nicht zurückgezahlt werden muss.
Die Programme "Energieeffizient Bauen" und "Energieeffizient Sanieren" werden von der KfW angeboten. Alle Informationen zu den Programmen finden sich auf der Homepage der KfW.

Förderung von Mini-BHKW
Neue Mini-Blockheizkraftwerke (BHKW) mit einer Leistung bis zu 20 kW elektrisch werden wieder gefördert. Voraussetzung dafür: Es handelt sich um Bestandsbauten, deren Bauantrag vor dem 1. Januar 2009 gestellt oder für die eine Bauanzeige eingereicht wurde. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der elektrischen Leistung und startet für Anlagen bis 1 kW mit 1.500 Euro. Die maximale Förderung für ein Mini-BHKW mit 20 kW elektrisch beträgt 3.500 Euro. Anträge können ab dem 1. April beim BAFA eingereicht werden. Weitere Informationen zu dem Programm sowie die Antragsunterlagen bietet die Homepage der KfW.

Gute Zeiten für Sanierung/energetische Modernisierung
Nutzen Sie die extrem niedrigen Zinsen der KfW-Förderbank (sowie auch anderer Banken) und die hohen Fördermöglichkeiten, die es zur Zeit gibt.
Wer weiß, woe lange diese Konditionen noch bestehen werden. Bei der KfW erhalten Sie einen Kreidt schon ab 1% eff. Zins. Dieser ist für 10 Jahre festgeschrieben.

Wir wünschen Ihnen/Euch einen schönen Sommer und verbleiben
mit sonnigen Grüßen aus Niedernhausen

Heidrun Hampel





Newsletter 04 / 2012
Studie: Energiesparendes Sanieren
von Einfamilienhäusern rechnet sich


Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

eine der häufigsten Fragen, die ich von Interessenten gestellt bekomme, ist die nach der Wirtschaftlichkeit von Dämmmaßnahmen. Daher habe ich für den April-Newsletter eine Information zu diesem Thema ausgewählt:

Studie: Energiesparendes Sanieren von Einfamilienhäusern rechnet sich
Eigentümer von sanierungsbedürftigen Einfamilienhäusern können die Mehrkosten für energetische Maßnahmen über die Energieeinsparung refinanzieren. Die zur Einsparung einer Kilowattstunde Wärmeenergie notwendige Investition liegt unter den Kosten, die Hausbesitzer für Wärme aus Heizöl oder Gas zahlen müssten. Das ist das Ergebnis einer Studie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), die die Wirtschaftlichkeit energetischer Gebäudesanierungen in modernisierungsbedürftigen Ein- und Zweifamilienhäusern untersucht hat. "Wer sein Haus saniert und dabei nicht gleichzeitig die Energieeffizienz verbessert, verpasst eine günstige Gelegenheit", betont Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. "Eigentümer müssen so oder so Geld in die Hand nehmen. Sie stehen also vor der Wahl: Entweder einmal richtig und energiesparend sanieren oder über Jahre hinweg hohe, voraussichtlich sogar steigende Heizrechnungen bezahlen."

Sanierungsanlässe nutzen
Wie hoch die Kosten für eine energieeffiziente Sanierung im Einzelfall ausfallen, ist abhängig davon, wie energieeffizient das Haus nach der Sanierung sein soll - je besser der Energiestandard, desto mehr Geld muss ein Eigentümer aufwenden. Doch die Investition lohnt sich: "Die dena-Studie zeigt, dass sich der hocheffiziente Energiestandard "Effizienzhaus 70", der einem Energieverbrauch von etwa fünf Litern Heizöl pro Quadratmeter und Jahr entspricht, für den Eigentümer rentiert", erläutert der dena-Chef. "Rechnet man die energetischen Sanierungskosten auf die eingesparte Heizenergie um, kostet jede eingesparte Kilowattstunde 7,1 Cent. Demgegenüber steht schon heute ein durchschnittlicher Energiepreis von 8 Cent pro Kilowattstunde - Tendenz steigend", so Kohler weiter.

Sanierungsbeispiel: Effizienzhaus 55
Bezieht man die neue dena-Studie auf ein sanierungsbedürftiges Einfamilienhaus der 70er Jahre mit 144 m² Wohnfläche, rechnet sich selbst der noch bessere Standard "Effizienzhaus 55", der in etwa einem Vier-Liter-Haus entspricht. Hier liegen die energetischen Sanierungskosten bei 7,7 Cent, um eine Kilowattstunde Wärmeenergie einzusparen. Vor der Sanierung würden die jährlichen Energiekosten bei rund 2.730 Euro liegen. Mit einer Sanierung zum "Effizienzhaus 55" könnten sie auf rund 564 Euro im Jahr sinken. Die Studie geht dabei von folgenden Sanierungsmaßnahmen aus: Dämmung der Außenwände, Kellerdecke, oberste Geschossdecke sowie 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung, Einbau eines Brennwertkessels mit Solarthermie zur Unterstützung der Warmwasserbereitung sowie einer Lüftungsanlage. Die Mehrkosten bei einem Gebäude, das sowieso modernisiert werden muss (neuer Außenputz, neue Fenster, neue Heizung) für diese energiesparenden Maßnahmen liegen bei rund 30.000 Euro. Die Amortisationszeit ist abhängig von der Art und Dauer der Finanzierung, möglichen Förderangeboten und eventuellen Energiepreissteigerungen. Die Kosten bilden durchschnittliche Werte ab und bieten eine generelle Orientierung. Der Zeitpunkt ist dann besonders günstig, wenn Sie sowieso Modernisierungen durchführen lassen müssen/möchten. Bauherren, die eine Effizienzhaus-Sanierung planen, sollten eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung von einem Energieberater durchführen lassen.

Förderung, klare Vorschriften und Qualitätssicherung
Viele Eigentümer schrecken vor den höheren Anfangsinvestitionen einer energetischen Sanierung zurück. Hinzu kommt eine zunehmende Verunsicherung, die durch verallgemeinerte Darstellungen einzelner Negativbeispiele verstärkt wird. Beides spiegelt sich in derzeit stark zurückgegangenen Sanierungszahlen wider. Um die energieeffiziente Sanierung richtig und qualitätvoll durchzuführen, bedient man sich am besten eines unabhängigen Energieberaters bzw. Architekten/in mit Erfahrung in der energetischen Modernisierung. Fördermittel sowohl zur Beratung als auch für die Durchführung der energetischen Modernisierung stehen nach wie vor zur Verfügung. Neubauten können mittlerweile so errichtet werden, dass sie fast keine Energie mehr benötigen oder sogar die noch benötigte Energie selbst erzeugen. Nach Angaben der dena werden bereits heute rund 50 Prozent aller Neubauten (Wohnhäuser) besser gebaut als es die EnEV vorschreibt. Auch im Gebäudebestand können sehr hohe Energieeinsparungen realisiert werden. Selbst 90% Einsparung wurden in der Vergangenheit schon häufig realisiert. Es kommt auf eine intelligente Kombination aus Dämmmaßnahmen und technischen Innovationen an. Gleichzeitig sollten Bauherren und Eigentümer von Bestandsimmobilien auf die Ausbildung und Erfahrung der Energieberater und Architekten achten.

Details zu einer Studie der dena
Die dena-Wirtschaftlichkeitsstudie basiert auf dem dena-Modellprojekt "Niedrigenergiehaus im Bestand", in dem rund 360 Wohngebäude energieeffizient saniert und dabei intensiv begleitet wurden. Unterstützt wird das Projekt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), die KfW sowie die BASF AG. Bei den untersuchten Beispielgebäuden handelt es sich um stark sanierungsbedürftige Einfamilienhäuser mit einem hohen Energiebedarf von durchschnittlich 239 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche für Heizung und Warmwasser im Jahr. Voraussetzung war, dass die energetischen Maßnahmen mit sowieso anstehenden Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten gekoppelt werden. Für die Wirtschaftlichkeitsberechnung wurden nur die energieeffizienzbedingten Mehrkosten betrachtet. Die sowieso anfallenden Kosten für Instandhaltung und Modernisierung wurden nicht mit einbezogen, weil sie nicht zur Energieeinsparung beitragen. Die Ergebnisse werden in der Regel für einen Zeitraum von 30 Jahren berechnet, was der durchschnittlichen Lebensdauer der Bauteile entspricht. Die Studie, aus der hier zitiert wurde, stammt von der dena - Deutsche EnergieAgentur

Wir wünschen Ihnen allen einen schöne Frühling und verbleiben
mit sonnigen Grüßen aus Niedernhausen

Heidrun Hampel





Newsletter 03 / 2012
Viele mit Energieausweis unzufrieden

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

der energetische Zustand einer Immobilie beeinflusst zunehmend die Kaufentscheidung von Immobilieninteressenten. 87 Prozent der deutschen Immobilienkäufer legen Wert auf eine gute Energiebilanz. Denn nicht nur die Lage, die Ausstattung und der Kaufpreis spielen eine wichtige Rolle. Die monatlichen Unterhaltungskosten können neben dem Hypotheken-Darlehen ganz schön ins Geld gehen. Bei der Einschätzung des Objekts wird jedoch der Energieausweis oft als wenig hilfreich wahrgenommen. Hier sind die Ergebnisse des aktuellen Immobilienbarometers von Interhyp und Immobilienscout 24:

Die energetischen Eigenschaften einer Immobilie werden immer bedeutender für die Kaufentscheidung. Für mehr als ein Viertel der derzeitigen Interessenten einer Kaufimmobilie (26 Prozent) sind Bausubstanz und Heizungsanlage ebenso wichtig wie Preis, Lage oder Ausstattung des Objekts. Weitere 61 Prozent der befragten Käufer achten darauf, dass die energetischen Eigenschaften in einem vernünftigen Verhältnis zum Preis von Haus oder Wohnung stehen. Nur jedem Zehnten ist der energetische Zustand weniger wichtig und lediglich 3 Prozent ist er gänzlich egal. Im Hinblick auf die energetische Beschaffenheit ihres Wahlobjekts legen die Suchenden den größten Wert auf eine moderne Heizungsanlage (60 Prozent), eine gute Außenwand- und Dachdämmung (58 und 47 Prozent) und Fenster mit Mehrfachverglasung (57 Prozent). Dabei sind die Interessenten auch bereit zusätzliches Geld in die Verbesserung des Energiezustands zu stecken: Mehr als die Hälfte der potenziellen Käufer rechnet mit Folgeinvestitionen und jeder zweite davon mit mehr als 20.000 Euro.

Für Laien ist es jedoch oft schwer, die Qualität von Heizungsanlage, Dämmung oder Verglasung einzuschätzen. Seit 2009 soll der Energieausweis, der beim Besitzer angefordert werden kann, für Klarheit sorgen. Doch nur wenige Immobilienkäufer fühlen sich durch ihn ausreichend informiert. Mehr als jeder fünfte Käufer attestiert dem Dokument keinerlei Hilfestellung bei der Prüfung der Energiebilanz der Immobilie. Etwa die Hälfte der aktuellen Immobilienkäufer (48 Prozent) schätzt den Energieausweis als nur bedingt nützlich ein. "Die Umfrage macht deutlich, dass viele Käufer mit den Angaben im Energieausweis überhaupt nichts anfangen können", kommentiert Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, die Ergebnisse. Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, fügt hinzu: "Der Hauptgrund für die mangelnde Akzeptanz ist, dass er häufig nur über den Energieverbrauch der vorherigen Bewohner, nicht jedoch über den tatsächlichen Energiezustand des Objekts, informiert."

Wir beraten Sie bei der Auswahl einer Immobilie (oder auch beim Bau einer neuen), erstellen Energieberatunsgberichte, damit Sie den Modernisierungsbedarf abschätzen können, stellen Energieausweise aus und helfen Ihnen durch den Förderdschungel. Fragen Sie einfach an!

Mit freundlichen Grüßen aus Niedernhausen

Heidrun Hampel





Newsletter 01 / 2012
Stromverträge verbessert - Neues vom Strommarkt

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN, sehr geehrte Interessenten,

wir wünschen Euch/Ihnen allen einen guten Start ins neue Jahr. Viel Erfolg und Gesundheit und viele schöne Projekte zum Energie sparen. Gleich zu Beginn des neues Jahres gilt es wieder über Neuigkeiten zu berichten. Diesmal vom Strommarkt.
Bitte beachten Sie hierzu die Artikel aus dem Wiesbadener Kurier vom 23. 12. 2011.

Wir wünschen uns weiterhin gute Zusammenarbeit und werden Sie auch in diesem Jahr auf dem laufenden halten.
Über neue Projekte aus den Bereichen energetische Modernisierung im Gebäudebestand und Neubau.

Mit freundlichen Grüßen aus Niedernhausen

Eure/Ihre Heidrun Hampel





Newsletter 12 / 2011
Bundesweiter Heizspiegel 2011 veröffentlicht

Das Beheizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl kostete im vergangenen Jahr durchschnittlich 850 Euro. Das sind 35% mehr als 2009. Die Heizkosten ölbeheizter Häuser sind im vergangenen Jahr um rund 35% gestiegen. Bei Erdgas und Fernwärme fiel der Anstieg weniger drastisch aus. Das geht aus dem siebten bundesweiten Heizspiegel hervor, den die gemeinnützige co2online GmbH gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund (DMB) veröffentlicht.

Kalter Winter und Preisanstieg sorgen für steigende Kosten
Das Beheizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl kostete im vergangenen Jahr durchschnittlich 850 Euro. Das sind 220 Euro (+ 34,9 %) mehr als 2009. Mieter mit Erdgasheizungen zahlten 805 Euro und damit 20 Euro mehr (+ 2,5 %) als im Vorjahr. Die Heizkosten für Fernwärme stiegen ebenfalls um 20 Euro auf 880 Euro (+ 2,3 %). Verantwortlich für diese Entwicklung waren zwei Faktoren: die Preisexplosion beim Heizöl und der um ca. 10% Prozent gestiegene Heizenergieverbrauch in Folge des harten Winters, hat co2online ermittelt.

Keine Entwarnung für das Abrechnungsjahr 2011
Eine Entlastung der Verbraucher ist nicht in Sicht. Gegenüber dem Vorjahr sind die Heizölpreise in diesem Jahr weiter gestiegen - im Schnitt um 25 Prozent. Die Gaspreise liegen zwar nur knapp vier Prozent über dem Erdgaspreis von 2010, dafür hat ein Viertel der Versorger für den Herbst weitere Preiserhöhungen von durchschnittlich elf Prozent angekündigt. Deshalb bleibt die energetische Modernisierung von Wohngebäuden unverzichtbar. "Nur so können Eigentümer sich und ihre Mieter auf lange Sicht unabhängig von der Energiepreisentwicklung machen", sagt der Direktor des Deutschen Mieterbundes Lukas Siebenkotten.

Heizspiegel bietet Vergleichsmöglichkeit
Die Kenntnis des eigenen Verbrauchs und ein Vergleich mit anderen Wohnungen oder Häusern kann der erste Schritt zu Modernisierungsüberlegungen sein. Hier bietet der Bundesweite Heizspiegel einen Anhaltspunkt. Die meisten Gebäude in Deutschlang (über 80%) sind sogenannte Altbauten - vor 1980 errichtet. Sind diese noch im Originalzustand - also weitgehend ungedämmt - haben sie ein sehr hohes Einsparpotential.

Energieberatung bietet konkrete Grundlage für energetische Modernisierung
Wer jedoch nicht einfach vergleichen will (denn dadurch ist ja noch keine Ersparnis erzielt), sondern konkret handeln möchte, kommt um eine Energieberatung, durchgeführt von einem unabhängigen Energieberater, nicht herum. Hierbei wird das jeweilige Objekt unter die Lupe genommen und genau geschaut, wo die Schwachstellen liegen, und welche Modernisierungsmaßnahmen besonders lohnend - also wirtschaftlich - sind. Denn jeder Euro, der in die Modernisierung fließt, muss ja nicht für teures Gas oder Öl ausgeben werden. Mit umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen können Sie bis zu 90% Energieersparnis erzielen.

Unser neuestes Modernisierungsobjekt (vorher 4000 l Öl/Jahr - heute eine Sonnenheizung) können Sie auf dieser Website in der Rubrik Projekte anschauen.

Mit freundlichen Grüßen aus Niedernhausen

Eure/Ihre Heidrun Hampel





Newsletter 10 / 2011
Forschung macht Solarstrom billiger.

Strom aus Sonnenlicht effizienter herstellen
Im neuen Energieforschungsprogramm betont die Bundesregierung die Bedeutung der weiteren erfolgreichen Entwicklung der Photovoltaik-Industrie für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert die Forschung im PV-Bereich mit dem Ziel, die etablierten Solarzellen aus kristallinem Silizium weiterzuentwickeln sowie verschiedene Dünnschichttechnologien mit hohem Potenzial voranzubringen.
In den unterstützten Projekten wird daran gearbeitet, die Wirkungsgrade weiter zu erhöhen, sowie die Kosten durch effizientere Produktionsverfahren und Einsatz neuer Prozessschritte - wie Laser oder Automatisierungstechnologien - weiter zu senken. Der Materialeinsatz soll durch Effizienzmaßnahmen und neue Materialien inkl. Kombinationen sinken. Außerdem soll die Lebensdauer der Komponenten von Photovoltaik-Systemen erhöht werden.
Die Bundesregierung hat 2010 die "Innovationsallianz Photovoltaik" gestartet, die auf eine verstärkte Kooperation innerhalb der Prozessketten und zwischen Ausrüstungs- und Photovoltaik-Industrie setzt. Ziel ist es, die Fertigungskosten kontinuierlich zu senken und damit gleichzeitig die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Hierfür besonders wichtig: Ergebnisse, die auf Laborebene bereits realisiert sind, sollen den Weg in die Fertigung finden.
Im Jahr 2010 hat das BMU für Forschungsprojekte im PV-Bereich knapp 40 Millionen Euro neu bewilligt. Der Haushaltsansatz für Erneuerbare Energien insgesamt steigt; in diesem Jahr sind über 128 Millionen Euro dafür vorgesehen, bis 2013 ist eine Aufstockung auf über 148 Millionen Euro geplant.

Forschung macht Solarstrom billiger
Der Photovoltaik-Weltmarkt hat sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt. Wurden 2005 noch 1,8 GW produziert, sind es 2010 bereits 17 bis 20 GW. Genauso dynamisch ist die Entwicklung der PV-Technologie verlaufen. Ergebnis ist eine deutliche Kostendegression: Lagen 2005 die Kosten für Strom aus Photovoltaik in Deutschland noch bei 0,50 bis 0,60 €/kWh, wurde das damals für 2010 prognostizierte Niveau von rund 0,30 €/kWh im Jahr 2010 auch tatsächlich erreicht. Experten erwarten, dass sich dieser Trend bei weiterer intensiver Forschung und Entwicklung in den nächsten ein bis zwei Jahrzehnten fortsetzen wird. 2010 wurde bereits ein Systempreis von knapp 3.000 €/kW erreicht. Langfristiges Ziel für das Jahr ist ein durchaus realistischer Systempreisvon unter 1.000 €/kW, der einen Strompreis von unter 10 ct/kWh ermöglicht. Deutliche Kostensenkungen sind die Grundlage für den wirtschaftlichen und effizienten Ausbau der Photovoltaik.
Die Photovoltaik verfügt in Deutschland über ein beträchtliches Ausbaupotenzial. Der "Nationale Aktionsplan für erneuerbare Energien" der Bundesregierung von 2010 prognostiziert für 2020 eine installierte Kapazität von 51,7 GW, das entspricht einer Stromerzeugung von 41,4 TWh. Entscheidenden Einfluss auf die Weiterentwicklung wird auch das zum 1.1.2012 novellierte EEG haben. Seit 2005 hat sich der Umsatz der PV-Branche in Deutschland mehr als verdreifacht. Auch das weltweite Potenzial ist gewaltig, die Internationale Energieagentur IEA erwartet ab 2030 weltweit einen jährlichen Zubau von über 100 GW.

Konzentrierende Photovoltaik und andere neue Zellkonzepte
Mit einem Systemwirkungsgrad von 25% stellt die konzentrierende Photovoltaik in Gebieten hoher direkter Solarstrahlung eine interessante Alternative dar. Bei dieser Technologie haben deutsche Forschungseinrichtungen, Zellhersteller und Systemanbieter bereits einen hohen Entwicklungsstand erreicht. Beispielsweise konnten GaAsP/GaInP/Ge-Tripelsolarzellen mit einem Wirkungsgrad von über 40% gefertigt werden.
Eine wichtige Rolle in der Forschung spielen weiterhin innovative Zellkonzepte wie organische Solarzellen sowie Farbstoffzellen. Insbesondere geht es hierbei um die Übertragbarkeit in einen industriellen Fertigungsmaßstab, eine energietechnisch relevante Lebensdauer sowie die Umweltverträglichkeit.

Dünnschichtsolarzellen holen auf
Der Schwerpunkt der künftigen Forschung zu den Dünnschicht-Technologien wird bei den Fertigungstechniken gesehen. Dabei werden höhere Prozessausbeuten und längere Anlagenstandzeiten als wesentlich erachtet. Sehr interessant ist auch der Ansatz, Dünnschichtzellen kostengünstig im Rolle-zu-Rolle-Prozess auf flexiblen Substraten abzuscheiden. Außerdem sollen die Abscheideraten gesteigert, der Material- und Energieverbrauch gesenkt werden.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie 2011; http://www.bine.info

Mit herbstlichen aber noch sonnigen Grüßen aus dem Taunus Heidrun Hampel

Eure/Ihre Heidrun Hampel





Newsletter 08 / 2011
Dämmung der obersten Decke Pflicht

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

wussten Sie, dass am 31. Dezember 2011 die Frist für die Dämmung der obersten Geschossdecke in Mehrfamilienhäusern abläuft?

Altbauten sind energetische Großverbraucher. Daher werden Immobilienbesitzer durch gesetzliche Vorgaben in der Energieeinsparverordnung (EnEV) zum Dämmen verpflichtet. Bei der Dämmung der obersten Geschossdecke ist es unerheblich, ob die Hausbewohner den Dachboden nutzen oder nicht - lediglich Besitzer von selbgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern sind von der Vorschrift ausgenommen, sofern sie das Eigentum vor dem 01. Februar 2002 angeschafft haben.

Anstelle der obersten Geschossdecke kann auch die Dachschräge gedämmt werden. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn ein späterer Ausbau des Dachraumes geplant ist. Wenn kein Ausbau geplant ist, ist die Dämmung der obersten Geschossdecke die deutlich günstigere Maßnahme. Zu bedenken ist hierbei, dass die Dämmung aus einem druckfesten Material sein muss, wenn der Dachboden als Stauraum genutzt wird oder der Schornsteinfeger ein Stück seines Weges über den Dachboden gehen muss, um zum Ausstieg zu gelangen.

Der von der EnEV vorgegebene Grenzwert für das jeweilige Bauteil (oberste Decke oder Dachschräge) muss eingehalten werden. Dies kann mit unterscheidlichen Dämmstoffen, verschienenen Wärmeleitgruppen (WLG) und Schichtdicken erreicht werden.

Mit sommerlichen Grüßen aus dem Taunus

Eure/Ihre Heidrun Hampel





Newsletter 07 / 2011
Solarstrom für den Eigenverbrauch

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

der Ausstieg aus der Atomkraft ist erneut beschlossen (das gab es ja schon einmal unter der Rot-Grünen Bundesregierung). Nun gilt es die Erneuerbaren Energien noch weiter auszubauen. Wir möchten Anregungen in diese Richtung geben und über neue Systeme und Möglichkeiten informieren. Heute eine Neuigkeit des BINE-Informationsdienstes:

PV-Hybridanlagen mit Speicher entlasten das Stromnetz.
Auf der Fachmesse Intersolar haben mehrere Hersteller PV-Hybridanlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung, zu Zwischenspeicherung und Optimierung des Eigenverbrauchs präsentiert. Mit der neuen Technik wird es möglich, den selbst erzeugten Photovoltaik-Strom auch dann zu nutzen, wenn keine Sonne scheint.
Mit einem Batteriesystem als Zwischenspeicher beleuchtet tagsüber nicht verbrauchter Strom nachts das Haus. Über die Entwicklung und Erprobung solcher PV-Anlagen mit intelligenten Wechselrichtern und Batterien berichtete BINE Informationsdienst im Projektinfo 10/10.

Prämierter Solarstromspeicher jetzt marktreif
Die Conergy AG stellt ihren, für einen Vier-Personen-Haushalt konzipierten "Sonnenspeicher" vor, der einen Stringwechselrichter mit einem intelligenten Energiemanagementsystem und Lithium-Ionen-Akku kombiniert. Das Gerät bietet eine Speicherkapazität von bis zu 13,2 Kilowattstunden bei einer Nennleistung von 5,5 Kilowatt.

Die Hersteller versprechen für Lithium-Ionen-Speicher im Vergleich zu Bleiakkus eine dreimal längere Haltbarkeit. Mit diesem Speicher wird die Selbstversorgung mit umweltfreundlichem Sonnenstrom in der Nacht ab dem kommenden Jahr machbar. Für dieses System (Voltwerk VS 5 hybrid) wurde der Firma Voltwerk auf dem 26. Symposium Photovoltaische Solarenergie in Bad Staffelstein der Innovationspreis 2011 verliehen.

Die Hybridsysteme helfen, einen möglichst hohen Anteil des erzeugten Stroms selbst zu nutzen. Mit den Anlagen wird es möglich, die zeitliche Übereinstimmung von PV-Stromerzeugung und Strombedarf eines 4-Personen Haushalts, verglichen mit einer normalen PV-Anlage, von ca. 30 % auf ca. 70 % zu erhöhen. Ein Monitoringsystem stellt die Energieflüsse im Haus dar, einschließlich der Status- und Ertragsdaten der PV-Anlage sowie der Batterie.

Notstromversorgung für Einfamilienhäuser
Ein anderes Konzept ist bereits auf dem Markt. Das Sunny Backup Set S der Firma SMA zur Ergänzung von PV-Anlagen sichert die Stromversorgung für Privathaushalte. Bei Netzausfall schaltet es automatisch innerhalb von 50 Millisekunden auf Inselstrombetrieb um. Mit ihm können Besitzer kleiner bis mittlerer PV-Anlagen und Wechselrichter von SMA bei einem Netzausfall die wichtigsten Verbraucher autark versorgen. Die Komplettlösung ist nicht nur für neue Solarstromanlagen geeignet. Auch bestehende PV-Systeme können problemlos nachgerüstet werden.

BINE-Projektinfo
Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert die Entwicklung von Anlagen für die Zwischenspeicherung von PV-Strom und zur unterbrechungsfreien Stromversorgung innerhalb des Förderschwerpunkts "Optimierung der Energieversorgungssysteme". Das BINE-Projektinfo "Multifunktionale Wechselrichter" aus dem Jahr 2010 dokumentiert die Forschungsarbeiten.
Quelle: BINE Informationsdienst 2011

Mit sommerlichen Grüßen aus dem Taunus

Eure/Ihre Heidrun Hampel





Newsletter 06 / 2011
Keller und Dach - das perfekte Team!

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

Immer mehr Hausbesitzer wollen energetisch unabhängig und autark werden. Das ist schon heute möglich - durch die Kombination von Holzpellets im Keller und Sonnenkollektoren auf dem Dach. Wer also eine umweltfreundliche Heizung sucht, sollte das neue Teamwork zwischen Keller und Dach in Anspruch nehmen. Dabei kommt die Sonne zum Zug, wenn sie scheint. Und wenn sie nicht scheint, springt automatisch die Pellet-Heizung an.

Diese Kombination ist deshalb attraktiv, preiswert und umweltfreundlich, weil mit Pellets ein regionaler, immer wieder nachwachsender Rohstoff überall zur Verfügung steht und die Sonnenkollektoren die Kraft der Sonne nutzen, die bekanntlich nie eine Rechnung schickt. Die Sonne als Strom- und Wärmequelle ist ein kostenloses Geschenk des Himmels.

Pellets und Solartechnik wachsen in immer mehr Häusern zusammen. Dabei können - durch die neuesten Technologien - der Wärmekessel, die Kollektoren und der Solarwärme-Speicher aufeinander abgestimmt werden. Inzwischen integrieren Hersteller die Solarstationen im Speicher oder bieten Speicher mit eingebauten Pellets-Brennern an. Manchmal reicht dafür schon ein Quadratmeter Stellfläche.

Mit den neuesten Öko-Technologien können so zwei Wärmesysteme integriert und koordiniert werden. Verbraucher, die sich für diese neue Ökoenergie entscheiden, belohnt der Staat dreifach: Durch einen Zuschuss von mindestens 2.000 Euro für den Pellets-Kessel. Für neu aufgestellte Pufferspeicher gibt es 2.500 Euro und für Kollektorflächen zurzeit pro Quadratmeter 120 Euro Zuschuss. (vorraussichtl. bis 30.12.2011) (Quelle: Sonnenseite 2011)

Gute Neuigkeiten aus dem Fördergelddschungel

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) hat die Zinsen gesenkt! Folgende Programm sind betroffen:

151 - Energieeffizient Sanieren / Effizienzhaus (Kredit mit Tilgungszuschuss) auf 2,37%
152 - Energieeffizient Sanieren / Einzelmaßnahmen auf ebenfalls 2,37%
153 - Energieeffizient Bauen auf 3,75%

Da in den nächsten Wochen und Monaten wohl keine weiteren Zinssenkungen zu erwarten sind, dürfte jetzt ein günstiger Zeitpunkt sein, die geplanten energetischen Modernisierungsmaßnahmen bzw. das neue Effizienzhaus in Angriff zu nehmen.

Mit sommerlichen Grüßen aus dem Taunus

Eure/Ihre Heidrun Hampel





Newsletter 05 / 2011
Bundesamt erhöht befristet Förderung

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat vorübergehend für eine befristete Zeit die Förderung für bestimmte Energiesparmaßnahmen erhöht: Seit März 2011 gelten erhöhte Förderungen für thermische Solaranlage, wenn diese zur Heizungsunterstützung dienen, die alleinige Warmwasserbereitung mit der Sonne wird nicht mehr gefördert. Erhöhte Förderung kann auch beantragen, wer eine besonders effiziente Wärmepumpe einsetzt. Auch für Biomasse (Holzpellets) oder den Umstieg auf eine moderne Gasbrennwerttherme kann man einen Bonus beantragen. Die erhöhte Förderung ist bis zum 30.12.2011 begrenzt. Das bedeutet, dass die o.g. Anlagen noch in diesem Jahr installiert werden müssen, und dass der Antrag zur Förderung bis spätestens 30.12.2011 beim BAFA eingegangen sein muss.

Nähe Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Artikel bzw. der Homepage des BAFA: www.bafa.de. Dort unter Erneuerbare Energien nachschauen.

Wir hoffen auf möglichst viele Anlagen, die die Sonnenenergie nutzen und verbleiben mit sonnigen und frühlingshaften Grüßen aus dem Taunus

Eure/Ihre Heidrun Hampel








Newsletter 04 / 2011
22. März 2011:
Historischer Tag der Energiewende


Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

der 22. März 2011 war ein historischer Tag in Deutschland: Zum ersten mal produzierten solare Kraftwerke mehr Strom als die Atomkraftwerke.

Um 12:30 des 22. März wurden laut Wechselrichterhersteller SMA 12,1 Gigawatt Sonnenstrom-Kapazität im Netz ermittelt; die verbliebenen 9 Atomkraftwerke in Deutschland produzierten 12 Gigawatt. Aktuell sind 8 AKWs vom Netz abgetrennt - was noch vor kurzer Zeit undenkbar gewesen wäre. Man sieht, dass es auch ohne sie geht.

"Noch 1993 prognostizierten die Stromkonzerne, dass auch langfristig mit Sonne, Wind und Wasser nicht mehr als 4 Prozent unseres Strombedarfs gedeckt werden könnten", erklärte kürzlich Raimund Kamm, Specher der "Bayern Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz". Doch demnächst werden schon 20 Prozent unseres Stromverbrauchs aus regenerativen Kraftwerken gedeckt werden, im Jahr 2020 können das bereits 50 Prozent sein.

Nach der Datenlage der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen wurden 2010 in Deutschland 140,5 Milliarden Kilowattstunden Strom in AKWs produziert - 22,6 Prozent. Die regenariven Energien lieferten 16,5 Prozent.

Die Energiewende ist bereits in vollem Gange! Helfen Sie mit, dass in naher Zukunft alle deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet werden können! Das Risiko, das durch diese Kraftwerke entsteht, ist einfach nicht beherrschbar. Und die Endlager-Frage ist bis heute nicht beantwortet ... Daher gilt für uns nach wie vor der Leitsatz: Energie sparen ist unsere beste Energiequelle!

Mit freundlichen und sonnigen Grüßen aus Niedernhausen

Ihre Heidrun Hampel





Newsletter 03 / 2011
Die fünf größten Modernisierungsirrtümer!

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

über den ökologischen Erfolg und ökonomischen Nutzen von Modernisierungsmaßnahmen existieren viele Halbwahrheiten, Gerüchte und Irrtümer. Hier finden Sie die fünf größten Modernisierungsvorurteile und eine Prüfung ihres Wahrheitsgehaltes.

Irrtum 1:
Zuviel Dämmung ist nicht gut für das Raumklima. Die Wände müssen atmen können.

Dieses Vorurteil bezieht sich auf die bauphysikalische Wasserdampfdiffusion. Das Phänomen sorgt dafür, dass insbesondere im Winter ein hohes Dampfdruckgefälle von innen nach außen entsteht. Dabei kann in bestimmten Bauteilschichten durch die Taupunktunterschreitung Wasserdampf kondensieren. Dies passiert sehr häufig im unsanierten Altbau und kann zu Beschädigungen des Baumaterials durch die Kondensatbildung führen. Eine moderne, außen liegende Dämmung hält das Gebäude dagegen trocken und warm.

Irrtum 2:
Fenster dürfen nicht zu gut isolieren, sonst zirkuliert die Raumluft nicht ausreichend und die Schimmelgefahr steigt.

Wer sich beim Lüften auf undichte Fenster verlässt, liegt daneben: Ein Luftaustausch findet nämlich dann nur rein zufällig statt, abhängig von den jeweiligen Wetter- und Druckverhältnissen. Das Entweichen der Wärme an kühlen Tagen ist hingegen sicher, so dass im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Fenster geheizt wird. Mieter und Eigentümer verschwenden dadurch Geld und Energie, die undichten Fenster beeinträchtigen zudem die Behaglichkeit in den Räumen. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich Luftfeuchtigkeit niederschlägt und Materialschäden verursacht.

Irrtum 3:
Energetische Modernisierungen sind teuer und zahlen sich nicht aus.

Häuser werden über viele Jahrzehnte genutzt - daher muss im Immobilienbereich langfristig gedacht werden. Einige Modernisierungsmaßnahmen amortisieren sich erst nach zehn oder zwanzig Jahren, dafür sparen Hausbesitzer und Mieter in der Folgezeit zuverlässig und krisensicher Energiekosten. Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung von energetischen Modernisierungen muss auch berücksichtigt werden, dass viele Sanierungsmaßnahmen irgendwann ohnehin anstehen. Bei einer guten, fundierten Energieberatung wird die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen überprüft. Dabei berechnet man die jährliche Belastung aus der Refinanzierung der Investition und vergleicht diese mit der jährlichen Entlastung aus der Energiekostenersparnis. Außerdem helfen viele Förderungen, etwa durch die KfW Förderbank, bei der Finanzierung. Welche Förderung zu Ihrer Maßnahme passt, erfahren Sie vom Energieberater oder im Förderratgeber.

Irrtum 4:
Für die Produktion der Dämmstoffe wird mehr Energie benötigt als später eingespart wird.

Bei der energetischen Verbesserung von Gebäuden haben Dämmmaßnahmen einen wichtigen Stellenwert. Eine Vielzahl von Untersuchungen zeigt: Das Herstellen der Dämmstoffe verbraucht nicht mehr Energie, als später eingespart wird. Selbst bei Dämmstoffen wie Polystyrol mit hohen Dämmstoffstärken von zum Beispiel 30 Zentimetern amortisiert sich die benötigte Herstellungsenergie bereits nach etwa drei Heizperioden.

Irrtum 5:
Energetische Modernisierungen sind ja gut und schön, aber ihr Effekt für den Klimaschutz ist gleich null.

Im gesamten Bundesgebiet gibt es etwa 20 Millionen Wohngebäude. Allein 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland wird durch die Nutzung dieser Gebäude verursacht. Sie stoßen zusammen mehr klimaschädliche Treibhausgase aus als die gesamte deutsche Industrie. Hier schlummert ein enormes Sparpotenzial. Schon mit kostengünstigen Maßnahmen wie dem Einbau einer effizienten Heizungspumpe oder der Nutzung programmierbarer Thermostate kann viel Energie gespart werden. Hiervon profitieren Mieter und Eigentümer durch geringere Energiekosten und das Klima durch den sinkenden Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase.

Mit freundlichen Grüßen aus Niedernhausen

Ihre Heidrun Hampel





Newsletter 01 / 2011
Welches Lüftungskonzept ist das richtige?

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

wir wünschen allen einen guten Jahresbeginn und ein erfolgreiches Jahr 2011.

In der Vergangenheit sind wie immer wieder zum Thema Lüftungsanlage gefragt worden:
- Wie schütze ich meine Wohnung vor Schimmelpilzbildung?
- Ist ein gedämmmtes Haus stärker gefährdet als ein ungedämmtes?
- Wie lüfte ich am besten, wenn ich berufstätig bin und fast nie zu Hause sein kann?
- Welche Lüftungsanlage ist geeignet?

Daher möchten wir heute eine Grafik zeigen, die die unterschiedlichen Lüftungssysteme zeigt. Je nach Situation in Ihrem Gebäude kann die jeweilige Lüftungsart die richtige sein. Wichtig ist, dass ein bestimmter, minimaler Luftaustausch gewährleistet sein muss, denn die feuchte Luft ist ja auch die Schadstoff geschwängerte Luft, die es abzuführen gilt bei gleichzeitigem Nachströmen von Frischluft. Sowohl bei Neubau als auch bei der Modernisierung im Gebäudebestand ist ein Lüftungskonzept geboten - zur Erhaltung der Bausubstanz und zur Erhaltung der Gesundheit der Bewohner.

Mit winterlichen Grüßen aus dem Taunus

Ihre Heidrun Hampel








Newsletter 12 / 2010
Xmas 2010 - 2 Buchtipps

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

mit dem letzten Newsletter in diesem Jahr möchten wir Ihnen zwei Buchtipps geben. Vielleicht suchen Sie ja noch ein Weihnachtsgeschenk, oder Sie möchten sich selbst beschenken.

Es bleibe Licht - 100% Ökostrom für Europa ohne Klimaabkommen
Die Lage scheint verzweifelt. Das Klima spielt bereits verrückt und die Klimakonferenz in Kopenhagen ist gescheitert und der Klimagipfel in Cancun läuft. Die Kohlendioxidemissionen in den Industriestaaten müssen um 80 bis 90% reduziert werden - und das eher heute als morgen. Das kann nur gelingen, wenn wir unsere gesamte Energieversorgung auf Erneuerbare Energien umstellen. Doch kaum jemand kann sich vorstellen, wie das gehen soll.

Es bleibe Licht beschreibt eine präzise Reiseroute, auf der dieses Ziel bis spätestens 2050 erreicht werden kann. Überzeugend wird dargestellt, warum Deutschland und Europa auf diesem Weg vorangehen müssen, um den Rest der Welt - allen voran China - mitzureißen.

Im Zentrum der Darstellung steht die Versorgung mit elektrischem Strom, der zur Lebensader der Menschheit geworden ist. Kenntnisreich und anschaulich werden technische Fragen, die Ökonomie der Energiewende, Umweltprobleme und die Probleme der politischen Durchsetzung diskutiert:

- Was passiert bei Flaute, wenn die Windräder sich nicht drehen?
- Wie soll Wüstenstrom aus der Sahara nach Europa kommen?
- Welche strategische Rolle kommt den Wasserkraftwerken in Skandinavien zu?
- Wieso werden die Atomkraftwerke ab 2020 ein Störfaktor im Netz und was sind die Alternativen?

Solar
In Solar geht es nicht nur um Sonnen-, sondern auch um kriminelle Energie. "Solar" führt die Leser/innen von London in die Arktis und bis nach New Mexico.

Michael Beard ist Physiker und Frauenheld. Er hat den Nobelpreis erhalten, doch ist er alles andere als nobel: Im Beruf ruht er sich auf seinen Lorbeeren aus, privat hält es ihn auf Dauer bei keiner Frau. Bis die geniale Idee eines Rivalen für Zündstoff in seinem Leben sorgt.

Er gehörte zu jener Sorte Männer - nicht wirklich attraktiv, meist kahl, klein, dick und klug -, die auf gewisse schöne Frauen erstaunlich anziehend wirkt. Zugute kam ihm dabei auch, dass manche Frauen ihn für ein Genie hielten, das man retten musste. Im Moment allerdings war Michael Beard nicht in bester Verfassung, lustlos, verzweifelt, nur auf eins fixiert, denn gerade ging seine fünfte Ehe in die Brüche.

Michael Beard, 53, hat seine besten Zeiten bereits hinter sich. Er lebt von seiner Reputation, gibt seinen Namen für Briefköpfe her, käut seine prämierte Idee in Vorträgen wieder und ergattert Fördergelder für ein politisches Prestigeprojekt: das Institut für Erneuerbare Energien.

Wirklich neue Energie aber steckt er nur in den privaten Bereich: Während seiner fünften Ehe hat er es zu elf Affären gebracht. Nun aber rächt sich seine Frau und nimmt sich einen Liebhaber. Genau in dem Moment, als alles ins Wanken gerät, bietet sich ihm die Gelegenheit zu einem Coup.

"Solar" führt die Leser/innen von London in die Arktis und bis nach New Mexico. Ian McEwans Roman ist eine ebenso gnadenlose wie vielschichtige Abrechnung mit der Politik, dem Wissenschaftsbetrieb - und einer Sorte Mann. Ein Buch, das den Faktor Mensch auf literarisch neue Art und Weise in die Klimarechnung einführt.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest und verbleiben mit winterlichen Grüßen bis zum nächsten Jahr

Ihre Heidrun Hampel und Team





Newsletter 11 / 2010
Jetzt Heizungen auf Winterzeit umstellen!

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

am 31. Oktober wurden die Uhren von der Sommer- auf die Winterzeit umgestellt. Grund genug auch die Zeiteinstellungen der Heizungsanlagen zu überprüfen. "Die Hauptsaison für Heizungen hat begonnen - so wie viele Berufspendler jetzt ihr Auto wintertauglich machen, sollten auch Hausbesitzer ihre Heizanlagen für die kalte Jahreszeit fit machen", empfiehlt Günter Neunert von der EnergieAgentur.NRW. Nur so könne die Betriebssicherheit garantiert werden. "Außerdem sorgt ein gründlicher Check-Up im Herbst für niedrige Emissionen, eine lange Lebensdauer, einen günstigen Wirkungsgrad und damit geringere Heizkosten," so Neunert.

Zu Beginn jeder Heizperiode unerlässlich ist dabei die Prüfung des Wasserdrucks im Heizkreislauf. Gegebenenfalls müssen die Heizkörper entlüftet und mit Wasser aufgefüllt werden. Bei ständig abfallendem Druck muss die Ursache beseitigt werden, Neunert. "Es kann sich zum Beispiel um ein Leck im Heiznetz oder um ein defektes Ausdehnungsgefäß handeln." Grundsätzlich sollten auch Zeit- und Temperatureinstellung an der Regelung überprüft werden, denn nicht jede Anlage stellt automatisch von Sommer- auf Winterzeit um. Brummt die Heizung im Winter auf Sommerbetrieb, könnten zusätzliche Kosten entstehen, weil sie nach der Nachtabsenkung morgens eine Stunde früher als nötig die Arbeit wieder aufnimmt.

War die Heizungsanlage im Sommer außer Betrieb, wie es zum Beispiel bei Heizungsanlagen ohne Warmwasserbereitung in der Regel der Fall ist, muss zusätzlich die Funktion der Heizungspumpe überprüft werden. Bei den meisten Heizungsanlagen führt der Schornsteinfeger jährlich eine Abgaswegeprüfung und eine Immissionsschutzmessung durch. Die EnergieAgentur.NRW rät außerdem, ein Mal pro Jahr die Heizanlage von einem Fachbetrieb warten und reinigen zu lassen. Wer einen 15 oder gar 20 Jahre alten Heizkessel im Keller stehen hat, sollte einen Komplettaustausch planen. Alte Anlagen sind fast immer überdimensioniert und haben einen schlechten Wirkungsgrad. Moderne Heizkessel verbrauchen dagegen bis zu 30 Prozent weniger Energie.

Quelle: Energieagentur NRW 2010

Mit freundlichen Grüßen aus Niedernhausen

Ihre Heidrun Hampel





Newsletter Spezial
Die Wohngebäudeversicherung ist ein absolutes Muss

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

Heute geben wir Ihnen Informationen zum Thema Haus-Versicherung. Welche Schäden werden abgedeckt? Welche Versicherung wird benötigt?

Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel
"Die Wohngebäudeversicherung ist ein absolutes Muss", bestätigen Feuerwehr, Sachverständige für Gebäudeschäden und Versicherungsgesellschaften. Die Zahl der Schadenfälle nimmt stetig zu. Die Wohngebäudeversicherung deckt die oft kostspieligen Schäden ab, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel entstehen können. Viele Banken verlangen bei der Finanzierung eines Hauses deshalb auch, dass diese - an sich freiwillige - Versicherung abgeschlossen wird. Der Schutz besteht dann für alle Gegenstände, die fest im oder am Haus installiert sind. Dazu zählen Türrahmen, Wände und Dach, aber auch sanitäre Einrichtungen wie die Dusche oder Badewanne.
Alle beweglichen Gegenstände deckt die Hausratversicherung ab. Ein häufiger Streitgrund zwischen Versicherung und Versichertem ist, ob die Einbauküche zum Wohngebäude oder zum Hausrat zählt. Sie sollte besser in die Hausratversicherung aufgenommen werden, rät die AIA AG in Düsseldorf. Dann ist sie auch gegen Vandalismus, Diebstahl und Einbruch versichert.

Elementarschäden optional versicherbar
Bei Schäden, die durch Überschwemmungen entstehen, greift die Wohngebäudeversicherung nicht. Dafür gibt es die Elementarschadenversicherung. Sie deckt - je nach Vertragsvereinbarung - Schäden ab, die durch Starkregen oder Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Erdrutsche entstehen. Außerdem können sich Hauseigentümer damit gegen Schneedruck absichern, also etwa wenn das Dach einstürzt, weil darauf zu viel Schnee liegt.
Leider bekommen Menschen, die in der Nähe von überflutungs- oder erdbebengefährdeten Gebieten wie der Elbmarsch oder in bestimmten Teilen des Saarlands leben, nicht unbedingt Versicherungsschutz. Bitte sprechen Sie Ihre Versicherung diesbezüglich an. Diese prüft für Sie, ob nicht dennoch Möglichleiten der Absicherung bestehen.

Leitungswasserschäden
Auch eventuelle Schäden an Ableitungsrohren außerhalb des Grundstücks sollten mitversichert sein. Da es sich dabei nicht um Leitungswasser handelt, greift hier nicht automatisch die Wohngebäudeversicherung. Für Hausbesitzer ist ferner wichtig, dass beim Neubau eines Hauses sogenannte Mehrkosten durch behördliche Auflagen von der Versicherung übernommen werden

Versicherung von Solarkollektoren
Solaranlagen können in die Gebäudeversicherung und Elementarschadenversicherung aufgenommen werden. Solarkollektoren werden häufiger gestohlen als vermutet. Schutz davor bietet eine sogenannte Sachversicherung gegen Vandalismus und Diebstahl. Wer Strom einspeist, sollte auch eine Haftpflichtversicherung für die Photovoltaikanlage sowie eine Betriebsunterbrechungsversicherung abschließen. Die erste schützt gegen eventuelle Schäden, die durch Fehler bei der Einspeisung ins öffentliche Netz passieren können. Mit der Betriebsunterbrechungsversicherung überbrücken Hausbesitzer, die auf die Einnahmen aus der Stromeinspeisung angewiesen sind, jene Zeiten, in denen der Betrieb der Anlage unterbrochen ist.

(Diese Informationen wurden von unserem Partner, der AIA AG in Düsseldorf zur Verfügung gestellt.)


Mit freundlichen Grüßen aus Niedernhausen

Ihre Heidrun Hampel





Newsletter 09 / 2010
Solarstrom ist nicht die Ursache für den Strompreisanstieg

Studien belegen Täuschung der Verbraucher durch Stromkonzerne
(Quelle: Sonnenseite-Newsletter von Biggi&Franz Alt, 08.08.2010).

Die Zahl der Solarstromanlagen in Deutschland wächst in atemberaubendem Tempo. Im Jahr 2009 wurden drei mal so viel Solarmodule installiert wieim Schnitt von 2006 bis 2008. Und in den ersten fünf Monaten dieses Jahres (2010) wurden nach den Daten der Bundesnetzagentur durch die deutschen Solarinstallateure sogar fünf(!) mal so viel Solarmodule NEU installiert wie in den ersten fünf Monaten des vergangenen Jahres (gemeint ist jeweils die Leistung der neu installierten Solarmodule). An sonnigen Tagen erzeugen die deutschen Solarstromanlagen bereits mehr Strom als 8 Atomkraftwerksblöcke.

Die Betreiber der fossilen und der Atomkraftwerke befürchten deshalb zu Recht, dass sie immer weniger Kohle- und Atomstrom verkaufen können. Außerdem beobachten sie mit Sorge, dass sie für den restlichen Kohle- und Atomstrom auch noch schlechtere Strompreise bekommen (Merit-Order Effekt). In der Öffentlichkeit verwenden die Stromversorger jedoch das gegenteilige Argument, die Zunahme der Solaranlagen würde den Strompreis erhöhen.

Wie unberechtigt diese Behauptung ist, zeigt jetzt ein Gutachten im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion. Dieses Gutachten hat die jüngste Strompreiserhöhung von RWE und die Strompreisentwicklungen zwischen 2008 und heute analysiert. Darin wird festgestellt, dass seit 2008 die Strombeschaffungskosten am Strommarkt um ca 1 Cent gesunken sind. RWE hat trotzdem den Strompreis für private Endkunden um 1,5 Cent pro kWh erhöht und erzielt damit gleich zwei Vorteile:
- Die RWE-Gewinne steigen enorm.
- Stromkunden bekommen Angst vor den (angeblichen) Mehrkosten des Solarstroms.

Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Spätsommer und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 08 / 2010
Neues MAP des BAFA für erneuerbare Energien

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

der Programmstopp vom 03. Mai wurde wieder aufgehoben. Das MAP (Marktanreizprogramm) für erneuerbare Energien des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) wurde wiederbelebt. Achten Sie aber auf die Änderungen im neuen MAP! Für weitere Informationen und Antragsformulare gehen Sie bitte auf die Seite www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/index.html.

Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Sommer und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 07 / 2010
Zuschüsse der KfW ab 1.7. geändert

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

ab 01.07.2010 ändern sich die Zuschüsse der KfW im CO2-Gebäudesanierungsprogramm. Sie haben weiterhin die Möglichkeit, Einzelmaßnahmen zur Energieeinsparung duchführen zu lassen oder Ihr Gebäude zu einem KfW-Effizienzhaus zu ertüchtigen. Im 2. Fall muss eine Bestätigung Ihres Energieberaters oder eines Architekten dem Antrag beigelegt werden.

Übersicht der Zuschusshöhen: Download

Weitere Informationen hält die kfW-Förderbank für Sie bereit (www.kfw-foerderbank.de). Gerne beantworten auch wir weitere Fragen. Schauen Sie auch ab und zu mal auf unserer Homepage nach. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Wir wünschen Ihnen schöne Sommerferien
und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 05 / 2010
Neue Richtlinien der KfW-Förderbank

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

am 01. Juli 2010 treten neue Richtlinien der KfW-Förderbank in Kraft. Da Ihre Förderanträge gut vorbereitet sein müssen, machen wir schon heute auf die Änderungen in den Förderprogrammen aufmerksam.

1. Gebäudesanierung
Ab 01.07.2010 führt die KfW in ihrem Förderprogramm für "Energieeffizientes Bauen und Sanieren" die neuen Standards KfW-Effizienzhaus 70 und KfW-Effizienhaus 55 ein. Das KfW-Effizienzhaus 130 entfällt dann (siehe auch Newsletter 04/2010). Zukünftig können also KfW-Effizienzhäuser 115, 100, 85, 70 und 55 gefördert werden.

2. Neubau
Im Bereich Neubau können sich Bauherren/frauen neben der Förderstufe KfW-Effizienzhaus 70 dann auch für das KfW-Effizienzhaus 55 und das KfW-Effizienzhaus 40 (entspricht dem Passsivhaus) entscheiden. Neu ist, dass es auch im Neubaubereich künftig Zuschüsse geben wird.

Wie schon bei der energetischen Sanierung im Gebäudebestand gewährt die KfW zukünftig auch bei Neubauten Tilgungszuschüsse, ergänzend zum zinsgünstigen Kredit. Die Zuschüsse betragen bis zu 10% der Darlehenssumme. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der erreichten Energieeffizienz des Gebäudes: je besser die Effizienz desto höher die Förderung.

Da die Anforderungen an die Bauqualität mit zunehmender Effizienz auch immer höher werden, wird die KfW ab dem Effizienzhaus 55 zusätzliche Ansprüche an die Baubegleitung durch Sachverständige (Architekten, Energieberater, etc.) definieren. Bauherren/frauen sollen damit die Sicherheit erhalten, dass der gewünschte Effizienzhausstandard in der Praxis auch tatsächlich erreicht wird.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Monat Mai und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 4 / 2010
Müssen Wände atmen?

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

im letzten Newsletter Nr. 03/2010 habe wir uns mit Prognosen beschäftigt. Heute möchten wir uns wieder an Zahlen, Daten und Fakten orientieren.

1. Müssen Wände atmen?
Immer wieder werden wir mit Skepsis von seiten der Hauseigentümer gegenüber der Außenwanddämmung konfrontiert. Energie sparen ja - aber Außenwanddämmung nein Danke? "Die Wände können ja dann nicht mehr atmen", ist ein häufiger Einwand. Hierzu kann nur immer wieder wiederholt werden, dass Wände nicht atmen. Sie tun dies nicht ohne Wärmedämmung und auch nicht mit Wärmedämmung. Leider hält sich sehr hartnäckig diese Vorstellung.
Da die Wärmedämmung der Außenwand bei den meisten Wohnhäusern das größte Energiesparpotential darstellt, sollte auf diese Maßnahme nicht verzichtet werden. Es sollte in jedem Einzelfall untersucht werden, welche Art der Dämmung und welches Material zu bevorzugen ist (Außendämmung oder Innendämmung, etc.). Die notwendige Lüftung der Räume findet durch Öffnen der Fenster statt oder durch eine Lüftungsanlage.

2. Höheren Heizkosten für den vergangenen Winter...
Trotz Klimaerwärmung - der vergangenen Winter war den Daten des Deutschen Wetterdienstes zufolge um durchschnittlich 3,6 Grad C kälter als die vergangenen drei.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat errechnet, dass dadurch "mit durchschnittlich 250,-- Euro mehr Heizkosten je Haushalt" gerechnet werden müsse. Von den rund 15 Mio. Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland seien etwa 12 Mio. vor 1984 gebaut worden und zu großen Teilen modernisierungsbedürftig, so die DBU.

Wer jetzt aktiv wird, kann im nächsten Winter bares Geld sparen.

Laut Statistischem Bundesamt besitzt das durchschnittliche Einfamilienhaus 130 m2 Wohnfläche und verbraucht rund 250 kWh/m2 und Jahr. Die DBU geht davon aus, dass hiervon bis zu 90% eingespart werden können. Viele Energieberater und auch wir können diese Zahlen in etwa bestätigen. Es lohnt sich auf jeden Fall, durch Modernisierungsmaßnahmen Heizkosten einzusparen.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass sich die Förderbedingungen der KfW-Förderbank zum 01.07.2010 wieder ändern werden. Eines der abgestuften Fördermodelle, das KfW-Effizienzhaus 130, wird dann nicht mehr mit den bisherigen Zuschüssen förderfähig sein. Wer also eine energetische Modernisierung seiner Immobilie plant, sollte bald aktiv werden. Um die max. Förderung "mitnehmen" zu können, muss der KfW-Antrag bis spätestens 30.06.2010 bei der KfW eingegangen sein. Wir stehen gerne für Fragen hierzu zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage
und verbleiben mit freundlichen und frühlingshaften Grüßen

Ihre Heidrun Hampel








Newsletter 03 / 2010
Prognosen lügen strafen!

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

wie sieht es eigentlich mit Prognosen aus? Wie aussagekräftig können Prognosen sein? Und können wir uns auf sie verlassen?

Heute möchten wir Ihnen einen Prognose-Bericht zum Thema Erneuerbare Energien vorstellen. Der Bericht der "Agentur für Erneuerbare Energien" stellt 50 Prognosen der Realität gegenüber. Die meisten wurden bereits nach kurzer Zeit zugunsten der Entwicklung der Erneuerbaren Energien deutlich übertroffen. Dies zeigt, dass wir BügerInnen und VerbraucherInnen es in der Hand haben, Prognosen Lügen zu strafen. Lesen Sie selbst: Prognosegutachten (PDF: 335 kB).

Wir wünschen Ihnen allen einen schönen Frühlingsanfang und grüßen aus dem Taunus

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 02 / 2010
Wiederaufnahme der Zusagen in den Programmen für Gebäudemodernisierung

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

es gibt erfreuliche Nachrichten zum Jahresanfang:
am 27.01.2010 hat der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages die Zustimmung zur Verwendung von Mitteln im Vorgriff auf den Bundeshaushalt 2010 erteilt. Damit wurde die Zusagetätigkeit in folgenden Programmen wieder aufgenommen:
- Energieeffizient Sanieren ( Pr. 151 / 152 / 430 )
- Energieeffizient Bauen ( Pr.153 / 154 )
- Sozial Investieren - Energetische Gebäudesanierung ( Pr.157 )
- Energieeffizient Sanieren - Kommunen ( Pr. 218 )

Für alle Maßnahmen, die ab dem 01.04.2010 abgeschlossen werden, gelten folgende Neuregelungen:
Nicht nur Eigentümer sondern alle "Träger von Investitionsmaßnahmen" an selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sind antragsberechtigt. Für alle Förderbausteine jedoch gilt, dass Zuschüsse unter 150,- Euro nicht ausgezahlt werden.

Darüber hinaus gelten für die einzelnen Maßnahmen:
- Zuschuss für Baubegleitung: Die Förderungen bleiben unverändert.
- Ersatz bei Nachtstromspeicherheizungen: Die Auswertung der Programmvariante sowie die wissenschaftliche Begleitforschung haben gezeigt, dass für den Ausbau und die fachgerechte Entsorgung eine Förderung in Höhe von 150,- Euro je abgebautem Gerät ausreichend ist. Der Förderbetrag wird entsprechend angepasst.
- Optimierung der Wärmeverteilung: Die KfW bezuschusst die umfassende Optimierung der Wärmeverteilung an bestehenden Heizungsanlagen. Förderungsvoraussetzungen bitte aus der entsprechenden KfW-Seite (www.kfw-foerderbank.de) prüfen!

Mit tief verschneiten, winterlichen Grüßen aus dem Taunus

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 12 / 2009
Nachrüstpflichten für Althausbesitzer

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

am 1. Oktober ist die neue Energieeinsparverordnung EnEV 2009 in Kraft getreten. Sie regelt nicht nur die Anforderungen an den Wärmeschutz bei Neubauten und bei Modernisierungen im Gebäudebestand. Auch Hausbesitzer, die nicht modernisieren möchten, haben gewisse Nachrüstpflichten:

- Eigentümer von Gebäuden dürfen Heizkesel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickt werden und vor dem 1.Oktober 1978 eingebaut oder aufgestellt wurden, nicht mehr betreiben, es sei denn, dass es sich um Niedertemperatur- oder Brennwertkessel handelt. Diese Vorschrift gilt jedoch nicht bei einer Leistung, die weniger als 4 kW oder mehr als 400 kW beträgt.

- Eigentümer von Wohngebäuden sowie von Nichtwohngebäuden, welche nach ihrer Zweckbestimmung mind. 4 Monate jährl. auf eine Innentemperatur von mind 19 Grad Celsius beheizt werden, müssen dafür sorgen, dass ungedämmte, nicht begehbare, aber zugängliche oberste Geschossdecken beheizter Räume gedämmt werden. Die Wärmedämmung ist so auszuführen, dass der Wärmedurchgangskoeffizient der obersten Geschossdecke 0,24 Watt/(m2 *K) beträgt oder unterschreitet.

- Für begehbare, bisher ungedämmte oberste Geschossdecken gilt das Gleiche bis spätestens zum 31.12.2011.

- Alternativ kann in beiden Fällen statt der obersten Geschossdecke die Dachschräge gedämmt werden.

- In Wohngebäuden mit mehr als 5 Wohneinheiten dürfen Eigentümer elektrische Speicherheizsysteme nicht mehr betreiben, wenn die Raumwärme ausschließlich durch diese erzeugt wird. Vor dem 1.Januar 1990 eingebaute oder aufgestellte elektr. Speicherheizsysteme dürfen nach dem 31.12.2019 nicht mehr betrieben werden. Ausnahmen gibt es nur, wenn Ihr Gebäude schon bei der Fertigstellung das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung vom 16.08.1994 eingehalten hat, oder wenn der Bauantrag für das Gebäude erst nach dem 31.12.1994 gestellt wurde.

- Neu ist auch der § 26a, wonach Handwerksfirmen eine Unternehmererklärung abzugeben haben zur Änderung von Außenbauteilen, von obersten Geschossdecken sowie zum Einbau oder zum Ersatz von Heizkesseln und sonstigen Wärmeerzeugern, Verteileinrichtungen und Warmwasseranlagen. Der Unternehmer bestätigt damit, dass die von ihm vorgenommenen Arbeiten den Anforderungen der neuen EnEV 2009 entsprechen. Die Erklärung ist vom Besteller und seinen Rechtsnachfolgern mind. 5 Jahre aufzubewahren. Bei Eigenleistung gilt das Gleiche. Die Behörden sind angehalten, wenigstens stichprobenartig die Vorlage der Unternehmererklärung bzw. der Eigentümererklärung zu verlangen.

- Über die neuen Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten von Außenbauteilen werden wir im nächsten Newsletter berichten.

Wir wünschen Ihnen/Euch allen eine schöne Adventszeit, ein paar besinnliche Stunden und frohe Weihnachten!

Mit besten Grüßen aus Niedernhausen

Ihre/Eure Heidrun Hampel



Newsletter 11 / 2009
EnEv 2009: mehr Energieeffizienz und neue Förderstufen

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

Am 1. Oktober ist die neue Energieeinsparverordnung EnEV 2009 in Kraft getreten. Die Anforderungen an die Energieeffizienz bei Neubauten sind nochmals erhöht worden gegenüber der EnEV 2007. Die neuen Förderstufen der KfW-Förderbank sowohl für Neubauten als auch für Modernisierungen können Sie der anliegenden Pressemitteilung (PDF: 248 KB) entnehmen.

Sehr erfreulich ist, dass bis zum 31.12.2009 eine Übergangsregelung geschaffen wurde, die es den Antragstellern erlaubt, bis dahin auch noch auf der Grundlage der "alten" EnEV 2007 zu bauen bzw. zu modernisieren. Es existieren nach wie vor die Kredit-Variante und die Zuschuss-Variante:
- bei der Kredit-Variante besteht die Förderung in einem sehr günstigen Zinssatz. Eventuell - je nach Energieniveau - kann zusätzlich ein Schulderlass gewährt werden;
- bei der Zuschuss-Variante wird ein Investitionszuschuss ausgezahlt (mind. 5% der Investitionssumme, max. 20% der Investition). Achtung: Beträge unter 300,-- Euro werden nicht ausgezahlt.

Prüfen Sie, ob es sich lohnt, noch nach dem alten Verfahren - also auf der Grundlage der EnEV 2007 - einen Antrag zu stellen. Das Fundament Ihrer Entscheidung sollte dabei die bereits erfolgte Energieberatung sein. Bei Fragen spechen Sie uns einfach an!

Mit besten, herbstlichen Grüßen aus Niedernhausen

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 10 / 2009
750 Mio. mehr für Energieeffizienz

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

750 Mio. Euro mehr für die energetische Gebäudesanierung
Die Nachfrage privater Bauherren nach staatlicher Förderung für Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden ist dieses Jahr noch höher als im bereits sehr Nachfrage starken Vorjahr. Bundesbau minister Wolfgang Tiefensee will die Programme zur CO2- Gebäudesanierung deshalb für das laufende Jahr um 750 Millionen Euro aufstocken. Der Haushaltsausschuss hat den Vorschlag bereits gebilligt. Die gesamte Pressemitteilung finden Sie unter http://www.bmvbs.de/-,302.1093583/Pressemitteilung.htm.

Startschuss für "Glühlampenausstieg"
Am 1. September wurde der Startschuss für das schrittweise Verschwinden ineffizienter Beleuchtungssysteme vom Markt gegeben.
Grundlage ist die EU-Verordnung 244/2009, die Mindestanforderungen an die Effizienz von Haushaltslampen vorschreibt. Die EU-Kommission rechnet damit, dass hierdurch in der EU knapp 40 Terawattstunden Energie eingespart werden - das entspricht ungefähr dem Stromverbrauch Rumäniens. Der klimaschädliche CO2-Ausstoß soll um 15 Mio. Tonnen sinken. Mehr erfahren Sie unter http://www.bmu.de/ pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/44852.php.

Neue EnEV (Energieeinsparverordnung) 2009
Am 1. Oktober tritt die EnEV 2009 in Kraft. Die Anforderungen an die Energieeffizienz bei Neubauten sind nochmals erhöht worden gegenüber der EnEV 2007.
Für Modernisierungen bedeutet die neue Verordnung ebenfalls erhöhte Anforderungen an die Dämmstoffdicken und dergleichen, wenn die Modernisierung Ihres Gebäudes mit Förderkrediten oder Zuschüssen des Staates durchgeführt werden soll. Die Förderbank ändert aber nicht sämtliche Programme zum 01.10.2009. Über Übergangsfristen informieren Sie sich am besten direkt bei der KfW-Förderbank unter www.kfw-foerderbank.de.

Mit besten, spätsommerlichen Grüßen aus Niedernhausen

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 9 / 2009
Wahrnehmung und Wahrheit

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

mal ehrlich - wer von Ihnen weiß, wieviel Energie er/sie für Wärme, elektrische Geräte, Auto oder Warmwasser verbraucht? Eine Umfrage der dena (Deutsche EnergieAgentur) hat gezeigt, dass hier Wahrheit und Wahrnehmung ziemlich auseinander klaffen (siehe Grafik unten).

Mit besten Grüßen aus Niedernhausen

Ihre Heidrun Hampel








Newsletter 8 / 2009
Was ist das - der hydraulische Abgleich der Heizanlage?

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

eine häufig gestellte Frage ist die nach dem hydraulischen Abgleich der Heizanlage.

Was ist das?
Mit dem hydraulischen Abgleich wird die Abstimmung und Einstellung aller Teile des Heizsystems aufeinander bezeichnet. Dadurch kann genau die Wärmemenge die Räume erreichen, die jeweils benötigt wird - so wenig wie möglich Energie geht verloren.

Wie funktioniert der Abgleich?
Das Heizungssystem ist ein verzweigtes Netz aus kurzen und langen, dicken und dünnen Rohren. Heizungswasser sucht sich den Weg des geringsten Widerstands: am liebsten kurze und dicke Rohre. Bei unabgeglichenen Systemen werden Heizkörper in entfernten Räumen, zum Beispiel im Dachgeschoss, nicht ausreichend versorgt, während nahe gelegene Räume, etwa direkt über dem Heizungskeller, mit Wärme versorgt werden. Stärkere Pumpen oder höhere Vorlauftemperaturen können diese Symptome manchmal lindern - auf Kosten höherer Energieverbräuche und/oder störender Strömungsgeräusche. Eine effiziente und komfortable Lösung ist die saubere Erstellung eines Systems - der hydraulische Abgleich.

Was passiert dabei?
Beim hydraulischen Abgleich werden in die (großen und kurzen) Leitungen Engpässe und Widerstände eingesetzt, um das Heizungswasser gleichmäßig zu verteilen. Dies ist eine Aufgabe für den Heizungsfachmann. Er geht dabei wie folgt vor: Für jeden Raum ermittelt er die tatsächlich benötigte Wärmemenge. Hierbei werden die Dämmung der Außenwände, die Qualität der Fenster und Verluste über Fußboden und Decke berücksichtigt. Als nächstes schaut er die Heizkörper an und bestimmt in Abhängigkeit von der Heizkörpergröße und Vorlauftemperatur des Heizsystems die notwendige Heizwassermenge. Um die richtige Pumpenleistung zu ermitteln, wird das gesamte Rohrnetz erfasst oder sinnvoll abgeschätzt.
Dann wird gerechnet! Als Ergebnis erhält man die Voreinstellungswerte für die Thermostatventile oder die Heizkörperverschraubungen. Zum Schluss werden die jeweils ermittelten Werte an den Heizkörpern bzw. Heizkörperventilen eingestellt.

Und der Nutzen?
Der hydraulische Abgleich ist ein wichtiger Baustein zur Energieersparnis. Gleichzeitig bringt er in vielen bestehenden Gebäuden den ersehnten Komfort mit sich. Insbesondere nach Modernisierungsmaßnahmen (Außenwanddämm., neue Fenster, Kellerdecken- und Dachdämmung) verändert sich der Wärmebedarf erheblich nach unten, was oft einen hydraulischen Abgleich notwendig macht. Bei von der KfW geförderten Modernisierungsmaßnahmen muss immer auch ein hydraulischer Abgleich des Heizsystem durchgeführt werden.

Geniessen Sie den Sommer - die Heizung bleibt hoffentlich noch einige Zeit ausgeschaltet.

Sonnige Grüße aus Niedernhausen

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 7 / 2009
Solarstrom-Vergütung für Selbstnutzer

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

die Sommerferien stehen vor der Tür und vielleicht wird der ein oder andere Mitbürger über eine Fotovoltaikanlage nachdenken, angesichts der schönen Sommertage, die uns noch bevor stehen. Seit kurzem gibt es eine neue Variante der Solarstrom-Vergütung. Neben der bekannten Einspeisevergütung, die für den gesamten selbst erzeugten Strom bezahlt wird (z.Zt. ca. 43 ct/kWh), kommt nun auch für Selbstnutzer eine Vergütung in Frage. Hierbei werden dem Solarstromerzeuger 25 ct/ kWh des selbst erzeugten und selbst genutzten Stroms vergütet.
Rechnet man die ca. 20 ct/kWh hinzu, die die kWh Strom beim Stromversorger kosten würde, ergibt dies eine Vergütung von ca. 45 ct/ kWh. Dies kann eine interessante Variante für zukünftige Solarstromerzeuger sein.

Der nächste Winter kommt bestimmt, und wir werden Sie rechtzeitig über unsere Seminare und Vorträge, die ab September 2009 beginnen, informieren. Diese werden sich wieder mit der energtischen Modernisierung im Gebäudebestand und mit Energie effizienten Neubauten befassen.
Da die am häufigsten gestellte Frage die nach sinnvollen und wirtschaftlichen Modernisierungsmaßnahmen zur Energieersparnis ist, haben wir heute schon mal eine Grafik angehängt. Diese soll verdeutlichen, welche die klassischen Maßnahmen sind. An jedem einzelnen Gebäude muss ermittelt werden, welche Maßnahmen wirtschaftlich sind und welche finanziell gefördert werden.

Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage und Sommerferien und senden sonnige Grüße aus Niedernhausen

Heidrun Hampel








Newsletter 6 / 2009
Gemeinde Weilrod: 10.000 EUR Nachlass auf Grundstückpreis.

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

in den letzten Monaten haben wir uns hauptsächlich mit der energetischen Modernisierung von Altbauten auseinander gesetzt und Sie über die Neuerungen der EnEV 2009 und der KfW-Förderbank informiert.

Heute soll es mal wieder um die Möglichkeiten im Neubaubereich gehen:

- die Gemeinde Weilrod, die über mehrere Neubaugebiete verfügt, gewährt allen Grundstückskäufern einen Nachlass in Höhe von 10.000,-- Euro auf den Grundstückspreis, wenn diese ein Energiesparhaus bauen lassen. Es soll mindestens das "KfW-Effizienzhaus 55" gem. EnEV 2007 oder ein "Passivhaus" entstehen. Diese beiden Haustypen werden von der KfW mit einem zinsgünstige Darlehen (max. 50.000,-- Euro je Wohneinheit) gefördert. Der Zinssatz liegt z.Zt. bei 2,27 % effektiv. www.kfw-foerderbank.de

- Am 08. Juni 2009, 19:30 Uhr, findet zu diesem Thema ein Informationsabend der Gemeinde Weilrod statt.

- Lesen Sie für weitere Informationen bitte auch den Anhang (PDF: 7,96 kB) zu diesem Newsletter. Wir wünschen Ihnen allen einen schönen Sommer.
Mit beste Grüßen aus Niedernhausen

Heidrun Hampel



Newsletter 5 / 2009
Neue Energieeinsparverordnung kommt im Herbst.

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

Das Bundeskabinett hat am 18.03.2009 die Novellierung der EnEV beschlossen. Die neue EnEV 2009 soll noch vor der Bundestagswahl verabschiedet werden. Damit wäre dann eine weitere Energieeffizienz von Gebäuden möglich. Beim Neubau wird mit der Novellierung dann 30% mehr Energieeffizienz gegenüber der EnEV 2007 gefordert. Im Gebäudebestand ist eine weitere Einsparung von Energie ebenfalls erwünscht. Es ist damit zu rechnen, dass die Förderkriterien der KfW an die neue EnEV 2009 angepasst werden. www.kfw-foerderbank.de

Unser TIPP: Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Gebäudemodernisierung durchzuführen, sollte zuerst prüfen, ob dies mit einem KfW-Kredit finanziert werden soll, oder ob Eigenmittel eingesetzt werden. Dann muss entschieden werden, ob noch nach "alter", bestehender EnEV oder schon auf dem Niveau der neuen EnEV 2009 modernisiert werden soll. Wer auf der Grundlage der jetzigen EnEV und der zur Zeit gültigen Fördermöglichkeiten modernisieren möchte, sollte bald den Antrag bei der KfW stellen.
Denn eines ist klar: die neue EnEV 2009 stellt um 30% höhere Ansprüche an die Modernisierung von Gebäuden, was selbstverständlich auch mit höheren Energieeinsparungen einhergeht, was aber auch zunächst höhe Investitionen bedeutet.

Wir werden die Energieberatung selbstverständlich an die neue Gesetzgebung anpassen, sobald die neue Verordnung EnEV 2009 vorliegt.
Daher werden wir auch weiterhin in der Lage sein, Sie über die jeweiligen Konditionen und Zuschüsse der Förderstellen zu informieren, die für Ihr Gebäude und für Ihr Modernisierungsvorhaben die jeweils zutreffenden sind.

Die Energieberatung sollte immer der erste Schritt sein, um ein tragfähiges Fundament für Ihr Vorhaben zu legen. Auf der Grundlage der Energieberatung fällt dann die Entscheidung für Ihr individuelles Modernisierungs-Paket, das realisiert werden soll. Für dieses bestimmte Paket wird dann der Antrag bei der KfW gestellt) Kreditantrag oder Zuschussantrag).

Für Ihre Fragen stehen wir gerne zur Verfügung und verbleiben mit besten Grüßen aus Niedernhausen

Heidrun Hampel



Newsletter 4 / 2009
Ab 1. April mehr Geld vom Staat

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

der Bundestag hat eines neues Klimaschutzpaket beschlossen, das mit Änderungen in bereits bestehenden Gesetzen verbunden sein wird.

heute möchten wir Sie über eine Neuerung bei der KfW informieren:
Ab dem 01. April 2009 werden die Förderprogramme der KfW-Förderbank umgestellt. Für Besitzer von Wohnhäusern dürfte die interessanteste Nachricht sein, dass der Kreditbetrag für Modernisierungspakete je Wohneinheit von 50.000,-- auf 75.000,-- Euro steigen wird. Auch bei der Zuschussvariante wird es sich so verhalten. Das heißt, dass sich der Zuschuss aufgrund der höheren Bemessungsgrenze entsprechend erhöhen kann (siehe CO2-Gebäudesanierungs-Programm der KfW). www.kfw-foerderbank.de

Eine weitere Neuerung ist, dass auch Maßnahmen zur barrierefreien Nutzung von Wohnungen gefördert werden können (siehe auch anliegender Artikel).

Wir hoffen, dass es nun bald Frühling wird und senden
Beste Grüße aus Niedernhausen

Heidrun Hampel








Newsletter 3 / 2009
Die zweite Miete steigt und steigt...

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

heute möchten wir Sie über eine Neuerung bei der KfW informieren:

Seit Jahresbeginn gibt es auch für die Erneuerung von Fenstern oder Heizungen zinsgünstige Kredite. Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Wohnungseigentümergemeinschaften können zudem Zuschüsse von bis zu max. 2.500 Euro für energetische Einzelmaßnahmen erhalten. Die Nachfrage nach Fördermitteln zum energieeffizienten Bauen und Sanieren hat im Jahr 2008 wieder alle Erwartungen übertroffen. In den KfW-Programmen wurden mehr als 100.000 zinsgünstige Kredite und Zuschüsse mit einem Volumen von 6,4 Milliarden Euro zugesagt. Bereits im August 2008 waren die im Haushalt vorgesehenen Mittel verbraucht und mussten aufgestockt werden. Für 2009 stehen nun 1,5 Milliarden Euro bereit für Zinsverbilligung und Zuschüsse. Daneben wurden die Konditinen verbessert (z.B.: 1,4 % Zinssatz für bestimmte Modernisierungs-Pakete).

"Diese Erfolgsgeschichte werden wir weiter fortsetzen", sagt Herr Tiefensee. Wir sagen: "Kein Wunder bei den Energiepreisen!" Die anliegende Grafik zeigt sehr eindrucksvoll, in welchem Maße die Wohnnebenkosten - die sogenannte "zweite Miete" - in den vergangenen 3 Jahren angestiegen sind.

Mehr Informationen unter: www.bmvbs.de sowie www.kfw-foerderbank.de

Mit den besten Grüßen aus Niedernhausen

Ihre Heidrun Hampel






Newsletter 01 / 2009
Neu: Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

auch in diesem Jahr möchten wir Sie monatlich auf dem laufenden halten, und wir hoffen, dass das Jahr 2009 für Sie gut begonnen hat.

Gleich zu Beginn des Jahres - zum 01.01.2009 - wurde das neue Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) eingeführt. Dies bedeutet bei Neubauten, für welche ab dem 01.01.09 ein Bauantrag eingereicht wird, einen Mindestanteil der Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energien oder Ersatzmaßnahmen hierfür (z.B.: eine dickere Wärmedämmung).

Bezüglich der Anlagentechnik (Heizanlagen) werden die Vorgaben für bestehende Gebäude strenger: alte Heizkessel, die vor Okt. 1978 eingebaut wurden, und die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickt werden, müssen bis Ende 2008 endgültig außer Betrieb genommen werden. Das gilt auch, wenn diese Altgeräte ertüchtigt wurden (z.B. um die Abgasverlustgrenzwerte einzuhalten).

Für alle Wohngebäude, die einer Neuvermietung oder dem Verkauf entgegen sehen, gilt ab 01.01.2009 die Energieausweis-Pflicht.

Die im Juli 2008 teilweise eingeführte Energieauswie-Pflicht zeigt erste Auswirklungen auf die Preise von gebrauchten Immobilien. Eine Umfrage unter 900 Immobilienmaklern (durchgeführt von ImmobilienScout24 für "Capital") hat ergeben, dass das Thema Energiebedarf schon heute für die Käufer eine zentrale Rolle spielt. So feilschen Interessenten oder Mieter vehement um Preissenkungen, wenn ein Gebäude einen mäßigen oder schlechten Energieausweis besitzt. Fast ein Viertel der befragten Makler erklärten, dass Hausbesitzer in diesem Fall immer Preiszugeständnisse machen müssen. Die Preisabschläge taxieren viele Makler mit 10 bis 20% des Wertes, den der Hausbesitzer als Kauf- oder Mietpreis angesetzt hatte. 93% der befragten Makler sind überzeugt, dass sich dieser Trend ab Jan. 2009 noch verschärfen wird, wenn der Energieausweis für alle Wohnhäuser, die zur Vermietung oder zum Verkauf stehen, Pflicht wird. Gute Nachrichten für alle diejenigen, die bereits eine energetische Modernisierung durchgeführt haben.

Mit besten Grüßen und allen guten Wünschen für das neue Jahr aus Niedernhausen

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 12 / 2008
Auf dem richtigen Weg

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

eine aktuelle Studie zeigt, dass die Deutschen den steigenden Heizkosten den Kampf ansagen möchten. Auch die Mieter sind ihr zufolge bereit, sich an den Kosten für Energiesparmaßnahmen zu beteiligen: 66% der befragten Mieter gaben an, bis zu 10% Mieterhöhung in Kauf nehmen zu wollen, 15% der Mieter würden sogar 20% Mieterhöhung akzeptieren, wenn dadurch die Heizkosten sinken würden. Dies ist ein deutliches Signal an die Vermieter/Hausbesitzer.

Wie eine sinnvolle Modernisierung zur Heizkostenreduzierung aussieht, ist gut einem Drittel der Befragten klar. Immerhin 36% gaben an, beim Thema Energiesparen zuerst an Wärmedämmung zu denken. 9% fiel das Stichwort "Fensteraustausch" ein. Die übrigen Befragten gaben andere Maßnahmen oder gar keine an. Dabei ist die Wärmedämmung an den Außenbauteilen (Außenwand, oberste Geschoßdecke oder Dachschräge, Kellerdecke) die wirksamste Maßnahme zur Heizkostenreduzierung. Bis zu 50% sind in einzelnen Fällen nur durch ein Wärmedämmverbundsystem an den Außenwänden machbar.

Die Wirksamkeit der Wärmedämmung wird immer noch weit unterschätzt. Lediglich 15% der Befragten wussten von den enormen Sparmöglichkeiten durch eine Wärmedämmung; 56% glauben an eine höchstmögliche Heizkosteneinsparung von 30% und 14% lediglich an 10% Einsparung. Diese Zahlen zeigen, dass wir in Deutschland auf dem richtigen Weg sind, dass aber noch Informationsbedarf besteht. Wir werden daher auch im kommenden Jahr mit Informationen nicht geizen. Die Informationsveranstaltungen bei den Bildungseinrichtungen werden fortgesetzt. Die Termine im 1. Halbjahr 2009 werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und wünchen Ihnen zunächst eine friedvolle und geruhsame Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr.

Mit besten Grüßen aus Niedernhausen

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 10 / 2008
Run auf Energieberatung

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

das Bundesamt für Wirtschaft (BAFA) hat zum 01.05.2008 die Förderbeträge für die Vor-Ort-Energieberatung erhöht (wir haben darüber berichtet). Sie können sich vorstellen, dass diese Maßnahme den "RUN" auf Energieberatungen nochmals erhöht hat. Dennoch sind wir bemüht, Ihre Beratungswünsche zeitnah zu erfüllen. Sprechen Sie uns einfach an!

Neu ist, dass auch Thermografie-Aufnahmen gefördert werden können.
Wir haben hierzu einen Kooperationspartner gefunden, der sich auf Thermografie-Gutachten spezialisiert hat.

Am 16.08.1008 hat das Bundeskabinett die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 beschlossen. Diese bringt auch für Altbauten wesentliche Änderungen mit sich. Die Nachrüstpflichen im Altbaubestand (Dämmung von Heizleitungen etc.) werden erhöht. Wir werden Sie weiter auf dem laufenden halten.

Zum 01.01.2009 tritt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) in Kraft. Damit müssen Bauantragsteller für Neubauten ab Januar 2009 ihren Wärmeenergiebedarf anteilig aus erneuerbaren Energien decken.
Das bedeutet: Der Einsatz von Biomasse, Geothermie, solarer Strahlungsenergie oder Umweltwärme wird bei Neubauten Pflicht.

Mit besten Grüßen aus Niedernhausen

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 8 / 2008
Energieausweis - wozu eigentlich?




Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

es erreichenn uns nach wie vor viele Fragen zum Energieausweis (früher mal Energiepass genannt).
Wer muss ihn wann genau haben? Wozu dient er überhaupt?

Anliegend eine Übersicht, aus der Ihr/Sie entnehmen könnt/können, ob Du/Sie überhaupt unter die Gruppe fällst/fallen, die einen Energieausweis parat halten muss.

Wer sein Gebäude selbst bewohnt, und daran auch in absehbarer Zeit nichts ändern möchte, benötigt auch keinen Energieausweis.
Für alle diejenigen, die eine Modernisierung in`s Auge fassen, ist die Vor-Ort-Energieberatung der richtige 1. Schritt (mit mind. 300,- Euro Zuschuss vom Staat).

Mit den besten Grüßen aus dem Taunus

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 7 / 2008
Klimaschutzpaket verabschiedet

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

der Bundestag hat eines neues Klimaschutzpaket beschlossen, das mit Änderungen in bereits bestehenden Gesetzen verbunden sein wird.

Es ist also ratsam, diese Änderungen genau zu verfolgen, denn für Interessenten einer thermischen Solaranlage oder einer Photovoltaikanlage kann der Zeitpunkt der Inbetriebnahme relevant werden für die Höhe der Förderung bzw. der Einspeisevergütung. Das gilt auch für Neuinstallationen von Holzpelletsheizung, BHKWs (Kraft-Wärme-Kopplung) usw.

Anliegend senden wir Euch / Ihnen eine kurze Übersicht über die Gesetzesänderungen. Auf den entsprechenden Seiten der Zuschussgeber / Förderstellen stehen weitere Informationen bereit, z.B.: www.bafa.de und www.bmwi.de usw.

Mit den besten Grüßen aus dem Taunus

Ihre Heidrun Hampel






Newsletter 5 / 2008
Mainz-Marathon in neuer Bestzeit!




Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

heute berichte ich einmal über eine ganz andere Form des Energieverbrauchs: Am 04. Mai 2008 fand der 9. Gutenberg-Marathon in Mainz statt und ich habe wieder einmal teilgenommen. Allerdings nur die halbe Strecke - das sind 21,1 km. Diese habe ich in 2:27:32 Std. bewältigt - meine persönliche Bestzeit (20 Min. weniger als beim letzten Mal).

Beim Langstreckenlauf kommt es nicht nur auf das richtige Training sondern auch auf die Kalorienaufnahme und den -verbrauch an. Man muss gut mit der Energie haushalten können.

Ob ich mich in Zukunft an noch längere Strecken heranwage, werde ich nun gefragt. Zur Zeit befinde ich mich in der Regenerationsphase - aber wer weiß, was noch kommt? Ich werde darüber berichten.

Sonnige Grüße aus dem Taunus sendet Ihnen / Euch

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 4 / 2008
Nachrüstpflichten für Hausbesitzer

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

wussten Sie eigentlich, dass Besitzer einer Bestandsimmobilie im Rahmen der EnEV (Energieeinsparverordnung) Nachrüstpflichten haben?

Bis zum 31.10.2004 waren gemäß BImSchV (Bundes- Immissionsschutzverordnung)
- Wärmeerzeuger mit einem Abgasverlust größer 11% (Nenwärmeleistung 4 - 25 kW),
- mit einem Abgasverlust größer 10% (Nennwärmeleistung 25 - 50 kW), und
- mit einem Abgasverlust größer 9% (Nennwärmeleistung über 50 kW) auszutauschen.

Bis zum 31.12.2006 waren gem. EnEV (Energieeinsparverordnung) alle Standardheizkessel, die vor dem 01.10.1978 in Betrieb genommen wurden, gegen morderne Technik auszutauschen.
Ausnahme : Brennwert- und Niedertemperaturkessel, Anlagen mit einer Nennwärmeleistung < 4 kW oder > 400 kW, Anlagen für die reine Warmwassererzeugung, Anlagen befeuert mit festen Brennstoffen.

Bei Heizkesseln, deren Brenner nach dem 01.08.1996 erneuert worden sind, gilt die Frist bis zum 31.12.2008.
Neue Heizungen, die in bestehenden Gebäuden eingebaut werden, müssen die Bestimmungen der EU-Heizkesselrichtlinie erfüllen.
Bis zum 31.10.2006 sind alle zugänglichen ungedämmten Wärmeverteilleitungen, die sich in unbeheizten Räumen befinden, zu dämmen.

Bis zu 31.12.2006 müssen alle obersten Geschossdecken von beheizten Räumen, die nicht begehbar sind, aber zugänglich sind, gedämmt sein.
Die erforderlichen Dämmstärken sind im Anhang der EnEV aufgeführt.

Hinweis:
Bei Wohngebäuden mit bis zu 2 Wohnungen, von denen eine der Eigentümer selbst bewohnt, gelten die Nachrüstpflichten nur bei Eigentümerwechsel.

Prüfen sie also, ob eine oder mehrere der Nachrüstpflichen auf Ihr Gebäude und/oder Ihre Heizanlage zutreffen. Sie erfüllen damit nicht nur eine Pflicht - sondern Sie sparen dadurch auch Heizenergie und somit Geld ein. Sehen Sie in Ihrem letzten Schornsteinfeger-Protokoll nach, welches Baujahr Ihr Wärmeerzeuger bzw. Brenner hat, und welchen Abgasverlust er aufweist.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Heidrun Hampel



Newsletter 5 / 2007
Energiekosten drastisch gesenkt

Liebe Freunde und Kooperationspartner von futurePLAN,
sehr geehrte Interessenten,

heute möchte ich Ihnen ein Modernisierungs-Projekt vorstellen, das im Dezember 2006 fertig gestellt wurde. Diese Gebäue-Modernisierung wurde in der neuen Broschüre der KSA - KlimaschutzAgentur der Stadt Wiesbaden - vorgestellt. Lesen hierzu bitte den Anhang (PDF: 1,9 MB) zu diesem Newsletter.

Besonders hervorzuheben ist, dass es sich bei dem vorgestellten Gebäude um ein 10-Familienhaus handelt, das im Besitz von neun Eigentümern und Eigentümerinnen ist. Diese haben einstimmig beschlossen, eine energetische Modernisierung des Gebäues vorzunehmen, um in den kommenden 30 Jahren Energie zu sparen und die Umwelt zu entlasten.

Wir hoffen auf viele Nachahmer, denn dasssich dies auch finanziell lohnen kann, ist längst bewiesen. Wir wünschen Ihnen ein schönes, friedvolles Weihnachtsfest verbunden mit den besten Wünschen für das neue Jahr.

Heidrun Hampel


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